Diphthonge
🛠️
Aktionen
Allgemein
NeoWiki
In anderen Projekten
Erscheinungsbild
aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. Dezember 2025 um 16:51 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Textersetzung - „{{:“ durch „{{Schaufenster|modus=ignorieren|link=1|linkpos=prefix|Seite=“).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Diphthong-e Mz. —Nwf. z. Diphthong
▷ di- + phthong "zwei-Zunge" ‘Doppellauter, Doppelvokal’; „mit Doppellaut geschrieben“
Die bekanntesten Schreibungen von Diphthongen im Deutschen sind ei, au, äu und eu; selten sind ai, oi und ui.
Diphthong m.
- phonetische Kombination aus zwei Vokalen mit der sprachlichen Funktion eines einfachen Vokals,
- mhd. dyptong f.,
- entlehnt aus lat. diphthongus f.,
Bedeutungen:
- [1] Linguistik, Phonetik: Folge von zwei Vokalen in einer Silbe, die phonetisch als Einheit aufgefasst werden
Herkunft:
- mittelhochdeutsch dyptong → gmh, im 14. Jahrhundert von lateinisch diphthongus → la entlehnt, das auf grie. δίφθογγος (diphthongos☆) → grc „Doppellauter, Doppelvokal“ bzw. adjektivisch „mit Doppellaut geschrieben“ zurückgeht, zusammengesetzt aus griechisch δι- (di-☆) → grc „zweifach“ (s. ↗di-) und griechisch φθόγγος (phthongos☆) → grc „Laut“[1][2]
Synonyme:
- [1] Doppellaut, Doppellauter, Doppelvokal (mehrdeutig), Zweilaut, Zwielaut
Gegenwörter:
- [1] Monophthong, Triphthong
Oberbegriffe:
- [1] Polyphthong, Laut
Beispiele:
- [1] Im Deutschen gibt es folgende Diphthonge: [aɪ̯] (Hai, Ei), [aʊ̯] (Bau), [ɔɪ̯] (Heu, Gebräu) und [ʊɪ̯] (nur in Interjektionen und Fremdwörtern; z.B. hui, pfui, ui; Uigure).
- [1] „Im Gegensatz zu den Monophthongen (einfachen Vokalen) bestehen Diphthonge (Zwielaute, Doppellaute) aus zwei Vokalen, von denen der eine silbisch und der andere unsilbisch ist, die also beide zur selben Silbe gehören.“[3]
- [1] „Die Krönung des Umlauts ist allerdings der Diphthong, was per se schon klingt, als wäre es ein Begriff aus dem Vietnamesischen.“[4]
Wortbildungen: