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Nova de universis philosophia

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Das Hauptwerk Patrizis, die Nova de universis philosophia (Neue Philosophie über die Dinge in ihrer Gesamtheit) sollte nach seinem Plan aus acht Teilen bestehen und seine gesamte Weltdeutung darlegen. Davon konnte er aber nur die ersten vier Teile fertigstellen und 1591 in Ferrara veröffentlichen. An einem weiteren Teil, De humana philosophia, arbeitete er 1591/1592, doch blieb das Manuskript unabgeschlossen, der Konflikt mit der Zensurbehörde stand der Vollendung und Publikation entgegen. Die Erstausgabe von 1591 widmete der Autor Papst Gregor XIV., mit dem ihn eine Jugendfreundschaft aus seiner Studienzeit in Padua verband.[1]

  1. ↑ Maria Muccillo: Il «De humana philosophia» di Francesco Patrizi da Cherso nel codice Barberiniano greco 180. In: Miscellanea Bibliothecae Apostolicae Vaticanae 4, Città del Vaticano 1990, S. 281–307, hier: 281–288; Anna Laura Puliafito Bleuel (Hrsg.): Francesco Patrizi da Cherso: Nova de universis philosophia. Materiali per un’edizione emendata, Florenz 1993, S. X–XII.