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Aktuelle Version vom 8. Dezember 2025, 18:27 Uhr
vorbring-en Nwf. vorbring
▷ vor–
bring ahd.-deu. wrtl.-sgm. 'vortrag (zu einem/etwas hin)'
vorbring-en Nwf. vorbring
Bedeutungen:
- [1] umgangssprachlich, räumlich: nach vorne tragen (bringen)
- [2] etwas sagen, meist als Begründung, Erläuterung oder Wunsch
- [3] anderen Personen (zusammenfassend zur weiteren Bearbeitung/Würdigung) anbieten, vorlegen
Herkunft:
- Derivation (Ableitung) zum Verb bringen mit dem Präfix vor-
Sinnverwandte Wörter:
- [1] anbringen
- [2] anführen, geltend machen, präsentieren, unterbreiten, vortragen
- [3] aufzählen, vorlegen, vorschlagen, vorstellen
Gegenwörter:
- [1] zurückbringen
- [2] schweigen, zurückhalten
- [3] zurücknehmen
Beispiele:
- [1] So, einer nach dem anderen kommt ihr jetzt und bringt eure Zeichnungen vor.
- [2] Wenn ich noch einen besonderen Wunsch vorbringen darf, so ist es der, dass wir morgen pünktlich anfangen.
- [2] Zu meiner Entschuldigung kann ich vorbringen, dass ich zu dem fraglichen Zeitpunkt völlig übermüdet war.
- [2, 3] Wenn du keine Beweise vorbringst, wird es schwierig.
- [3] „Erst am 2. April hatte sich Orsenigo beim Auswärtigen Amt für einige Zeit aus Berlin verabschiedet und bei dieser Gelegenheit noch einmal alle bis dahin aufgelaufenen Fragen vorgebracht.“[1]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [2] ein Argument, einen Wunsch vorbringen, zur Verteidigung/Entlastung/Entschuldigung vorbringen
Wortbildungen:
- Vorbringung