„Unannehmlichkeit“ – Versionsunterschied
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Aktuelle Version vom 20. Dezember 2023, 21:09 Uhr
un- + Annehmlichkeit f. 17. Jh.) voraus, Verbaladjektive zu dem unter nehmen behandelten Verb bzw. zu präfigiertem annehmen, eigentlich ‘was zu nehmen ist, annehmbar, was man gern (an)nimmt’. Das Egw. findet, begünstigt durch die Kanzleisprache und durch häufiges Vorkommen in Luthers Bibelübersetzung, schnell Verbreitung. In der Kaufmannssprache entwickelt sich angenehm im 17. Jh. zu ‘gesucht, begehrt’ in bezug auf Waren. Die heutige Bedeutung ist wesentlich beeinflußt von Kant; nach ihm ist angenehm ‘was den Sinnen in der Empfindung gefällt’.