eu
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Ein „e“ vor einem „u“ bezeichnet in der Regel den Diphthong ([ɔʏ]): „neun“, „Rheuma“. Auch hier gibt es die Getrenntsprechung an der Silbengrenze: „ausge-ufert“, „Muse-um“.
[2]Eu,
- ein Doppellaut,
- welcher vornehmlich der Oberdeutschen Mundart eigen,
- und aus derselben auch in die Hochdeutsche Mundart gekommen ist.
- Euch, Eule, Freund, Heu, neu.
- Die Niederdeutsche Mundart,
- eine Feindinn aller breiten Doppellaute,
- weiß ihm in den meisten Fällen
- durch das u, ü oder ij zu entgehen;
- juk, jik,
- ju, euch,
- Ule, Eule,
- Fründ, Freund,
- sucht, feucht,
- Büdel, Beutel,
- Büte, Beute,
- Für, Feuer,
- nij, neu.
- durch das u, ü oder ij zu entgehen;
- weiß ihm in den meisten Fällen
- Einige gemeine Hochdeutsche Mundarten,
- welche das Unangenehme in diesem Doppellaute empfinden,
- suchen ihn, wo es möglich ist, in ein ö zu verwandeln.
- Fröde für Freude.
- suchen ihn, wo es möglich ist, in ein ö zu verwandeln.
- welche das Unangenehme in diesem Doppellaute empfinden,
- eine Feindinn aller breiten Doppellaute,
- Allein, da wir ihn einmahl schreiben,
- so ist es auch billig, daß wir ihn so aussprechen, wie er geschrieben wird.
- Dagegen pflegen andere Oberdeutsche Mundarten,
- Andere Mundarten,
- ↑ Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1980. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000139637; Lizenz: Gemeinfrei
- ↑ [1980]