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„vorbringen“ – Versionsunterschied

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Version vom 17. April 2025, 16:12 Uhr

vorbring-en Nwf. vorbring

vor–bring ahd.-deu. wrtl.-sgm. 'vortrag (zu einem/etwas hin)'

Verb (Deutsch)
Worttrennung: vor·brin·gen
Präteritum: brach·te vor
Partizip II: vor·ge·bracht
Aussprache: IPA: [ˈfoːɐ̯ˌbʁɪŋən]
Person Wortform
Präsens ich bringe vor
du bringst vor
er, sie, es bringt vor
Präteritum ich brachte vor
Konjunktiv II ich brächte vor
Imperativ Singular bring vor!

bringe vor!

Plural bringt vor!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
vorgebracht haben
Alle weiteren Formen: Flexion:vorbringen

vorbring-en Nwf. vorbring

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich, räumlich: nach vorne tragen (bringen)
[2] etwas sagen, meist als Begründung, Erläuterung oder Wunsch
[3] anderen Personen (zusammenfassend zur weiteren Bearbeitung/Würdigung) anbieten, vorlegen

Herkunft:

Derivation (Ableitung) zum Verb bringen mit dem Präfix vor-

Sinnverwandte Wörter:

[1] anbringen
[2] anführen, geltend machen, präsentieren, unterbreiten, vortragen
[3] aufzählen, vorlegen, vorschlagen, vorstellen

Gegenwörter:

[1] zurückbringen
[2] schweigen, zurückhalten
[3] zurücknehmen

Beispiele:

[1] So, einer nach dem anderen kommt ihr jetzt und bringt eure Zeichnungen vor.
[2] Wenn ich noch einen besonderen Wunsch vorbringen darf, so ist es der, dass wir morgen pünktlich anfangen.
[2] Zu meiner Entschuldigung kann ich vorbringen, dass ich zu dem fraglichen Zeitpunkt völlig übermüdet war.
[2, 3] Wenn du keine Beweise vorbringst, wird es schwierig.
[3] „Erst am 2. April hatte sich Orsenigo beim Auswärtigen Amt für einige Zeit aus Berlin verabschiedet und bei dieser Gelegenheit noch einmal alle bis dahin aufgelaufenen Fragen vorgebracht.“[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] ein Argument, einen Wunsch vorbringen, zur Verteidigung/Entlastung/Entschuldigung vorbringen

Wortbildungen:

Vorbringung