▷ ēns, zu slat.
Mttlwrt "
seiend"
lat. '
Ens,
Seiende',
Bng. "
Sein,
Wesen,
Ding". philosophisch Gegensatz zu
rēs 'Ding'
Wird im mlat. als Partizip Präsens von sum „sein“ gebildet (und ist daher in der klassischen Periode unbekannt), indem die bloße Partizipial-Endung -ēns der zweiten und dritten Konjugationsverben verwendet wird, als Analogie zum altgriechischen Partizip Präsens ὤν (ṓn), das fälschlicherweise dasselbe bloße Suffix zu sein scheint, aber etymologisch sōns entspricht, beide von *h₁es- „sein“. Siehe auch essentia für eine ähnliche Formung.
Das ursprüngliche Partizip Präsens sōns hatte in der klassischen Zeit die Bedeutung „schuldig“ angenommen, aber die immer noch produktive Kombinationsform -sēns war in den Verben absum (absēns „abwesend“) und praesum (praesēns „gegenwärtig“) vorhanden, wurde bei der Erstellung dieser Form ignoriert.
—Sbstntv
ēns [1] , entis, n., das Ding (griech. το ον), Quint. 8, 3, 33. Boëth. in Porphyr. 3. p. 108 M. Prisc. 18, 75 (nach dem Cäsar das Wort zuerst gebraucht haben soll): Plur. entia (griech. τὰ οντα), Quint. 2, 14, 2.
ēns n (Genitiv entis); dritte Deklination
- (mlat.) Sein
- Wesen
- Existenz
ēns (Genitiv entis); Partizip mit einer Endung in der dritten Deklination
- Sein