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„losen“ – Versionsunterschied

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[[los]] + [[-en]]<div class="zenoCOMain">
[[los]] + [[-en]]<p style="text-align: justify;" >¦∑¦&nbsp;los + en;</p><p style="text-align: justify;" >¦∅¦ eine Entscheidung,&nbsp;Dasein oder&nbsp;Anteil,&nbsp;durch das Los herbeiführen</p><p style="text-align: justify;" >¦√¦&nbsp;lio;</p><p style="text-align: justify;" >¦↵¦ <abbr title="althochdeutsch">ahd.&nbsp;</abbr>''<span class="etymwb-mentioned">(h)lioʒan</span>'' ‘losen, Wahrzeichen deuten’ (8. Jh.), <abbr title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">lieʒen</span> ‘losen, als Los zuteilen’;</p><div class="zenoCOMain">
 
== losen (1) ==
== losen (1) ==
<div class="zenoCOAdRight">[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-02-2107 [2107]] 1. * '''Losen''', ''verb. reg. neutr.'' welches das Hülfswort seyn erfordert, das Neutrum des folgenden Activi lösen ist, und einer Sache los werden, davon befreyet werden, bedeutet. Im Hochdeutschen ist es völlig veraltet, so wie das gleichbedeutende gelosen, welches noch bey den Schlesischen Dichtern der vorigen Zeiten häufig vorkommt.</div><br>Wo ich meiner Seelen Qual<p class="zenoLY">In dem herben Thränenthal</p><p class="zenoLY">Anders soll gelosen,</p><p class="zenoPR">Gryph.</p><br>S. Gelosen, Verlieren und Verlust, welche beyden letzten gleichfalls hiervon abstammen.
<div class="zenoCOAdRight">[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-02-2107 [2107]] 1. * '''Losen''', ''verb. reg. neutr.'' welches das Hülfswort seyn erfordert, das Neutrum des folgenden Activi lösen ist, und einer Sache los werden, davon befreyet werden, bedeutet. Im Hochdeutschen ist es völlig veraltet, so wie das gleichbedeutende gelosen, welches noch bey den Schlesischen Dichtern der vorigen Zeiten häufig vorkommt.</div>
Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 2107-2108.
<br>Wo ich meiner Seelen Qual<p class="zenoLY">In dem herben Thränenthal</p>
<p class="zenoLY">Anders soll gelosen,</p>
<p class="zenoPR">Gryph.</p>
<br>S. Gelosen, Verlieren und Verlust, welche beyden letzten gleichfalls hiervon abstammen.Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 2107-2108.
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Aktuelle Version vom 23. Dezember 2023, 09:00 Uhr

los + -en

¦∑¦ los + en;

¦∅¦ eine Entscheidung, Dasein oder Anteil, durch das Los herbeiführen

¦√¦ lio;

¦↵¦ ahd. (h)lioʒan ‘losen, Wahrzeichen deuten’ (8. Jh.), mhd. lieʒen ‘losen, als Los zuteilen’;

losen (1)

[2107] 1. * Losen, verb. reg. neutr. welches das Hülfswort seyn erfordert, das Neutrum des folgenden Activi lösen ist, und einer Sache los werden, davon befreyet werden, bedeutet. Im Hochdeutschen ist es völlig veraltet, so wie das gleichbedeutende gelosen, welches noch bey den Schlesischen Dichtern der vorigen Zeiten häufig vorkommt.

Wo ich meiner Seelen Qual

In dem herben Thränenthal

Anders soll gelosen,

Gryph.


S. Gelosen, Verlieren und Verlust, welche beyden letzten gleichfalls hiervon abstammen.Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 2107-2108. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000301744 Lizenz: Gemeinfrei Faksimiles: 2107 | 2108

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Losen (2)

[2108] 2. * Losen, verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, welches noch in einigen Gegenden Oberdeutschlandes üblich ist, und nicht nur hören, sondern auch horchen bedeutet. Im Hochdeutschen ist es veraltet. Die Jäger pflegen von diesem Zeitworte noch die Ohren der wilden Thiere Lösel, Luser zu nennen. S. Lauschen.

Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 2108.

Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000301752

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