„Pronomen“ – Versionsunterschied
Erscheinungsbild
| [ungesichtete Version] | [ungesichtete Version] |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
Ersatzwort zu [[Fürwort]], Ersatzwort wäre an sich "´Fürname", | Ersatzwort zu [[Fürwort]], Ersatzwort wäre an sich "´Fürname", | ||
{{Worteintrag}} | |||
: | : | ||
Version vom 12. Januar 2024, 19:05 Uhr
Ersatzwort zu Fürwort, Ersatzwort wäre an sich "´Fürname",
Werk: [[:{{{Werk}}}|{{{Werk}}}]]
Pronomen (Deutsch)
Substantiv, n
| Singular | Plural 1 | Plural 2 | |
|---|---|---|---|
| Nominativ | das Pronomen | die Pronomen | die Pronomina |
| Genitiv | des Pronomens | der Pronomen | der Pronomina |
| Dativ | dem Pronomen | den Pronomen | den Pronomina |
| Akkusativ | das Pronomen | die Pronomen | die Pronomina |
Worttrennung:
- Pro·no·men, Plural 1: Pro·no·men, Plural 2: Pro·no·mi·na
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] Linguistik: eine Wortart; ein Wort, welches ein anderes Wort (meist ein Substantiv) oder ein Satzglied ersetzt
Herkunft:
- im 15. Jahrhundert von lateinisch prōnōmen → la entlehnt;[1]
- strukturell: Zusammensetzung (Determinativkompositum) aus pro (für) und Nomen (Namenwort, Nennwort).
- Anmerkung: Auch bei Verwendung des Begriffs Nomen in einem weiteren Sinne als Substantiv stehen Pronomen/Pronomina anstelle von Substantiven. Siehe auch Begriffe wie Nomen proprium, Nomen appellativum (= Appellativ(um)), Nomen collectivum (= Kollektivum), Nomen materiale, Nomen abstractum (= Abstraktum), Nomen concretum (= Konkretum), welche dem Namen nach wie direkte Unterbegriffe von Nomenaussehen, aber Unterbegriffe von Substantiv (Substantivum, Nomen substantivum) sind.
Synonyme:
- [1] Fürwort; seltener und älter: Personenwort; seltener (meist in älterer Literatur; gegebenenfalls veraltet und neuzeitlich eher Druckfehler und Ähnliches): Pronom
Gegenwörter:
- [1] Adjektiv, Adverb, Artikel, Interjektion, Konjunktion, Präposition, Substantiv, Verb
Oberbegriffe:
- [1] Redeteil, Sprachteil, Wortart
Unterbegriffe:
- [1] Demonstrativpronomen (Demonstrativum, Demonstrativ), Indefinitpronomen (Indefinitum), Interrogativpronomen (Fragepronomen, Interrogativum, Interrogativ), Korrelativpronomen, Personalpronomen, Possessivpronomen (Possessivum, Possessiv), Reflexivpronomen (Reflexivum, Reflexiv), Relativpronomen (Relativum, Relativ), Reziprokpronomen (reziprokes Pronomen, Reziprokum)
- [1] Adjektivpronomen, Adverbialpronomen, Substantivpronomen
- [1] Anredepronomen
- [1] Suffixpronomen
Beispiele:
- [1] „Er“ in „Er ist groß“ ist ein Pronomen.
- [1] „Wer die Aussprachehürde genommen hat, wird als Nächstes von der Nachricht schockiert, dass es im Polnischen für Substantive, Adjektive, Pronomina und Zahlwörter ganze sieben Fälle gibt.“[2]
- [1] „In der darauf folgenden Verbalisierung ihrer Erinnerung greift Angela dann allerdings nicht zum zunächst erwartbaren Pronomen der ersten Person Singular, sondern sie wählt die entsprechende Pluralform mir (wir), womit sie sich als Mitglied einer Gruppe - hier ihrer Familie - identifiziert und als Vertreterin dieser erzählt.“[3]
- [1] „Aus der speziellen Funktion der Pronomen ergibt sich, daß es – im Gegensatz zu Substantiven, Adjektiven und Verben – keine unbegrenzte Anzahl gibt.“[4]
- [1] „In Texten verknüpfen Pronomen Wörter und Sätze.“[5]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] adjektivisches, substantivisches Pronomen
- [1] demonstratives, interrogatives, possessives, relatives, reziprokes Pronomen
- [1] verstärkendes Pronomen
Wortbildungen: