Zum Inhalt springen

„DILW/36“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
K Textersetzung - „<onlyinclude>“ durch „{{SchaufensterBeginn|Auszug}}“
K Textersetzung - „</onlyinclude>“ durch „{{SchaufensterEnde|Auszug}}“
 
Zeile 10: Zeile 10:


All diese [Lehren] sind so zu verabscheuen, dass ein gläubiger Intellekt es meidet, sich mit ihnen zu befassen, außer um seinen erklärten Glauben zu verteidigen.
All diese [Lehren] sind so zu verabscheuen, dass ein gläubiger Intellekt es meidet, sich mit ihnen zu befassen, außer um seinen erklärten Glauben zu verteidigen.
</onlyinclude>
{{SchaufensterEnde|Auszug}}


# 0 how great a weakness of intellect it is to assert that all things are one and that all things are essentially divine, and not to be able to distinguish an image from the original of which it is the image!
# 0 how great a weakness of intellect it is to assert that all things are one and that all things are essentially divine, and not to be able to distinguish an image from the original of which it is the image!

Aktuelle Version vom 8. Dezember 2025, 18:42 Uhr

▲▼ ▶

O wie groß ist die Schwäche des Intellekt, wenn er behauptet, alle Dinge seien Eins und alle Dinge seien ihrem Wesen nach göttlich, und eine Nachbildung nicht von dem Urhebung unterscheiden kann, dessen Nachbildung es ist!

Da die Nachbildung eine ungefähre Ähnlichkeit mit der Urhebung ist und nicht annähernd eine Istseinheit darstellt, es ist nicht dasselbe – in seiner Einheit der Natur – wie die Urhebung.

So pflegten die verurteilten Lollarden von Straßburg zu sagen, dass ein Mensch mit Gott so vereint werden kann, dass seine Fähigkeit, alles zu wollen und zu tun, dieselbe ist wie die Gottes.

Tatsächlich sagt Eckhart in seinen Predigten: „Der Vater zeugt seinen Sohn in mir“ und „Ich bin dort derselbe Sohn, kein anderer Sohn.“[1]

All diese [Lehren] sind so zu verabscheuen, dass ein gläubiger Intellekt es meidet, sich mit ihnen zu befassen, außer um seinen erklärten Glauben zu verteidigen.

  1. 0 how great a weakness of intellect it is to assert that all things are one and that all things are essentially divine, and not to be able to distinguish an image from the original of which it is the image!
  2. Indeed, since the image is an approximate likeness of the original and does not come close to being an identity: it is not the same—in oneness of nature—as the original.
  3. Thus, the Lollards of Strasburg, who were condemned, used to say that a man can be united to God in such way that his ability both to will and to do everything is the same as God’s.
  4. Indeed, Eckhart says in his sermons: “The Father begets His Son in me”; and “I am there that same Son, not another Son.”[1]
  5. All of these [teachings] are so to be abominated that a faithful intellect will shun dealing with them except for defending its professed faith.

Einzelnachweise

  1. ↑ a b