sch
Erscheinungsbild
Phö. 21 𐤔 šin, Schin (sch)
Ara. 21 ש Sin, Schin (Umschrift s, sh / s, sch)
Gri.
Etr.
Lat.
Rune
Dt. 00 ʃ sch
- Ursprung
- Schin ist ein Konsonant, der sich vermutlich von der stilisierten Darstellung eines Zahnes oder der Sonne herleitet. Im Griechischen wurde daraus der Buchstabe Sigma. Lateinische Entsprechung: S.
- The Proto-Sinaitic glyph, according to William Albright, was based on a "tooth" and with the phonemic value š "corresponds etymologically (in part, at least) to original Semitic ṯ (th), which was pronounced s in South Canaanite“.
- The Phoenician šin letter expressed the continuants of two Proto-Semitic phonemes, and may have been based on a pictogram of a tooth (in modern Hebrew shen). The Encyclopaedia Judaica, 1972, records that it originally represented a composite bow.[1]
- Ursprünglich wurde wohl mit dem Schin ein Laut bezeichnet, der zwischen [ʃ] , [θ] und [ɕ] stand.
- Shin (also spelled Šin (šīn) or Sheen) is the twenty-first letter of the Semitic abjads, including Phoenician Shin , Hebrew Shin ש, Aramaic Shin , Syriac Shin ܫ, and Arabic Shin ش (in abjadi order, 13th in modern order). Its sound value is a voiceless sibilant, [ʃ] or [s].
- Im Hebräischen steht das Zeichen für die zwei Laute [ʃ] und [s] .
- Ein Punkt rechts über dem Buchstaben markiert es als Schin (שׁ, Aussprache: ʃ ), ein Punkt auf der linken Seite als Sin (שׂ, Aussprache: stimmloses s wie in Snob)
- The Phoenician letter gave rise to the Greek Sigma (Σ) (which in turn gave Latin S and Cyrillic С), and the letter Sha in the Glagolitic and Cyrillic scripts (, Ш).
- Verwendung
- im Deutschen und Schwedischen für das Phonem /ʃ/,
- eng. sh ist wie sch für /ʃ/
- this same trigraph is pronounced /sx/. In Italian, however, sch represents the sounds /sk/ before e or i, as in "bruschetta" /brusˈkɛtːa/. In neither language is this trigraph regarded as an independent letter of the alphabet.
- Shin, as a prefix, bears the same meaning as the relative pronouns "that", "which" and "who" in English- when used in this way, it is pronounced like 'sh' and 'eh'. In colloquial Hebrew, Kaph and Shin together have the meaning of "when". This is a contraction of כּאשר, ka'asher (as, when).
- Shin also stands for the word Shaddai, a name for God. Because of this, a kohen (priest) forms the letter Shin with his hands as he recites the Priestly Blessing. In the mid-1960s, actor Leonard Nimoy used a single-handed version of this gesture to create the Vulcan hand salute for his character, Mr. Spock, on Star Trek.
- The Arabic letter šīn was an acronym for "something" (شيء šayʾ(un) [ʃajʔ(un)]) meaning the unknown in algebraic equations. In the transcription into Spanish, the Greek letter chi (χ) was used which was later transcribed into Latin x.
[1] sch, Sch
[2] sch,
- der volle oder grobe Zischlaut,
- welcher vornehmlich Oberdeutschen, Mundart,
- und auch hier manchen Provinzen mehr als andern eigen ist,
- obgleich die Niederdeutschen ihn auch nicht ganz vermissen.
- Indessen gebrauchen ihn diese nur vor einem Selbstlaute und vor dem r,
- dagegen sie sich vor dem l, m, n und w,
- wie ihre Nachbarn,
- die weiter gegen Norden wohnenden Völkerschaften,
- mit einem bloßen einfachen f begnügen,
- und um deßwillen in dem Wohlklange vieles vor den Oberdeutschen voraus haben;
- smecken für schmecken,
- swart für schwarz,
- sniden für schneiden.
- Auch da,
- wo die Oberdeutschen das einfache s wie ein sch hören lassen,
- besonders vor dem p und t,
- sprechen die Niederdeutschen nur ein einfaches s;
- wo die Oberdeutschen das einfache s wie ein sch hören lassen,
- Die Westphalen
- haben nebst den Holländern
- und einigen nördlichen Völkerschaften
- dieses Besondere,
- daß sie auch da, wo sie ein sch haben,
- es doch nicht zischend aussprechen können,
- sondern das s und den Gaumenlaut besonders hören lassen;
- Sgall für Schall, Fleisg für Fleisch, Sginken für Schinken.
- daß sie auch da, wo sie ein sch haben,
- haben nebst den Holländern
- Ottfried und seine Zeitgenossen
- schreiben das sch gleichfalls häufig durch sg,
- frenkisga zungun, Fränkische Sprache.
- schreiben das sch gleichfalls häufig durch sg,
Dieser Zischlaut
- ist sehr oft unmittelbar aus der Natur entlehnet; r
- auschen ist ein anderer und stärker zischender Schall als rausen und brausen.
- In diesem Falle ist es freylich sehr unbequem,
- daß wir diesen einfachen Laut durch drey Buchstaben s, c und h ausdrucken müssen,
- welches bey dem Buchstabiren sehr viele Unbequemlichkeit hat.
- Es haben daher schon mehrere ein eigenes [3] Schriftzeichen für diesen Laut in Vorschlag gebracht,
- welches desto mehr zu billigen wäre,
- da uns unter andern auch schon die Hebräer mit ihrem ש Schin, darin vorgegangen sind.
- Allein,
- so nützlich ein solches eigenes Schriftzeichen für den jetzt gedachten Fall seyn würde,
- da dieser Laut wirklich einfach und aus der Natur entlehnet ist,
- so würde es doch in einer andern Betrachtung wieder seine Unbequemlichkeit haben.
- So ist Schall allem Ansehen
- so nützlich ein solches eigenes Schriftzeichen für den jetzt gedachten Fall seyn würde,
- daß wir diesen einfachen Laut durch drey Buchstaben s, c und h ausdrucken müssen,
In der Comparation solcher Beywörter,
- welche sich auf -sch und -isch endigen,
- wird im gemeinen Leben,
- und selbst bey vielen Sprachlehrern
- nicht genug für das Ohr gesorgt;
- närrischste, bübischste, keuschste, klingen überaus rauh und widrig.
- Die sich auf ein bloßes -sch endigen,
- nehmen daher zu Milderung dieses Übelklanges ein -e vor der Endsylbe an,
- welches auch die auf -ß, -st und -z thun;
- keuscheste, gewissester Aichinger und andere
- wollen dieses -e auch bey denen auf -isch eingeführet wissen;
- närrscheste, hämischeste u.s.f.
- wo aber bloß ein Übelklang durch den andern ersetzet wird.
- Am sichersten vermeidet man diese Superlativen;
- ↑ Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 1309-1310. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000397547; Lizenz: Gemeinfrei
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