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„tun“ – Versionsunterschied

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K Textersetzung - „{{dt.}}“ durch „Sprachstufe::deu.“
K Textersetzung - „Anm. KF“ durch „{{Anm. KF}}“
 
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<p>[[tu]][[-n]], eigtl. tuen, tu[[-en]] [[Sprachstufe::deu.]] ‘eine Tätigkeit verrichten’, rückbeziehend (unpersönlich) ‘sich ereignen’.</p><p>[[Anm. KF]]:Grundlegend entspricht "tun" im Dasein das bewirken von Wandlung, Änderung, Veränderung, Umgestaltung, … …  1902 wurde durch Rechtschreibreform thun zu tun gewandelt und die alte Schreibweise verpönt, wobei das h die ursächliche Wirkweise von thun verdeutlicht, das vollendete Tun die Tat ist und in Deutsch tun daher wie zuvor tuhn geschrieben werden muß;&nbsp;auch heutzutage sprechen wir tun noch thun aus, setzen bewußt ein h ein;&nbsp;(21 Jh. ndt.).</p><p></p>
<p>[[tu]][[-n]], eigtl. tuen, tu[[-en]] [[Sprachstufe::deu.]] ‘eine Tätigkeit verrichten’, rückbeziehend (unpersönlich) ‘sich ereignen’.</p><p>{{Anm. KF}}:Grundlegend entspricht "tun" im Dasein das bewirken von Wandlung, Änderung, Veränderung, Umgestaltung, … …  1902 wurde durch Rechtschreibreform thun zu tun gewandelt und die alte Schreibweise verpönt, wobei das h die ursächliche Wirkweise von thun verdeutlicht, das vollendete Tun die Tat ist und in Deutsch tun daher wie zuvor tuhn geschrieben werden muß;&nbsp;auch heutzutage sprechen wir tun noch thun aus, setzen bewußt ein h ein;&nbsp;(21 Jh. ndt.).</p><p></p>


* tun Vb.  
* tun Vb.  

Aktuelle Version vom 2. April 2026, 17:20 Uhr

tu-n, eigtl. tuen, tu-en deu. ‘eine Tätigkeit verrichten’, rückbeziehend (unpersönlich) ‘sich ereignen’.

Anm. KF::Grundlegend entspricht "tun" im Dasein das bewirken von Wandlung, Änderung, Veränderung, Umgestaltung, … … 1902 wurde durch Rechtschreibreform thun zu tun gewandelt und die alte Schreibweise verpönt, wobei das h die ursächliche Wirkweise von thun verdeutlicht, das vollendete Tun die Tat ist und in Deutsch tun daher wie zuvor tuhn geschrieben werden muß; auch heutzutage sprechen wir tun noch thun aus, setzen bewußt ein h ein; (21 Jh. ndt.).

  • tun Vb.
  • ‘eine Tätigkeit verrichten’,
  • reflexiv (unpersönlich) ‘sich ereignen’.
  • Das Verb (mit ehemals reduplizierenden Präteritalformen)
    • ahd. (8. Jh.),
    • mhd. tuon,
    • asächs.
    • mnd. dōn,
    • mnl. nl. doen,
    • aengl. dōn,
    • engl. to do ‘tun’
  • setzt uig. *dōną, uger. *dōn, wger. *dō- voraus, eine wohl ablautende Form mit der Ww. uig. *dhē-, *dʰē- ‘setzen, stellen, legen’.
  • Als Verwandte sind vergleichbar
    • aind. dádhāti ‘setzt, stellt hin, legt’,
    • griech. tithénai (τιθέναι) ‘stellen, setzen, legen’,
    • lat.
      • abdere ‘weggeben, -tun, entfernen, verbergen, verstecken’,
      • addere ‘hinzutun, -fügen, vermehren’,
      • condere ‘gründen, einlegen, bergen, bedecken’,
      • facere (Perf. fēcī) ‘tun, machen’,
    • air. dorat ‘hat gegeben’,
    • lit. dė́ti ‘setzen, stellen, legen, hineintun, säen, pflanzen’,
    • aslaw. děti ‘legen, setzen, stellen’,
    • dějati ‘tun, verrichten’,
    • russ. det’ (деть) ‘hinlegen, verbrauchen’.
  • S. auch Tat (mit anord. dāð und got. -dēþs, die Reflexe des im Nordgerm. und Ostgerm. nicht belegten Verbs zeigen) und -tum.

tust,tat,tut,täte,tät,getan,