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„Hand“ – Versionsunterschied

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<p style="text-align: justify;" >[[hand]] {{ahdt.-dt.}}</p>
<p style="text-align: justify;" >[[hand]] {{ahdt.-dt.}} f. ‘unterster Teil des Armes zum Greifen und Halten’,</p>


* Hand f.
* Wf
** ‘unterster Teil des Armes zum Greifen und Halten’,
** ahd. hant (8. Jh.),
** ahd. hant (8. Jh.),  
** mhd. mnd. mnl. hant,
** mhd. mnd.  
** mnl. hant,  
** asächs. hand,  
** asächs. hand,  
** aengl. hand, hond,  
** aengl. hand, hond,  
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** swed. hand,  
** swed. hand,  
** got. handus  
** got. handus  
** uger. <em class="Latinx mention" lang="gem-pro">[[wikt:Reconstruction:Proto-Germanic/hinþaną|*hinþaną]]</em> "erfassen, ergreifen"
** uger. [[wikt:Reconstruction:Proto-Germanic/handuz|*handuz]] "Hand",
** ger. <span class="etymwb-mentioned">''[[wikt:Reconstruction:Proto-West_Germanic/handu|*handu]]''-</span>;
* führen auf eine Substantivbildung germ. *handu-, die im Ablautverhältnis steht zu  
* führen auf eine Substantivbildung germ. *handu-, die im Ablautverhältnis steht zu  
** got. -hinþan ‘greifen, fangen’ (frahinþan ‘gefangennehmen’),  
** got. -hinþan ‘greifen, fangen’ (frahinþan ‘gefangennehmen’),  
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*** meist in der Fügung ''vorhanden sein'', attributiv seit dem 18. Jh.,  
*** meist in der Fügung ''vorhanden sein'', attributiv seit dem 18. Jh.,  
*** und ''zuhanden'' ‘greifbar, nahe’ (15. Jh.),  
*** und ''zuhanden'' ‘greifbar, nahe’ (15. Jh.),  
** die den umlautlosen Dativ Plur. bewahren.  
** die den umlautlosen Dativ Plur. bewahren.
* uger. <em class="Latinx mention" lang="gem-pro">[[wikt:Reconstruction:Proto-Germanic/hinþaną|*hinþaną]]</em> "erfassen, ergreifen" uger. [[wikt:Reconstruction:Proto-Germanic/handuz|*handuz]] "Hand", ger. <span class="etymwb-mentioned">''[[wikt:Reconstruction:Proto-West_Germanic/handu|*handu]]''-</span>;

Version vom 24. Juni 2024, 10:04 Uhr

hand Vorlage:ahdt.-dt. f. ‘unterster Teil des Armes zum Greifen und Halten’,

  • Wf
    • ahd. hant (8. Jh.),
    • mhd. mnd. mnl. hant,
    • asächs. hand,
    • aengl. hand, hond,
    • nl. engl. hand,
    • anord. hǫnd,
    • swed. hand,
    • got. handus
    • uger. *hinþaną "erfassen, ergreifen"
    • uger. *handuz "Hand",
    • ger. *handu-;
  • führen auf eine Substantivbildung germ. *handu-, die im Ablautverhältnis steht zu
    • got. -hinþan ‘greifen, fangen’ (frahinþan ‘gefangennehmen’),
    • aswed. swed. hinna ‘erlangen, erreichen’ und zu
    • ahd. herihunda ‘Beute’ (9. Jh.),
    • aengl. hūþ,
    • got. hunþs ‘Beute’.
  • Hand wäre danach als ‘die Greifende, Fangende’ zu deuten.
  • Eine Verbindung zu außergerm. Wörtern ist nicht sicher nachzuweisen;
    • de Vries Nl. 234 hält daher Herkunft aus einem vorie. Substrat für möglich.
  • Doch vgl. zur Problematik des Wortes Markey in: Journal of Indo-European Studies 12 (1984) 261 ff.
    • Im Ahd. geht Hand in die i-Deklination über;
    • Reste des alten u-Stammes zeigen Fügungen wie
      • abhanden (s. ab),
      • vorhanden ‘verfügbar, vorrätig’, eigentlich ‘vor den Händen’ (15. Jh.),
      • meist in der Fügung vorhanden sein, attributiv seit dem 18. Jh.,
      • und zuhanden ‘greifbar, nahe’ (15. Jh.),
    • die den umlautlosen Dativ Plur. bewahren.