mang
man + -g | Präp. (nordd. umgangssprachlich) ‘unter, zwischen’, mnd. manc; vgl.
mange,mangen,mangt,gemangt,
asächs. an gimang Ustw. ‘dazwischen, darunter, zusammen’, aengl. ongemang, ongemong Ustw.. ‘darunter, inzwischen’, Präp. ‘unter, zwischen’ (engl. among), mnd. gemanc Ustw. und Präp., zu asächs. gimang ‘Menge, Schar, Haufen, Gesellschaft’, mhd. gemanc ‘Gemenge, Vermischung’, aengl. gemang ‘Mischung, Menge, Schar, Versammlung’.
Heute umgangssprachlich auch mittenmang Ustw. ‘dazwischen, inmitten, mitten darunter’.
Präposition mit Dativ und Akkusativ HERKUNFT mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch mang, manc, altsächsisch an gimang, eigentlich = Akkusativ von: gimang = Schar, Haufen, verwandt mit mengen mitten unter, zwischen: mang den Zeitungen liegen | mang die Büsche kriechen
Engl mong (von among "unter") Aus dem Mittelenglischen mong, monge, mang, aus dem Altenglischen ġemong, ġemang („eine Mischung, Vermischung, Menge, Menschenmenge, Gesellschaft“) (daher modernes Englisch among), aus dem protogermanischen *mangą („Mischung“). Vergleiche das protowestgermanische *mangijan („kneten, mischen“).