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„Urlaub“ – Versionsunterschied

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<p><span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-gramgrp">[[ur-]][[laub]] </span></span>{{ger.-dt.}} m. ‘dienst-, arbeitsfreie Zeit, Ferien’, </p>
<p><span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-gramgrp">[[ur-]][[laub]] </span></span>[[Sprachstufe::ger.-deu.]] m. ‘dienst-, arbeitsfreie Zeit, Ferien’, </p>


** ahd. urloub (8. Jh.), ablautend oder mit Vokalabschwächung urlub (9. Jh.) ‘''[[Erlaubnis]]''’,  
** ahd. urloub (8. Jh.), ablautend oder mit Vokalabschwächung urlub (9. Jh.) ‘''[[Erlaubnis]]''’,  

Aktuelle Version vom 9. Juni 2025, 10:30 Uhr

ur-laub ger.-deu. m. ‘dienst-, arbeitsfreie Zeit, Ferien’,

    • ahd. urloub (8. Jh.), ablautend oder mit Vokalabschwächung urlub (9. Jh.) ‘Erlaubnis’,
      • Anm. KF:‘dienst-, arbeitsfreie Zeit, Ferien’, a.s. die Erlaubniß nach Hause, der eigenen Laube und zu den Liebsten zu gehen
    • mhd. urloup, urlop, urlob ‘Erlaubnis fortzugehen, Verabschiedung, Abschied’,
    • asächs. orlō̌f,
    • mnd. ōrlof(t), ōrlef, ōrleve,
    • mnl. o(o)rlof, nl. (älter) oorlof
  • stehen neben dem unter erlauben (s. d.) behandelten Verb.
  • Die alte Bedeutung ‘Erlaubnis’
    • wird bereits im Mhd. verengt auf die ‘Erlaubnis, sich zu entfernen’ (die ein Höherstehender gewährt)
    • und in neuerer Zeit auf die ‘zeitweilige Freistellung vom Dienst’.

¦√¦ uig. *lewbh, *leubh- ‘abschälen, entrinden, abbrechen’;

¦↵¦ uger. *laubijaną, *laubō “erlauben, genehmigen” +‎ *-janą.; uger. *laubijaną; uger. *uzlaubijaną, *uz- +‎ *laubijaną; ahd. irlouben, arlauben ‘zugestehen’;