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„Realismus“ – Versionsunterschied

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** Als Gestaltungsprinzip in der Kunst seit etwa 1830 geläufig (gleichzeitig mit frz. ''réalisme'').
** Als Gestaltungsprinzip in der Kunst seit etwa 1830 geläufig (gleichzeitig mit frz. ''réalisme'').


== '''Realismus''' ==
= Realismus =
'''[https://de.wikipedia.org/wiki/Realismus Realismus]''' (nach lateinisch ''[[reālis]]'' ‚wirklich‘) ist ein Begriff, mit dem das Verhältnis des Menschen zur [[Wirklichkeit]] ausgedrückt wird. Handelt es sich um ein enges Verhältnis, nennt man einen solchen Menschen '''Realist'''. Als [[Synonym]] kennt der [[Duden]] den Begriff „[[Wirklichkeitssinn]]“.<p>Im alltäglichen, umgangssprachlichen Sinn spricht man von Realismus im Unterschied zum [[Idealismus]]: Der Realismus ist eine Lebensauffassung, die „die Dinge und Menschen so nimmt, wie sie sind, statt […] in ihnen nur mehr oder weniger unvollkommene Erscheinungsformen eines [[Ideal|Ideals]] zu sehen“.<ref><span class="reference-text"><cite>Realismus</cite>. In: <cite>[https://de.wikipedia.org/wiki/Meyers_Konversations-Lexikon Meyers Großes Konversations-Lexikon]</cite>. 6. Auflage. Band&nbsp;16: ''Plaketten–Rinteln''. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1908, S.&nbsp;648 ([http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Realismus zeno.org]).</span></ref> Indem der Realismus das Seiende und das Sein-Sollende unterscheidet, kann er das Unvollkommene erkennen und Wege akzeptieren oder suchen, sich damit zurechtzufinden.</p><p>In der Variante des [https://de.wikipedia.org/wiki/Realismus_(Internationale_Beziehungen) politischen Realismus] kann Realismus als Gegenbegriff zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Optimismus Optimismus] gemeint sein, weil er beim Eintreffen [https://de.wikipedia.org/wiki/Pessimismus pessimistischer] Erwartungen zu besseren Lösungen führe als der Optimismus.</p><p>Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Detailrealismus Detailrealismus] werden künstlerische Bemühungen gekennzeichnet, [https://de.wikipedia.org/wiki/Detail Details] wirklichkeitsgetreu wiederzugeben.</p>
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}}


=== <span id="Wissenschaften">Wissenschaften</span> ===
'''Realismus''' (nach {{laS|realis|de=wirklich}}) ist ein Begriff, mit dem das Verhältnis des Menschen zur [[Wirklichkeit]] ausgedrückt wird. Handelt es sich um ein enges Verhältnis, nennt man einen solchen Menschen '''Realist'''. Als [[Synonym]] kennt der „[[Duden]]“ den Begriff „Wirklichkeitssinn“.<ref>Vgl. auch W. Goetz: ''Die Entwicklung des Wirklichkeitssinnes vom 12. zum 14. Jahrhundert.'' In: ''Archiv für Kulturgeschichte.'' Band 27, 1937, S. 33–73.</ref>


==== <span id="Philosophie">Philosophie</span> ====
Im alltäglichen, umgangssprachlichen Sinn spricht man von Realismus im Unterschied zum [[Idealismus]]: Der Realismus ist eine Lebensauffassung, die „die Dinge und Menschen so nimmt, wie sie sind, statt […] in ihnen nur mehr oder weniger unvollkommene Erscheinungsformen eines Ideals zu sehen“.<ref>{{Meyers-1905 |Lemma=Realismus |Band=16 |Seite=648 |zenoID=20007324863}}</ref> Indem der Realismus das Seiende und das Sein-Sollende unterscheidet, kann er das Unvollkommene erkennen und Wege akzeptieren oder suchen, sich damit zurechtzufinden.
<span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" role="presentation" aria-hidden="true">→ </span>''<span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: [[Realismus (Philosophie)]]''<div class="mw-body-content"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" dir="ltr" lang="de"><p>In der Philosophie stehen beim Thema Realismus die grundsätzlichen Fragen im Vordergrund, ob es überhaupt eine Wirklichkeit gebe, ob sie unabhängig vom Menschen existiere und wie sie erkannt und beschrieben werde. Der philosophische Realismus vertritt in allen Varianten die Existenz einer Wirklichkeit, aber nur der [https://de.wikipedia.org/wiki/Naiver_Realismus Naive Realismus] ist der Meinung, dass sie so sei, wie wir sie wahrnehmen.</p><p>Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Universalienrealismus Universalienrealismus] war ein Standpunkt in einem lange anhaltenden spätmittelalterlichen Streit, ob das Allgemeine oder das Einzelne wirklich seien ([https://de.wikipedia.org/wiki/Universalienproblem Universalienproblem]). Im Gegensatz zur Kritik an idealistischen Verallgemeinerungen hielt dieser Realismus das Allgemeine für wirklich, während das Einzelne nur vorübergehend sei. Die Auffassung, dass es eine vom Menschen unabhängige und im Prinzip erkennbare Wirklichkeit gebe, wird in neuerer Zeit vom [https://de.wikipedia.org/wiki/Kritischer_Realismus Kritischen Realismus] und vom [https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlicher_Realismus Wissenschaftlichen Realismus] vertreten.</p>


==== <span id="Naturwissenschaften">Naturwissenschaften</span> ====
In der Variante des [[Realismus (Internationale Beziehungen)|politischen Realismus]] kann Realismus als Gegenbegriff zu [[Optimismus]] gemeint sein, weil er beim Eintreffen [[Pessimismus|pessimistischer]] Erwartungen zu besseren Lösungen führe als der Optimismus.
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" role="presentation" aria-hidden="true">→ </span>''<span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: [[wissenschaftlicher Realismus|Wissenschaftlicher Realismus]]''</div><p>In den Naturwissenschaften steht die Frage im Zentrum, ob [https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie Theorien] eine Wirklichkeit erklären, die unabhängig von diesen Theorien existiere. Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlicher_Realismus wissenschaftliche Realismus] sieht in der Bestätigung von Theorien einen Beweis für diese Wirklichkeit, weil solche Bestätigungen kein Wunder sein könnten ([https://de.wikipedia.org/wiki/Miracle-Argument Miracle-Argument]). Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Strukturenrealismus Strukturenrealismus] geht davon aus, dass die Wirklichkeit, der sich Theorien annähern, nur aus Strukturen bestehe. Gegen einen „Theorien-Realismus“ argumentiert ein [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Entit%C3%A4tsrealismus&action=edit&redlink=1 Entitätsrealismus], der das [https://de.wikipedia.org/wiki/Experiment Experiment] über die Theorien stellt. Ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Modellabh%C3%A4ngiger_Realismus modellabhängiger Realismus] vertritt die Auffassung, dass Wirklichkeit beobachterabhängig sei.</p>


==== <span id="Rechtswissenschaften">Rechtswissenschaften</span> ====
Als [[Detailrealismus]] werden künstlerische Bemühungen gekennzeichnet, [[Detail]]s wirklichkeitsgetreu wiederzugeben.
<p>In den Rechtswissenschaften spricht man von [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsrealismus Rechtsrealismus] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassungsrealismus Verfassungsrealismus], wenn weder moralische noch schriftlich fixierte Grundsätze als Ideale gesehen werden, sondern das Recht ausschließlich auf der [https://de.wikipedia.org/wiki/Erfahrung Erfahrung]beruhen soll.</p>


=== <span id="Kunst_und_Kultur">Kunst und Kultur</span> ===
== Wissenschaften ==
<p>In Kunst und Kultur drückt die Bezeichnung Realismus zumeist die Hinwendung zu einer „unschönen“ Wirklichkeit aus, die von höheren Gesellschaftsschichten oder von dominierenden Kunststilen gemieden wird. Alltag, Probleme oder Technik geraten damit ins Blickfeld.</p>
=== Philosophie ===
{{Hauptartikel|Realismus (Philosophie)}}
In der Philosophie stehen beim Thema Realismus die grundsätzlichen Fragen im Vordergrund, ob es überhaupt eine Wirklichkeit gebe, ob sie unabhängig vom Menschen existiere und wie sie erkannt und beschrieben werde. Der philosophische Realismus vertritt in allen Varianten die Existenz einer Wirklichkeit, aber nur der [[Naiver Realismus|Naive Realismus]] ist der Meinung, dass sie so sei, wie wir sie wahrnehmen.


==== <span id="Epoche_des_Realismus">Epoche des Realismus</span> ====
Der [[Universalienrealismus]] war ein Standpunkt in einem lange anhaltenden spätmittelalterlichen Streit, ob das Allgemeine oder das Einzelne wirklich seien ([[Universalienproblem]]). Im Gegensatz zur Kritik an idealistischen Verallgemeinerungen hielt dieser Realismus das Allgemeine für wirklich, während das Einzelne nur vorübergehend sei. Die Auffassung, dass es eine vom Menschen unabhängige und im Prinzip erkennbare Wirklichkeit gebe, wird in neuerer Zeit vom [[Kritischer Realismus|Kritischen Realismus]] und vom [[Wissenschaftlicher Realismus|Wissenschaftlichen Realismus]] vertreten.
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" role="presentation" aria-hidden="true">→ </span>''<span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: [https://de.wikipedia.org/wiki/Realismus_(Literatur) Realismus (Literatur)]''</div><div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" role="presentation" aria-hidden="true">→ </span>''<span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: [https://de.wikipedia.org/wiki/Realismus_(Kunst) Realismus (Kunst)]''</div><p>Als Realismus im engeren Sinne werden Epochen in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Epoche_(Literatur) Literatur] sowie der [https://de.wikipedia.org/wiki/Epoche_(Kunst) bildenden Kunst] bezeichnet, die beide ungefähr im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts angesiedelt sind. Dieser Zeitraum folgt auf die [https://de.wikipedia.org/wiki/Romantik Romantik] (die gesamteuropäisch etwas später angesetzt wird als die [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Romantik deutsche Romantik]) und geht in den [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturalismus_(Literatur) Naturalismus] in Literatur und Theater über.</p><p>In der deutschen Literatur spricht man etwa vom [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerlicher_Realismus bürgerlichen Realismus] der [https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaftsroman Gesellschaftsromane] bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Weil sich der Realismus der [https://de.wikipedia.org/wiki/Volkssprache Volkssprache] zuwendet, gibt es viele sprachspezifische Varianten wie den [https://de.wikipedia.org/wiki/Verismus Verismus] in Italien oder den [https://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_Realismus Russischen Realismus]. In Frankreich können Realismus und Naturalismus schwer voneinander abgegrenzt werden. Solche Epochengrenzen werden heute oft für fragwürdig und überholt gehalten, sind aber in vielen historischen Darstellungen nach wie vor zu finden.<ref><span class="reference-text">Vgl. Themenheft ''Epochen'' (= ''Mitteilungen des deutschen Germanistenverbandes.'' 49 Jg., Heft 3). Göttingen 2002, <span class="plainlinks-print">[https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke ISSN]&nbsp;[https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220012-1061%22&key=cql 0012-1061]</span> und <span class="plainlinks-print">[https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke ISSN]&nbsp;[https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220418-9426%22&key=cql 0418-9426]</span>.</span></ref></p>


==== <span id="Fortwirkung">Fortwirkung</span> ====
=== Naturwissenschaften ===
<p>Aus dem Realismus haben sich im 20. Jahrhundert etliche Varianten und Nachfolgestile entwickelt, die dem Begriff meist ein deskriptives Adjektiv voranstellen. Gemein ist ihnen die weltanschauliche Haltung, die sich gegen den [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84sthetizismus Ästhetizismus] um 1900 und gegen die [https://de.wikipedia.org/wiki/Abstrakte_Kunst abstrakte Kunst] richten. Zu den wichtigsten davon gehören:</p>
{{Hauptartikel|Wissenschaftlicher Realismus}}
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Realismus Amerikanischer Realismus] hieß eine Strömung in der bildenden Kunst in den USA, die sich „einfachen“ [https://de.wikipedia.org/wiki/Sujet Sujets] wie Getreidespeichern oder Sportanlässen zuwandte.
In den Naturwissenschaften steht die Frage im Zentrum, ob [[Theorie]]n eine Wirklichkeit erklären, die unabhängig von diesen Theorien existiere. Der [[Wissenschaftlicher Realismus|wissenschaftliche Realismus]] sieht in der Bestätigung von Theorien einen Beweis für diese Wirklichkeit, weil solche Bestätigungen kein Wunder sein könnten ([[Miracle-Argument]]). Der [[Strukturenrealismus]] geht davon aus, dass die Wirklichkeit, der sich Theorien annähern, nur aus Strukturen bestehe. Gegen einen „Theorien-Realismus“ argumentiert ein [[Entitätsrealismus]], der das [[Experiment]] über die Theorien stellt. Ein [[modellabhängiger Realismus]] vertritt die Auffassung, dass Wirklichkeit beobachterabhängig sei.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Heroischer_Realismus Heroischer Realismus] nannte sich eine pessimistische Strömung in der deutschen Literatur zwischen den Weltkriegen.
*Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Poetischer_Realismus_(Film) Poetische Realismus] im europäischen Film beschäftigte sich mit den sozialen Problemen der [https://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftskrise Weltwirtschaftskrise].
*Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Magischer_Realismus Magische Realismus] als Strömung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Sachlichkeit Neuen Sachlichkeit] verfremdet der Wirklichkeit entnommene Gegenstände durch spezielle Perspektiven, Proportionen Form- und Farbgebung und erzeugt damit eine neue Wahrnehmung.
*Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Phantastischer_Realismus Phantastische Realismus] dagegen stellt trotz seines Namens eher eine Weiterentwicklung des Surrealismus dar und befasst sich mit erdachten Gegenständen, Figuren und Vorgängen aus den Bereichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Mythologie Mythologie], [https://de.wikipedia.org/wiki/Religion Religion], [https://de.wikipedia.org/wiki/Traum Traum]etc.
*Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistischer_Realismus Sozialistische Realismus] verband die Hinwendung zur einfachen Bevölkerung und scheinbar banalen Sujets mit der Überzeugung, dass Wirklichkeit mit Hilfe der Naturwissenschaften zweifelsfrei erkannt werden könne. Als politisches Programm war er den Kulturschaffenden der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetunion Sowjetunion] 1932–1991 verordnet. Als Feindbild dieses Realismus wurde der [https://de.wikipedia.org/wiki/Formalismusstreit Formalismus] betrachtet.
*Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalistischer_Realismus Kapitalistische Realismus] stellt eine Reaktion auf den sozialistischen Realismus durch eine Düsseldorfer Künstlergruppe dar.


==== <span id="Technik">Technik</span> ====
=== Rechtswissenschaften ===
<p>In der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts wird der Begriff Realismus auch im Zusammenhang mit dem Einfluss von Techniken oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Medium_(Kommunikation) Medien] der Darstellung gebraucht. Schon der bildnerische Realismus des 19. Jahrhunderts hatte sich mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_und_Entwicklung_der_Fotografie Geschichte und Entwicklung der Fotografie] auseinandergesetzt. [https://de.wikipedia.org/wiki/Magischer_Realismus Magischer Realismus] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Phantastischer_Realismus phantastischer Realismus] nannten sich Stilrichtungen in der Malerei, die in der Frühzeit des Films aufkamen und seine Möglichkeiten der Überblendung oder Montage aufgriffen. Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Fotorealismus Fotorealismus] der [https://de.wikipedia.org/wiki/Pop_Art Pop Art] übernimmt fotografische Darstellungsweisen in die Malerei, der [https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperrealismus Hyperrealismus] stellt Details absichtlich übertrieben dar.</p>
In den Rechtswissenschaften spricht man von [[Rechtsrealismus]] oder [[Verfassungsrealismus]], wenn weder moralische noch schriftlich fixierte Grundsätze als Ideale gesehen werden, sondern das Recht ausschließlich auf der [[Erfahrung]] beruhen soll.


=== <span id="Literatur">Literatur</span> ===
== Kunst und Kultur ==
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Arnim_Regenbogen Arnim Regenbogen], Uwe Meyer (Hrsg.): ''Wörterbuch der philosophischen Begriffe.'' Meiner, Hamburg 1998, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783787325009 ISBN 978-3-7873-2500-9], S. 549–551, [https://de.wikipedia.org/wiki/Uniform_Resource_Name urn]:[https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:101:1-201703104667 nbn:de:101:1-201703104667].
In Kunst und Kultur drückt die Bezeichnung Realismus zumeist die Hinwendung zu einer „unschönen“ Wirklichkeit aus, die von höheren Gesellschaftsschichten oder von dominierenden Kunststilen gemieden wird. Alltag, Probleme oder Technik geraten damit ins Blickfeld.
*Christoph Miething: ''„Realienklassifikation“ oder „Wirklichkeit“? Einige Anmerkungen zum logischen Status des Realismus-Begriffs.'' In: ''Germanisch-romanische Monatsschrift.'' Band 34, 1983, S. 1–7.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Eibl_(Germanist) Karl Eibl]: ''Das Realismus-Argument. Zur literaturpolitischen Funktion eines fragwürdigen Begriffs.'' In: ''Poetica.'' Band 15, 1983, S. 314–328.


=== <span id="Weblinks">Weblinks</span> ===
=== Literaturgeschichtliche Epoche ===
<div class="sisterproject"><span class="noviewer" role="presentation" aria-hidden="true"><span class="mw-default-size"><span title="Wiktionary">[[file:16px-Wiktfavicon_en.svg.png|16x16px]]</span></span></span>'''[https://de.wiktionary.org/wiki/Realismus Wiktionary: Realismus]'''&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div><div class="sisterproject">'''[https://de.wikiquote.org/wiki/Realismus Wikiquote: Realismus]'''&nbsp;– Zitate</div>
{{Hauptartikel|Realismus (Literatur)}}
Als [[Epoche (Literatur)|literaturgeschichtliche Epoche]] bezeichnet man den Realismus vorwiegend im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts, der auf die [[Romantik]] folgt und in den [[Naturalismus (Literatur)|Naturalismus]] übergeht. In der deutschen Literatur spricht man vom [[bürgerlicher Realismus|bürgerlichen Realismus]] der [[Gesellschaftsroman]]e bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Weil sich der Realismus der [[Volkssprache]] zuwendet, gibt es viele sprachspezifische Varianten wie den [[Verismus]] in Italien oder den [[Russischer Realismus|Russischen Realismus]]. In Frankreich können Realismus und Naturalismus schwer voneinander abgegrenzt werden. Solche Epochengrenzen werden heute oft für fragwürdig und überholt gehalten, sind aber in vielen historischen Darstellungen nach wie vor zu finden.<ref>Vgl. Themenheft ''Epochen'' (= ''Mitteilungen des deutschen Germanistenverbandes.'' 49 Jg., Heft 3). Göttingen 2002, {{ISSN|0012-1061}} und {{ISSN|0418-9426}}.</ref>


=== <span id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</span> ===
=== Kunstgeschichtliche Epoche ===
</div></div><div id="catlinks" class="catlinks" data-mw="interface"></div>
{{Hauptartikel|Realismus (Kunst)}}
Auch in der bildenden Kunst bezeichnet Realismus eine [[Epoche (Kunst)|Epoche der bildenden Kunst]], die ebenfalls ungefähr im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist. Sie folgt zeitlich auf die [[Romantik]] und ist von dem Bestreben geprägt, die soziale Realität und den Alltag ohne Idealisierung oder Stilisierung darzustellen. Im allgemeinen Sinne gab es realistische Kunst jedoch auch schon in früheren Epochen.
 
=== Fortwirkung ===
Aus dem Realismus haben sich im 20. Jahrhundert etliche Varianten und Nachfolgestile entwickelt, die dem Begriff meist ein deskriptives Adjektiv voranstellen. Gemein ist ihnen die weltanschauliche Haltung, die sich gegen den [[Ästhetizismus]] um 1900 und gegen die [[abstrakte Kunst]] richten. Zu den wichtigsten davon gehören:
* [[Amerikanischer Realismus]] hieß eine Strömung in der bildenden Kunst in den USA, die sich „einfachen“ [[Sujet]]s wie Getreidespeichern oder Sportanlässen zuwandte.
* [[Heroischer Realismus]] nannte sich eine pessimistische Strömung in der deutschen Literatur zwischen den Weltkriegen.
* Der [[Poetischer Realismus (Film)|Poetische Realismus]] im europäischen Film beschäftigte sich mit den sozialen Problemen der [[Weltwirtschaftskrise]].
* Der [[Magischer Realismus|Magische Realismus]] als Strömung der [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neuen Sachlichkeit]] verfremdet der Wirklichkeit entnommene Gegenstände durch spezielle Perspektiven, Proportionen Form- und Farbgebung und erzeugt damit eine neue Wahrnehmung.
* Der [[Phantastischer Realismus|Phantastische Realismus]] dagegen stellt trotz seines Namens eher eine Weiterentwicklung des Surrealismus dar und befasst sich mit erdachten Gegenständen, Figuren und Vorgängen aus den Bereichen [[Mythologie]], [[Religion]], [[Traum]] etc.
* Der [[Sozialistischer Realismus|Sozialistische Realismus]] verband die Hinwendung zur einfachen Bevölkerung und scheinbar banalen Sujets mit der Überzeugung, dass Wirklichkeit mit Hilfe der Naturwissenschaften zweifelsfrei erkannt werden könne. Als politisches Programm war er den Kulturschaffenden der [[Sowjetunion]] 1932–1991 verordnet. Als Feindbild dieses Realismus wurde der [[Formalismusstreit|Formalismus]] betrachtet.
* Der [[Kapitalistischer Realismus|Kapitalistische Realismus]] stellt eine Reaktion auf den sozialistischen Realismus durch eine Düsseldorfer Künstlergruppe dar.
 
=== Technik ===
In der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts wird der Begriff Realismus auch im Zusammenhang mit dem Einfluss von Techniken oder [[Medium (Kommunikation)|Medien]] der Darstellung gebraucht. Schon der bildnerische Realismus des 19. Jahrhunderts hatte sich mit der [[Geschichte und Entwicklung der Fotografie]] auseinandergesetzt. [[Magischer Realismus]] und [[phantastischer Realismus]] nannten sich Stilrichtungen in der Malerei, die in der Frühzeit des Films aufkamen und seine Möglichkeiten der Überblendung oder Montage aufgriffen. Der [[Fotorealismus]] der [[Pop Art]] übernimmt fotografische Darstellungsweisen in die Malerei, der [[Hyperrealismus]] stellt Details absichtlich übertrieben dar.
 
== Literatur ==
* [[Arnim Regenbogen]], Uwe Meyer (Hrsg.): ''Wörterbuch der philosophischen Begriffe.'' Meiner, Hamburg 1998, ISBN 978-3-7873-2500-9, S. 549–551, {{URN|nbn:de:101:1-201703104667}}.
* Christoph Miething: ''„Realienklassifikation“ oder „Wirklichkeit“? Einige Anmerkungen zum logischen Status des Realismus-Begriffs.'' In: ''Germanisch-romanische Monatsschrift.'' Band 34, 1983, S. 1–7.
* [[Karl Eibl (Germanist)|Karl Eibl]]: ''Das Realismus-Argument. Zur literaturpolitischen Funktion eines fragwürdigen Begriffs.'' In: ''Poetica.'' Band 15, 1983, S. 314–328.
 
== Weblinks ==
{{Wiktionary|Realismus}}
{{Wikiquote|Realismus}}
 
== Einzelnachweise ==
<references />
 
[[Kategorie:Abstraktum]]
[[Kategorie:Wikipedia.de Artikel]]

Version vom 1. Juli 2026, 10:44 Uhr

real-ismus lat.-deu. Wrtdtng: 'real ist das Muß, daß alles Dasein dinglich sei'

  • Realismus m.
    • ‘Wirklichkeitssinn, der Wirklichkeit entsprechende Haltung gegenüber den tatsächlichen Gegebenheiten und Verhältnissen,
    • Sachlichkeit’,
    • in der Philosophie Bezeichnung für erkenntnistheoretische Grundrichtungen, die von der Realität der Außenwelt ausgehen
    • gelehrte Bildung (Ende 18. Jh., Kant, Schiller, Goethe) zu real.
    • Als Gestaltungsprinzip in der Kunst seit etwa 1830 geläufig (gleichzeitig mit frz. réalisme).

Realismus

Realismus – verwandte Begriffe
Realismus (Philosophie) Essentialismus, Gemäßigter Realismus, Konstruktiver Realismus, Kritischer Realismus, Hypothetischer Realismus, Modaler Realismus, Naiver Realismus, Neurealismus, Spekulativer Realismus
Wissenschaftlicher Realismus Entitätenrealismus, Modellabhängiger Realismus, Strukturenrealismus
Realismus in Recht, Politik und Wirtschaft Rechtsrealismus, Verfassungsrealismus, Realismus (Internationale Beziehungen), Metallismus
Sozialistischer Realismus Stilrichtung in Literatur, Malerei, Musik, Kunst, Architektur
Realismus (Literatur) Bürgerlicher Realismus, Heroischer Realismus, Magischer Realismus
Realismus (Kunst) Amerikanischer Realismus, Fotorealismus, Hyperrealismus, Kapitalistischer Realismus, Magischer Realismus, Phantastischer Realismus
Poetischer Realismus (Film) Epoche im europäischen Film

Realismus (nach lat. realis ‚wirklich‘) ist ein Begriff, mit dem das Verhältnis des Menschen zur Wirklichkeit ausgedrückt wird. Handelt es sich um ein enges Verhältnis, nennt man einen solchen Menschen Realist. Als Synonym kennt der „Duden“ den Begriff „Wirklichkeitssinn“.[1]

Im alltäglichen, umgangssprachlichen Sinn spricht man von Realismus im Unterschied zum Idealismus: Der Realismus ist eine Lebensauffassung, die „die Dinge und Menschen so nimmt, wie sie sind, statt […] in ihnen nur mehr oder weniger unvollkommene Erscheinungsformen eines Ideals zu sehen“.[2] Indem der Realismus das Seiende und das Sein-Sollende unterscheidet, kann er das Unvollkommene erkennen und Wege akzeptieren oder suchen, sich damit zurechtzufinden.

In der Variante des politischen Realismus kann Realismus als Gegenbegriff zu Optimismus gemeint sein, weil er beim Eintreffen pessimistischer Erwartungen zu besseren Lösungen führe als der Optimismus.

Als Detailrealismus werden künstlerische Bemühungen gekennzeichnet, Details wirklichkeitsgetreu wiederzugeben.

Wissenschaften

Philosophie

In der Philosophie stehen beim Thema Realismus die grundsätzlichen Fragen im Vordergrund, ob es überhaupt eine Wirklichkeit gebe, ob sie unabhängig vom Menschen existiere und wie sie erkannt und beschrieben werde. Der philosophische Realismus vertritt in allen Varianten die Existenz einer Wirklichkeit, aber nur der Naive Realismus ist der Meinung, dass sie so sei, wie wir sie wahrnehmen.

Der Universalienrealismus war ein Standpunkt in einem lange anhaltenden spätmittelalterlichen Streit, ob das Allgemeine oder das Einzelne wirklich seien (Universalienproblem). Im Gegensatz zur Kritik an idealistischen Verallgemeinerungen hielt dieser Realismus das Allgemeine für wirklich, während das Einzelne nur vorübergehend sei. Die Auffassung, dass es eine vom Menschen unabhängige und im Prinzip erkennbare Wirklichkeit gebe, wird in neuerer Zeit vom Kritischen Realismus und vom Wissenschaftlichen Realismus vertreten.

Naturwissenschaften

In den Naturwissenschaften steht die Frage im Zentrum, ob Theorien eine Wirklichkeit erklären, die unabhängig von diesen Theorien existiere. Der wissenschaftliche Realismus sieht in der Bestätigung von Theorien einen Beweis für diese Wirklichkeit, weil solche Bestätigungen kein Wunder sein könnten (Miracle-Argument). Der Strukturenrealismus geht davon aus, dass die Wirklichkeit, der sich Theorien annähern, nur aus Strukturen bestehe. Gegen einen „Theorien-Realismus“ argumentiert ein Entitätsrealismus, der das Experiment über die Theorien stellt. Ein modellabhängiger Realismus vertritt die Auffassung, dass Wirklichkeit beobachterabhängig sei.

Rechtswissenschaften

In den Rechtswissenschaften spricht man von Rechtsrealismus oder Verfassungsrealismus, wenn weder moralische noch schriftlich fixierte Grundsätze als Ideale gesehen werden, sondern das Recht ausschließlich auf der Erfahrung beruhen soll.

Kunst und Kultur

In Kunst und Kultur drückt die Bezeichnung Realismus zumeist die Hinwendung zu einer „unschönen“ Wirklichkeit aus, die von höheren Gesellschaftsschichten oder von dominierenden Kunststilen gemieden wird. Alltag, Probleme oder Technik geraten damit ins Blickfeld.

Literaturgeschichtliche Epoche

Als literaturgeschichtliche Epoche bezeichnet man den Realismus vorwiegend im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts, der auf die Romantik folgt und in den Naturalismus übergeht. In der deutschen Literatur spricht man vom bürgerlichen Realismus der Gesellschaftsromane bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Weil sich der Realismus der Volkssprache zuwendet, gibt es viele sprachspezifische Varianten wie den Verismus in Italien oder den Russischen Realismus. In Frankreich können Realismus und Naturalismus schwer voneinander abgegrenzt werden. Solche Epochengrenzen werden heute oft für fragwürdig und überholt gehalten, sind aber in vielen historischen Darstellungen nach wie vor zu finden.[3]

Kunstgeschichtliche Epoche

Auch in der bildenden Kunst bezeichnet Realismus eine Epoche der bildenden Kunst, die ebenfalls ungefähr im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist. Sie folgt zeitlich auf die Romantik und ist von dem Bestreben geprägt, die soziale Realität und den Alltag ohne Idealisierung oder Stilisierung darzustellen. Im allgemeinen Sinne gab es realistische Kunst jedoch auch schon in früheren Epochen.

Fortwirkung

Aus dem Realismus haben sich im 20. Jahrhundert etliche Varianten und Nachfolgestile entwickelt, die dem Begriff meist ein deskriptives Adjektiv voranstellen. Gemein ist ihnen die weltanschauliche Haltung, die sich gegen den Ästhetizismus um 1900 und gegen die abstrakte Kunst richten. Zu den wichtigsten davon gehören:

  • Amerikanischer Realismus hieß eine Strömung in der bildenden Kunst in den USA, die sich „einfachen“ Sujets wie Getreidespeichern oder Sportanlässen zuwandte.
  • Heroischer Realismus nannte sich eine pessimistische Strömung in der deutschen Literatur zwischen den Weltkriegen.
  • Der Poetische Realismus im europäischen Film beschäftigte sich mit den sozialen Problemen der Weltwirtschaftskrise.
  • Der Magische Realismus als Strömung der Neuen Sachlichkeit verfremdet der Wirklichkeit entnommene Gegenstände durch spezielle Perspektiven, Proportionen Form- und Farbgebung und erzeugt damit eine neue Wahrnehmung.
  • Der Phantastische Realismus dagegen stellt trotz seines Namens eher eine Weiterentwicklung des Surrealismus dar und befasst sich mit erdachten Gegenständen, Figuren und Vorgängen aus den Bereichen Mythologie, Religion, Traum etc.
  • Der Sozialistische Realismus verband die Hinwendung zur einfachen Bevölkerung und scheinbar banalen Sujets mit der Überzeugung, dass Wirklichkeit mit Hilfe der Naturwissenschaften zweifelsfrei erkannt werden könne. Als politisches Programm war er den Kulturschaffenden der Sowjetunion 1932–1991 verordnet. Als Feindbild dieses Realismus wurde der Formalismus betrachtet.
  • Der Kapitalistische Realismus stellt eine Reaktion auf den sozialistischen Realismus durch eine Düsseldorfer Künstlergruppe dar.

Technik

In der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts wird der Begriff Realismus auch im Zusammenhang mit dem Einfluss von Techniken oder Medien der Darstellung gebraucht. Schon der bildnerische Realismus des 19. Jahrhunderts hatte sich mit der Geschichte und Entwicklung der Fotografie auseinandergesetzt. Magischer Realismus und phantastischer Realismus nannten sich Stilrichtungen in der Malerei, die in der Frühzeit des Films aufkamen und seine Möglichkeiten der Überblendung oder Montage aufgriffen. Der Fotorealismus der Pop Art übernimmt fotografische Darstellungsweisen in die Malerei, der Hyperrealismus stellt Details absichtlich übertrieben dar.

Literatur

  • Arnim Regenbogen, Uwe Meyer (Hrsg.): Wörterbuch der philosophischen Begriffe. Meiner, Hamburg 1998, ISBN 978-3-7873-2500-9, S. 549–551, urn:nbn:de:101:1-201703104667.
  • Christoph Miething: „Realienklassifikation“ oder „Wirklichkeit“? Einige Anmerkungen zum logischen Status des Realismus-Begriffs. In: Germanisch-romanische Monatsschrift. Band 34, 1983, S. 1–7.
  • Karl Eibl: Das Realismus-Argument. Zur literaturpolitischen Funktion eines fragwürdigen Begriffs. In: Poetica. Band 15, 1983, S. 314–328.
Wiktionary: Realismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Vgl. auch W. Goetz: Die Entwicklung des Wirklichkeitssinnes vom 12. zum 14. Jahrhundert. In: Archiv für Kulturgeschichte. Band 27, 1937, S. 33–73.
  2. ↑ Realismus. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 16: Plaketten–Rinteln. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1908, S. 648 (Digitalisat. zeno.org).
  3. ↑ Vgl. Themenheft Epochen (= Mitteilungen des deutschen Germanistenverbandes. 49 Jg., Heft 3). Göttingen 2002, ISSN 0012-1061 und ISSN 0418-9426.