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DILW/54

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Die zweite Folgerung daraus [sechste These]: In der Einheit der Dreifaltigkeit ist die Istseinheit so groß, dass sie sogar allen relativen Gegensätzen vorausgeht.[1]

Dies ist offensichtlich, weil in der Dreifaltigkeit das Andere und das Anderssein kein Gegensatz zur Istseinheit ist.

Denn da das Maximum von unendlicher Einheit ist, sind alle Dinge, die ihm entsprechen, dasselbe, ohne Unterschied und Andersheit.[2])

Daher ist es nicht der Vater, nicht der Sohn und nicht der Heilige Geist.

Denn es ist nur Unendlichkeit – nicht [eine Unendlichkeit], die zeugt oder gezeugt wird oder hervorgeht.[3]

  1. The second corollary of the same [sixth thesis]: In the oneness of the Trinity the identity is so great that it precedes even all relative oppositions.
  2. This is evident because in the Trinity, other and different are not opposed to identity.
  3. For since the Maximum is of infinite oneness, all the things which befit it are it without difference and otherness.)
  4. Hence, it is not Father, not Son, and not Holy Spirit.
  5. For it is only infinity—not [an infinity] which begets or is begotten or proceeds.

Einzelnachweise

  1. ↑
  2. ↑
  3. ↑