„ou“ – Versionsunterschied
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Im griechischen Alphabet existiert kein Buchstabe, der dem U-Laut entspricht. Stattdessen wird er durch die Abfolge eines Omikrons und eines Ypsilons wiedergegeben. Bei im Prinzip fehlerhaften Transkriptionen aus dem Griechischen in lateinischer Schrift sieht man daher oft statt eines einfachen „u“ ein „ou“, obwohl es sich nur um einen U-Laut handelt. In manchen Übersetzungen wird ein ū verwendet. | Im griechischen Alphabet existiert kein Buchstabe, der dem U-Laut entspricht. Stattdessen wird er durch die Abfolge eines Omikrons und eines Ypsilons wiedergegeben. Bei im Prinzip fehlerhaften Transkriptionen aus dem Griechischen in lateinischer Schrift sieht man daher oft statt eines einfachen „u“ ein „ou“, obwohl es sich nur um einen U-Laut handelt. In manchen Übersetzungen wird ein ū verwendet. | ||
Aktuelle Version vom 6. Juni 2025, 09:21 Uhr
Im griechischen Alphabet existiert kein Buchstabe, der dem U-Laut entspricht. Stattdessen wird er durch die Abfolge eines Omikrons und eines Ypsilons wiedergegeben. Bei im Prinzip fehlerhaften Transkriptionen aus dem Griechischen in lateinischer Schrift sieht man daher oft statt eines einfachen „u“ ein „ou“, obwohl es sich nur um einen U-Laut handelt. In manchen Übersetzungen wird ein ū verwendet.
Adelung
- Die Doppellauter oi und ou
- finden sich,
- außer einigen eigenthümlichen Nahmen,
- nur noch in den gemeinen gröbern Mundarten.
- Für auch spricht der Schweizer ouch,
- für Eimer Oimer,
- und statt Voigt schreibt und spricht man im Hochdeutschen beständig Vogt.
Alternative forms
- οὐκ (ouk) — before vowel with smooth breathing
- οὐχ (oukh) — before vowel with rough breathing
- οὔ (oú) — pausal form
- οὐχί (oukhí) — Epic, Attic
- οὐκί (oukí) — Epic, Ionic
Etymology
Possibly οὐκί (oukí, “not so, never”), from Proto-Hellenic *oyuki, from Proto-Indo-European *(ne) h₂óyu kʷíd (“(not) ever, (not) on your life”).[1] Compare Sanskrit उद् (ud), Gothic 𐌿𐌳 (ud), Old Armenian ոչ (očʿ) and Albanian as.
Pronunciation
Particle
οὐ • (ou) (negative particle)
- not (indicates negation)
Usage notes
οὐ is the indicative negator (i.e. of facts, statements), where μή (mḗ) is the subjunctive negator (i.e. of will, thought). It usually immediately precedes the word (most often a verb) which it negates. Negative concord (also known as double negatives) is frequent in Ancient Greek.