Herkunft und Wandlung des Begriff Vernunft
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Wundersame Sprache
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
16. Oktober 2020 n. Chr. erst.
Ausgabe 07
Ausgabe 07
Leserschaft: Niemand
veröffentlicht
ungeprüft
↑ Bedeutungen aus dem inneren Wörterbuch ermitteln
→ Herkunft und Wandlung des Begriff Vernunft
↓ Bedeutungswandel der Vernunft
überarbeitet 2020110305
2020110201 Logik und Menschenbild - neuer Stand Sprache.pages
(1) Niemand kann wirklich genau sagen was vernünftig ist
Vernunft ist ein sehr bedeutender Begriff und von klein auf wird man dazu Aufgefordert vernünftig zu sein wobei vernünftig sein die Eigenschaft von Vernunft annehmen und zeigen soll, jedoch kann einem niemand wirklich genau sagen was vernünftig ist und erklären wie Vernunft zu Stande kommt, so das man aus der Erklärung des Begriffs heraus erkennen kann, wie man Vernunft für sich und andere erwirken oder bewirken kann – zumindest bis zu dieser Ausarbeitung und habe die Vorahnung, dass dies sich aus dem Wort Vernunft heraus ermitteln lassen wird und wir daher nachfolgend darin einsteigen und über das Wort, ohne durch Gelehrte aufgeladenen Bedeutungsinhalte und ohne Einbeziehung ihrer Betrachtungen, Meinungen, Anschauungen usw., es aus dem Wort selbst herausholen können. Zuvor müssen wir über den Begriff und dessen Entstehung hinweg erst einmal zum Wort kommen, um dann aus dem einst gebildeten Wort herauszufinden, was damit unsere Urahnen zum Ausdruck gebracht haben.
(1.1) Begriff Anschauung anstelle von Theorie
Wenn die Definition eines Wortes nicht erklärt, wie man einen Zustand im Dasein bewirkt, oder wie eine Daseinserscheinung ins. Dasein kommt, so ist dies letztendlich lediglich eine Beschreibung einer Beobachtung, oder beruht auf Grund irgendeiner Annahme, ist somit lediglich erdachte Anschauung. Anschauung bedingt eigentlich, dass man etwas angeschaut und damit beobachtet hat, jedoch beziehen sich heutzutage viele ursprünglich sehr taugliche Worte als Begriffe auf etwas anderes, als das wofür sie einst entworfen wurden. Anschauung ist die Kernbedeutung von Theorie heute steht Theorie eher für „Ausgedachtes“ usw. und ist zu auf Grund des Wortmissbrauch mit misslichen Nebenbedeutungen behaftet.
Noch zur antike Griechenlands bestand die Vorgehensweise, dass jemand die Natur beobachtete und dann das beobachtete als Theorie verkündete. Theorie zu spätlateinisch theoria, von griechisch theōría für das „Zuschauen; Betrachtung, Untersuchung“, zu theōreĩn für „zuschauen“, zu theōrós für „Zuschauer“ zu: théā für „das Anschauen; Schau“ und horãn für „sehen“. Wenn heutzutage Gelehrte ihre Theorien vortragen, sich auf Theorien beziehen, so beziehen sie sich nicht mehr bedingt auf das, was man in der Natur anschauen kann, sondern auf das, was man mathematische berechnen kann und mathematisch berechnen kann man im Grunde alles.
Ich verwende daher den Begriff Anschauung anstelle von Theorie, um mich davon zu lösen und das "Angeschaute" ist somit das, was man selbst gesehen und nicht erdacht hat. Wenn ich fortan Anstelle von Anschauung den Begriff Theorie verwende, dann im Sinne der heutigen Gelehrten – also auf deren Schriftzn hin bezogen. Nachfolgend gelangen wir also zu Anschauungen, soweit sie auch für andere beobachtbar sind.
(1.2) Begriff Ausgestalt und Existenz
Um dies besser zu verstehen weiß ich darauf hin, dass jeder sichDaseinzustand auf Grund von mindestens drei Verfertigern im Dasein verwirklicht und beobachtbar ist, wenn es sich um eine Wahrheit im Sinne von Tatsächlichkeit oder wirkliche Ausgestalt (Existenz) handelt. Es müssen somit immer drei grundlegende andere Begriffe genannt werden können, aus denen sich der übergeordnete Begriff bildet und zur Ausgestalt im Dasein gelangt. Veränderungen an einem dieser drei Verfertiger in der Natur, würde eine eine Veränderung einer Daseinserscheinung (Phänomen) in der Natur bewirken.
Ich verwende den Begriff Ausgestalt für den Begriff Existenz zu lateinisch existentia, gebildet aus ex für „aus, heraus“ und sistere für „stellen“, zu stare für „stehen“. Existenzbedeutet somit sinngemäß „aus sich selbst heraus stehend“ und etwas, dass aus sich selbst heraus ins Dasein gelangt, benenne ich als Ausgestalt, da das lateinische sistere vom hochdeutschen „stellen“ abstammt und dies ebenso bei dem Wort Ausgestalt der Fall ist.
Ausgestalt ist die Gestalt, die das gesamte aus sich selbst heraus zu Stande kommende als Daseinzustand erwirkt. Eine Ausgestalt kann aus sich selbst heraus ins Dasein gelangen oder durch Verfertiger ins Dasein gebracht werden. Mit dem Begriff Gestaltspricht man an sich das Äußere einer Ausgestalt an, somit wie etwas erscheint, einen Körper dessen Gestalt ich erfühlen kann, die Ausgestalt bringt das was gefühlt werden kann hervor und ist es zugleich.
(1.3) In Bezug auf Vernunft zu einer Worterleuterung gelangen
Wortbildung ist im Grunde die Ausgestaltung der Bedeutungen zu einem Dasein als Bedeutungsinhalt, dem Wortbestandteile so ausgewählt und zugeordnet werden, dass ein so zusammengesetztes und ausgestaltetes Wort den Bedeutungsinhalt durch dessen Wortbestandteile zum Ausdruck bringt. Worte, die dies tun bestehen als Ausgestalt, können daher aus sich selbst heraus in ihrer Bedeutung fortbestehen. Die (meisten) Wörter der Gelehrten gebildeten Begriffe und Schlüsselbegriffe tun dies nicht, da sie nicht aus sich selbst heraus zu einem Wort gebildet wurden, sondern einem Wort in seiner bestehenden Ausgestalt aufgesetzt oder angeheftet werden.
Es ist nicht so, dass wir jetzt Vernunft direkt in seiner Ausgestalt oder als Begriff verstehen müssen, bevor wir weiter fahren können, sondern wir werden im weiteren Verlauf herausfinden inwieweit die Definition im Wörterbuch zutreffend, eine Beschreibung und/oder eine Erklärung ist und ob wir zu einer Worterleuterung gelangen können, mit der wir wirklich in Bezug auf Vernunft einen nachhaltigen Nutzen hervorbringen können. Uns wird dies erst gelingen, wenn wir die Verfertiger (Faktoren) der Vernunft entdeckt haben.
(2) Erkenntnisübung zu Vernunft steigern
Zuerst überprüft jetzt jeder nochmals als Erkenntnisübung seine eigene Wortbedeutung für Vernunft, die er sich nach dem Schriftstück „Bedeutungen aus dem inneren Wörterbuch ermitteln“ für sich ermittelt hat und beantwortet sich selbst, ob er aufgrund der eigenen Wortbedeutung für Vernunft seine Vernunft oder die eines anderen steigern könnte und findet dies in gleicher Weise in Bezug auf die gegebene allgemeine Definition aus dem Wörterbuch heraus. Bitte möglichst wieder die eigenen Erkenntnisse darüber schriftlich festhalten. Bei mir lautet die Definition aus dem Duden, wie zuvor bereits angegeben:
- „Vernunft: geistige Fähigkeit des Menschen, Einsichten zu gewinnen, sich ein Urteil zu bilden, die Zusammenhänge und die Ordnung des Wahrgenommenen zu erkennen und sich in seinem Handeln danach zu richten“ .
- Das Vermögen zur Vernunft ist angeboren… In Bezug auf „geistige Fähigkeit des Menschen“ aus der Definition möchte ich noch anmerken, dass einem Fähigkeiten ohne Fertigkeiten nichts nützen, somit Vernunft durch Erlernen von Fertigkeiten gesteigert werden kann, während die gegebenen Definition es durch die Wortwahl Vernunft verdeckt an sich auf eine Angeborenheit begrenzt, was sich im Coaching als nicht so seiend gezeigt hat. Man kann mit einem niedrigen Vermögen zur Vernunft geboren werden, insbesondere bei körperlichen Behinderungen. Das Vermögen zur Vernunft ist angeboren, das jeweilige Ausmaß an Vernunft ist wamdelbar.
(2.1) Die Abfolge in der Definitionist nicht korrekt
Ich kann hier natürlich die Erkenntnisse der Leser und Hörer zur Steigerung der Vernunft anhand der Wortbedeutung und der Definition nicht vernehmen - mir ist es jedenfalls auf Grund dieser als Coach noch nicht gelungen, mich selbst oder jemand zu mehr Vernunft zu verhelfen und ich denke, dass wohl die meisten zu einer ähnlichen Erkenntnis gelangt sind. Ich stelle zur Definition aus dem Duden als Weiteres fest, dass die Abfolge der Erklärung nicht korrekt ist und zumindest wie folgt lauten müsste:
- In der Abfolge verbesserte Definition: „Vernunft ist die geistige Fähigkeit des Menschen Zusammenhänge und die Ordnung des Wahrgenommenen zu erkennen, dadurch Einsichten zu gewinnen, sich ein Urteil zu bilden und sich in seinem Handeln danach zu richten.“.
- Definition einer vernünftigen Vorgehensweise… Wodurch wir feststellen, dass schon eine falsch formulierte Definition jemand darin behindert, den Begriff auf Anhieb verstehen und mit dem Begriff korrekt umgehen zu können. Die vermeintliche Erklärung von Vernunft enthält eine Beschreibung als Abfolge von dem, was ein Gelerhter als eine vernünftige Vorgehensweise angesehen hat und die Bestandteile der Erklärung, die das Daseinserscheinung Vernunft erklären sollen, sind allesamt selbst Erscheinungen, für die jeweils eine Erklärung benötigt wird, die verstanden sein will, bevor man sich an das Verstehen von Vernunft heran begibt.
(2.2)
Vernunft anhand eines Onlinedienst überprüfenDa die in dem von mir verwendeten Duden, mit Stand Okt. 2020, eher eine Meinung über Vernunft, als eine Definition des Begriffes abgegeben wurde, könnte man auf die Idee kommen, man würde auf Wikipedia mehr über den Begriff und darüber erfahren, was Vernunft ist, wie man sie hervorbringt, steigert und sich zu nutze macht. Ich bitte daher jetzt darum Vernunft anhand eines Onlinedinest wie Wikipedia aufzurufen, sich jedoch nach eigenem Ermessen einen Eindruck über den dort vorhandenen Umfang der Beschreibung für Vernunft zu verschaffen und sich wiederum seine Erkenntnisse aufzuschreiben.
(2.2.1) Fragwürdige Übersetzung des jeweiligen Begriff
Mir ist bewusst geworden, dass jeweils der erste Absatz zu einem Begriff auf Wikipedia seit einigen Jahren mit denen in Wörterbüchern enthaltenen Definitionen angeglichen wird. Vergleicht man dazu auch die jeweilige Seiten anderer Sprache auf Wikipedia, so landet man lediglich auf denjenigen Begriff, der im allgemeinen für die Übersetzung verwendet wird, und wie zuvor angemerkt, dürfte Wikipedia zu einer Seite mit dem Begriff Vernunft und einer Beschreibung in der eigenen Sprache verweisen, da es für den Begriff Vernunft an sich kein vergleichbares Wort in anderen Sprachen geben kann, es somit fragwürdig ist, da man mit dem Wechsel zu einer anderen Sprache womöglich auf ein völlig anderes Wort mit eigener Entstehungsgeschichte und damit verbundenen Vorstellungen und Theorien gelangt.
Wer sich die Zeit nehmen will, der kann jetzt Englisch reason in einem englischen Wörterbuch nachschlagen, der bei Übersetzungen meist für Vernunft verwendet wird der dem Link auf Wikipedia nutzen und sich dessen Definitionen vergewissern und wird feststellen, dass dieser einer anderen Theorie folgt, somit an sich als Sprecher beim Wechsel von Deutsch zu Englisch auch auf die englische Definition wechseln muss und sicherlich Missverstände erwirkt, wenn er mit der Deutschen Definition lediglich nur ein weiteres Wort einer anderen Sprache verknüpft hat.
(2,2.2) Verkettung an Übersetzungsfehlern
Derartige Fehler kommen bei Übersetzungen häufig vor und verstärken das Erschwernis, dass wir im Deutsch oft mit Schriftstücken zu tun haben, die einst Lateiner aus dem Griechisch und dann aus dem Latein ins Deutsch übersetzt wurden und schon die Griechen oft aus dem Indischen und anderen Sprachen übersetzt haben werden und da es ebenfalls für die in Sanskritverfassten Begriffe indischer Philosophie wie die Veden an sich keine angemessenenen Wörter in anderen Sprachen gibt, muss man sich bei der so möglichen Verkettung an Übersetzungsfehlern Fragen, was man da in den Händen hält.
Für Verstand, Englisch mind, gibt es im manch einer indischen Philosophie bis zu 7 Begriffe, die Bewusstseinszustände oder Fähigkeiten des Verstand bezeichnen und übersetzt wurde oft nur in ähnlichen oder wenigen Begriffen, anstelle die Begriffe lediglich als Lehnworte zu übernehmen, der jeweiligen Sprache anzupassen und ihnen deren ursprüngliche Definitionen hinzuzufügen. Und wie steht es damit, wenn die früheren indischen Gelehrten ebenfalls Begriffe verwendet haben und womöglich die Bedeutungsinhalte aus den Wortbedeutungen gar nicht heraus erkannt werden können?
(3) Es gibt keine Wissenschaft, die weiß was Vernunft ist

Wer sich nun mit Hilfe von Wikipedia an die Erklärung von Vernunft heranwagt, wird sich durch alle damit in Verbindung stehenden Theorien vieler Zeitalter und ihren jeweiligen Gelehrten über unzählige Seiten „wühlen“ müssen und am Ende wohl nach einigen Jahren zurückkehren um zu berichten, dass er immer noch nicht wisse, was Vernunft wirklich ist und wie er sie bewirken und steigern könne – da es offenbar keine bekannte Wissenschaft gibt, die weiß was Vernunft ist, wie sie durch Verfertiger zustande kommt, was deren Verfertiger sind, sie allesamt nur Wissen über Vernunft vortäuschen und Erscheinungen beschreiben und es auslassen, sie zu erklären.
Wüssten sie es, würde es eine klare Worterleuterung des Begriffes geben, die verständlich ist und mit der man auf Basis dessen Erklärung auf Daseinzustände einwirken und einen höheren Nutzen zum eigenen Wohl, dem Wohlergehen anderer und auch in Bezug auf die Natur hervorbringen können, wass der grundlegende vernünftige Anspruch in Bezug auf die Erklärung eines Begriffes sein sollte. Das Gelehrte nicht wissen, was Vernunft ist, spiegelt sich an sich schon im Daseinzustand der Welt und der Menschheitsgeschichte und mehr Beweise benötigen wir an dieser Stelle wohl nicht – oder?

(3.1) Verfahren oder Mittel zur Steigerung von Vernunft schaden mehr als sie nützen
Ungeachtet des Wirklichkeitsgehalt einer Definition ist es wichtig grundlegende häufig verwendete Begriffe in deren allgemeinen Definition zu kennen, damit man die Art und Weise des Denkens der anderen Menschen erkennt, aus dem sich ihr jeweiliges Verhalten ergibt. Wenn es jedoch keine Erklärung gibt, so kann an sich nur der Zustand bestehen, dass die Verfahren oder Mittel zur Steigerung von Vernunft sehr fragwürdig und an sich nur mehr schaden als nützen können, was sich wiederum in den Gesellschaften dieser Welt widerspiegelt.
(3.2) Fälschlich Gelehrtheit mit Vernunft gleichgesetzt
Der Begriff Vernunft in seiner heutigen Verwendung ist maßgebend von den Vorstellungen von Notker der Dritte (Mönsch um 1.000 n.Chr.) wie auch vielen anderen und in der Neuzeit wesentlich durch Immanuel Kant (Philosoph ca. 1780) beeinflusst oder bestimmt worden, wer sich damit Zeit seines Lebens beschäftigt hatte, doch wer sagt uns dass deren Vernunft ausreichend gegeben war, um zu einer vernünftigen Definition des Begriffes zu gelangen? In der Regel verwenden wir die jeweilige Definition desjenigen Gelehrten, der sich gegenüber anderen Gelehrten letztendlich nach langem Streiten durchsetzen konnte oder allgemein Beachtung fand, einen namhaften Förderer hatte, einer angesehenen Schule oder Universität angehörte, wie auch vor Morden im Auftrag der Päpste nicht zurückgeschreckt wurde usw.
Man benötigt, wie offenbar fast immer zuerst das, was man haben muss, um es entdecken oder bestimmen zu können. So müsste man erst selbst Vernunft erlangt haben, bevor man Vernunft in seiner Wesenheit beschreiben und erklären könnte, aus dem so Erlangten die jeweiligen Verfahren zu dessen Steigerung in Wirkung bringen und es auch dann erst im Anschluss in seinem Umfeld oder auf sich bezogen im Ausmaß erkennen können. Die Gelehrten ersparten sich dies offenbar, setzten fälschlich Gelehrtheit mit Vernunft gleich und erklärten sich selbst in Tradition zu Platon für gewöhnlich als vernünftig und das Gemeine Volk für der Vernunft nicht befähigt, obwohl sie selbst einst selbst aus dem Volk hervorgingen. So schlagen wir uns mit den Definitionen in Wörtern an sich mit der Unvernunft der Gelehrten in Gestalt ihrer Glaubenssätzen und Lehrsätzen herum und wundern uns, dass wir damit nicht zurecht kommen – man könnte fast Vorsatz vermuten.
(3.3) Der gegenwärtige Stand des jeweils erlangten Irrtum
Will man mit Gelehrten mitreden können, so wird man nicht ohne hinkommen ein Studium in Philosophie oder ähnlich zu absolvieren, ein paar Doktortitel anzuhäufen und ein paar Studien, wie auch Bücher darüber zu schreiben, um eine neue Definition durchsetzen zu können, an sich überhaupt Gehör finden zu können, denn die Wissenschaftsgemeinde schützt sich vor äußeren Einflüssen und so erlernt sie die Vielfalt der zuvor verschrifteten Theorien, was zu jedem Zeitalter nicht mehr war als der gegenwärtige Stand des jeweils erlangten Irrtum, wie es die von mir ca. 1.500 überprüften Theorien an Eindruck bei mir hinterlassen haben. Zumindest kann man daraus erkennen, dass Gelehrte an sich zur höheren Vernunft streben und dass dieses Streben auch an sich willentlich, jedoch nicht wirklich wirksam besteht. Ich weiß wovon ich Rede, schließlich war ich selbst lange Zeit auf ihren Irrwegen unterwegs.
(4) Wahrnehmung als Einstieg zur Vernunft
Aus der Definition des Duden kann ich Anhand von „…Ordnung des Wahrgenommenen zu erkennen…“ den ersten Hinweis in Bezug auf Vernunft entnehmen, der mir mehr als einen Funken Wirklichkeit zu enthalten scheint, das Vernunft mit Wahrnehmung zu tun hat und wir verkürzen dies ganz einfach darauf, dass Vernunft wohl im Wesentlichen darauf beruhen könnte, wahrzunehmen was tatsächlich ist, wie es ist, dass es ist. Es dürfte sofort jedem bewusst sein, dass ein Gegenteil dessen, oder eine Abwandlung wie auch Abweichung von dem was wirklich ist, somit wirkend ist, einen daran hindern wird vernünftig sein zu können und da wir nur in der Gegenwart wahrnehmenkönnen, können wir schon kaum noch mit absoluter Sicherheit Aussagen darüber wagen, wie etwas wann zustande gekommen ist, ob dem wirklich so gewesen ist.
Der Begriff Ordnung bedeutet im Grunde wie etwas zusammengestellt oder zusammengesetzt ist und „…Ordnung des Wahrgenommenen zu erkennen…“ geht es bei Vernunft darum nicht nur zu erkennen dass es ist, was es ist, sondern auch wie es ist und was es hervorbringt und was es bewirkt. Wir werden uns also von den mangelhaften Quellen des Duden und Wikipedia vorerst abwenden, da wir uns ansonsten durch die Vielzahl der Theorien über Vernunft der letzten ca. viertausend Jahre wühlen müssten, um zu ausreichender Kenntnis über Vernunft zu erhalten und sind daher letztlich gezwungen zu eigenen Erkenntnissen, damit zu selbst erarbeiteten Wissen zu gelangen, um aus dieser Falle der Fehlaussagen herauszukommen. Wahrnehmung ist ein Einstieg zur Erkenntnis des Begriff Vernunft.
(5) Synonym als Mibenenner
Synonyme sind Wandlungen oder Erweiterungen, Zur Definition eines Begriff werden in Wörterbüchern oft und gerne Synonyme des jeweiligen Begriff angegeben. Als ein Synonymbezeichnet man einen Begriff der mit dem jeweiligen Begriff weitesgehend bedeutungsgleich sei, somit nahezu oder den gleichen Sinn zum Ausdruck bringen würde, während in den Sprachwissenschaften Synonym als ein lediglich „im Sinn verwandtes Wort“ verstanden wird. Synonym zu griechisch sunṓnumos, “synonymisch”, ist zusammengesetzt aus sún, syn für „mit, zusammen, mit-zusammen“ und ónoma für “Name”, somit „Mit-Name“, ein Name der mit oder zusammen mit einem Namen ist. Ein Name benennt etwas oder jemand, und somit ist Synonym sinngemäß ein „Mitbenenner“, ein „Mitbenanntes“ oder „mitbenennbares“, etwas das ähnlich ist, damit in Bezug steht, dessen Verwandschaft sich aus der Beziehung zu einem bestimmmten Dasein ergibt. Diese Verwandschaft macht Synonyme nicht gleich.
(5.1) Synonyme sind an sich keine verwandten Wörter oder Begriffe

Vorbildlicherweise beruht ein gebildetes Wort auf Beobachtung des Dasein und benennt dieses fortan. Ein Synonym mag wie bei 2. Synonym dargestellt, sich auf dasselbe Dasein beziehen, könnte jedoch auch wie bei 1. Synonym dargestellt nichts mit dem Dasein entsprechend der Beobachtung zu tun haben und wenn es Gelehrte waren, die diese Synonyme zuordneten, dann müssen wir damit einbeziehend beachten, dass sie auf der Grundlage von Betrachtungen arbeiten, somit ein Synonym auf Grund einer Theorie zugeordnet worden sein könnte. Allegemein verbreitet wird die Vorstellung dass der Begriff Wort somit ein „Mitbenenner“ des Begriff von Begriff sei, doch können sie keine gegeneinander austauschbare Synonyme sein, da ein Wort ein Dasein benennt und ein Begriff eine Betrachtung zum Ausdruck bringt, ein Begriff eine Wandlung, Erweiterung und damit eine Veränderung eines Wortes ist, ein Wort als Begriff, nur weil es dieselben Schriftzeichen verwendet an sich nicht mehr ein Wort ist.
Dies zu verstehen ist sehr wichtig, da es erheblich das eigene Vorstellungsvermögen erweitert, wenn man Synonyme als „Mitbenenner“ fortan als nur ähnlich seiend versteht, als Bebobachtungen oder Betrachtungen und damit Benennungen, die auf Grund unterschiedlicher Bedingungen, Umstände und so weiter heraus zu Namen für ein Dasein wurden. Benennungen desselben Dasein aus anderen Sprachen sind nur dann synonym, wenn es sich um wortwörtliche Übersetzungen desselben Daseins, beruhend auf derselben Beobachtung und Anschauung handelt. Seele hat mit einem See zu tun, ist nicht Psyche, die mit Atem zu tun hat und darf auch nicht mit Gehirn, das ein Organ ist, als ein Synonym für Seele oder Psyche benannt werden.
Seele und Psyche sind sich aufgrund der Verwendung der Begriffe sehr ähnlich, wobei Gehirn weit weg von ihnen steht, jedoch auf Grund der falschen Ansichten und Verwendung ihnen immer näher rückt und es zur Gleichsetzung und damit entsprechend zur Verdummung derjenigen führt, die dies tun. Man darf Synonyme an sich nicht einmal als Verwandte verstehen und wenn man dies tut, dann nur als verwandt auf der Grundlage von verwandter Ansichten, Betrachtungen, Verwandschaft auf Grund von Theorie der Gelehrten. Synonyme sind somit unterschiedliche Deutungen desselben, ähnlichen und manchmal sogar eines anderen Daseins und damit auch bedingt zu unterscheidende Bedeutungsinhalte.
(5.2) Kern der Gemeinsamkeiten und Andersartigkeit der Synonyme erkennen
Wenn ich über den Begriff Seele nachdenke, dann kann ich Psyche mit einbeziehen und muss dabei beachten, dass Psyche auf der Grundlange einer anderen Vorstellung beruht, sie sich ähnlich sind, muss sie im Denken auseinanderhalten. Synonyme sind Benennungen für dasselbe oder anderes und der Nutzen von ihnen besteht darin, dass ich sie im Denken als Benennungen für ein Dasein einbeziehen kann und wenn ich mir alle Synonyme zu einem Dasein zusammenstelle und deren Beziehungen zueinander, deren Ähnlichkeiten bis Unterschiede entdeckt habe, dann kann mir dieses Wissen darin helfen, über das benannte Dasein zu einem die Theorien der Gelehrten und zum anderen den Kern der Gemeinsamkeiten und Andersartigkeit der Begriffe in Bezug auf das Dasein ermitteln und diesen Kern als den grundlegenden Bezug der Synonyme bestimmen und gegebenenfalls neu benennen.
(5.3) Ein Apfel ersetzt keine Kirsche, nur weil beides Obst ist

Über den Begriff Mensch und der Menschheitsgeschichte bin ich mit jedem meiner Nachbarn verwandt, obwhl man manchmal daran zweifeln mag, jedoch sind wir als auf diese Weise verwandt nicht austauschbar oder gleichsetzbar – oder? Auto steht zu Flugzeug über den Begriff Fortbewegungsmittel synonym – somit muss man den Begriff kennen, über den Synonyme zueinander in Bezug stehen um die Verwandschaft zueinander erkennen zu können.
Sprachwissenschaftler irren sich, wenn sie Synonym mit als ein „im Sinn verwandtes Wort“ erklären - Synonym „ein über einen Oberbegriff, Wort, Betrachtung oder Anschauung oder ähnlich in Beziehung stehendes Wort“ wäre eine zutreffendere Definittion. Man wird die Beziehung der Wörter oder Begriffe als Synonyme zueinander somit nur einschätzen und abwägen können, wenn man im Wörterbuch auch die Betrachtung, Anschauung usw. benennt, über die diese Beziehung zueinander besteht. Auch wenn man diese Beziehung kennt, neigen Menschen dazu Synonyme miteinander gleichzusetzen und es ist gerade so, ehr noch schlimmer, als würde man Apfelmus herstellen wollen und dafür Kirschen hernehmen, nur weil sie über den Begriff Obst zueinander in Beziehung stehen. Ein Apfel ersetzt also keine Kirsche, nur weil beides Obst ist und ich sollte auch keine Kirsche hernehmen, nur weil ich diese grad habe, es an Äpfeln mangelt, um dann Kirschmus als Apfelmus anzubieten - oder? Nur auf oberster Ebene denkend oder seiend sind Synonyme austauschbar, wenn ich zum Beispiel irgendein Obst meine oder haben will, dann kann ich sagen „Apfel oder Kirsche…“ und wenn allen etwas wie bei Obst gemein ist, dann sage ich auch Obst und nenne kein bestimmtes Obst sondern nenne dann gegebenenfalls Beispiele für Obst.
(5.4) Jeder Begriff hat seinen eigenen Sinn und Bedeutungsinhalt und oft sogar mehrere
Die Angaben in Wörterbüchern zu Synonyme und dem allgemeinen nachlässigen Umgang mit Begriffen wird einem nahegelegt, dass die Begriffe gegeneinander austauschbar seien, was sie keinesfalls sind. Tatsächlich ist es so das jeder Begriff seinen eigenen Sinn hat, seine eigene Entstehungsgeschichte, sein eigenes Entstehungsumfeld und damit seine eigene Bedeutungsinhalt und oft sogar mehrere erhalten hat und vom Wortlaut kann er nicht eine identische Bedeutung haben, da es ein anderes Wort oft aus einer anderen Sprache oder einer anderen Philosophie heraus geborener spezieller Begriff ist.
(5.5) Verlust von Wissen auf Grund von Gleichsetzung
Es könnte in einer anderen Sprache einen anderen Begriff als ein anderes Wort dieser Sprache geben, das exakt die gleiche Bedeutung hat, wie der jeweilige in der eigenen Sprache, wobei dies mir nur sehr selten vorgekommen ist. Selbst wenn heute Begriffe unterschiedlicher Sprachen eine gleichbedeutende Definitionen über Sprachen hinweg hätten, so wäre dies auf dem Erfolg der Gelehrten auf Grund Gleichsetzung von nur Ähnlichem bis Ungleichem zu verdanken und nicht selten geht bei genau diesem Vorgang bedeutendes Wissen verloren.
Durch Gleichsetzung erwirken Gelehrte den Verlust des Wissen, das einst mit einem Begriff oder Wort verbunden war und geben dem Wort eine Bedeutung um ihre Motive verwirklichen zu können, so wie alle bedeutenden heidnischen Feiertage durch das Christentum mit anderen Bedeutungen belegt wurden und heutztage heidnische Feiertage sind und damit ihre Wirkung und das damit verbundene Wissen weitestgehend verloren ging, um Heiden der Kontrolle der Mönche, Priester usw. zu unterstellen, damit sie durch einen Papst beherrschbar und ihm dienlich sind, da der Glauben der Heiden als Aberglaube (Gegenglauben) die Macht des Papsttum und Ausbreitung des Christentum behinderte bis gefährdete. Mein Eindruck ist, dass der Wandlung von Bedeutungen der Worte und Begriffe durch Gelehrte, wie auch durch deren Gleichsetzung, verliert man meist an Freiheit im Denken, dem eine Einschränkung der Freiheit im Leben bedingt folgt.
(5.6) Worte und Begriffe verhalten sich zueinander wie Werkzeuge zueinander stehen
Synonyme sollen einem auch helfen den eigentlichen Begriff besser von anderen abgrenzen zu können und die Definition des Begriff ist ja gerade die Beschreibung der Abgrenzung zu anderen Begriffen den Definition bedeutet sinngemäß Abgrenzung und Bestimmung und wir grenzen Begriffe nicht von anderen ab, um sie dann nach Gefallen gegeneinander auszutauschen. Verwende ich einen anderen Schlüsselbegriff, so wechsel ich auch zu einer anderen Betrachtung oder Anschauung. Worte und Begriffe verhalten sich wie Werkzeuge zueinander synonym. Es gibt Werkzeuge, mit denen ich in bestimmten Fällen dasselbe gut bewirken kann. Mit einem angemessenen Werkzeug kann ich unmittelbar auch etwas auf angemessene Weise bewirken, dass zu bewirken ist, ansonsten beschädige ich entweder die Sache oder das Werkzeug und unser Wortschatz gleicht gegenwärtig nahezu einem Schrotthaufen, zumindest gehen wir mit unserem Wortschatz so um, als wäre es Schrott und die Welt wird immer mehr zum Schrotthaufen, weil die meisten Menschen auf der Grundlage von Worten und Begriffen denken und dies an sich eine niedere Ebene des Denkens ist.
(5.7) Synonym bedingt die Kenntnis der jeweiligen Bedeutungsinhalte
Um Synonyme für den Zweck das Verstehen eines Begriffs zu steigern auch nutzen zu können, müsste ich bedingt jedes Synonym wiederum genauestens in ihrem Bedeutungsinhalt kennen, um erkennen zu können, inwieweit dieser Begriff zu dem jeweils zu erklärenden Begriff in Beziehung und Abgrenzung durch seine Bestimmung steht. Anstelle hinzugehen Synonyme als Begriffe zu sehen, die denselben Sinn durch unterschiedliche Worte zum Ausdruck bringen würden, sollte man diese so verstehen, dass sie lediglich eine mehr oder weniger starke direkte bis indirekte Beziehung oder Ähnlichkeiten zu dem eigentlichen Oberbegriff, einer Betrachtung oder Anschauung haben, diesen jedoch in keinster Weise ersetzen können. Könnte man sie wahllos und unbedacht gegeneinander austauschen, so würde nach einer Weile schon allein aufgrund von Bequemlichkeit nur noch einer der Begriffe in der Verwendung bleiben und die anderen verschwinden. Seele wird als Begriff durch Psyche und Gehirn aus der deutschen Sprache durch Gleichsetzung herausgedrängt und damit geht den Deutschen ein bedeutender Anteil ihrer eigenen Kultur verloren.
(5.8) Die übergeordnete Begebenheit der Synonyme vermitteln
Den Sinn zu einem Synonyme neigen also eher dazu einen Nachteil im Verstehen herbei zu führen als einen Vorteil, da sie zur Gleichsetzung verführen oder zur Gleichsetzung angeboten werden und wie Leser und Hörer wie ich immer mehr erkennen werden, dass eines der größten Hindernisse für Vernunft Gleichsetzung von nur Ähnlichem bis Unähnlichen ist. Je mehr Text und je mehr Synonyme einem Bergiff zu dessen Erklärung beigefügt werden, umso mehr wird dessen Verstehen beeinträchtigt und in Bezug auf Vernunft und dessen Synonyme müsste man sagen, dass diese der Vernunft ähnlich sind, jedoch keiner von ihnen den Begriff Vernunft zu keinem Fall oder Umstand ersetzen kann und man mit großer Sorgfalt zu einem Wort oder Begriff auch den übergeodnete Begebenheit vermitten muss, über den sie zueinander in Beziehung stehen würden.
(6) Beispielsätze verändern oft Bedeutungsinhalte
Je nach der Gestalltung eines Wörterbuches werden Beispielsätze angeboten, aus denen man erkennen soll, wie das jeweilige Wort als Begriff verwendet wird. Die im Duden der Definition beigefügten Sätze sind entweder so nichtssagend, dass sie nicht zum Verstehen des Wort oder Begriff wirklich beitragen und sind oft auch mit Meinungen behaftet, so dass ein an sich vorurteilsfreis Wort oder vorurteilsfreier Begriff, denn oft sind Worte und Begriffe in ihrer Grundbedeutung an sich vorurteilsfrei, sachlich und unbefangen soweit er nicht speziell etwas Gutes oder Schlechtes bezeichnet und so werden ihnen durch Beispielsätze benachteiligende oder bevorteiligende Nebenbedeutungen angeheftet, die sie an sich entsprechend ihrer Ausgestalt nicht haben. Somit verfälschen Beispielsätze in Wörterbüchern oft nochmals die Bedeutungsinhalte der durch diese Unart betroffenen Wörter und Begriffe.
(6.1) Erneute Gleichsetzung durch Beispielsätze
Wenn man Beispielsätze gibt, dann sollten sie so sein dass sie gezielt zur weiteren Erklärung des Begriffes beitragen. Ein Beispielsatz zu dem Begriff Vernunft wie „er handelte ohne Vernunft (ohne nachzudenken, ohne Überlegung)“ ist irreführend, da so erneut Vernunft durch den Beispielsatz eine gleichgesetzt oder Bedingtheit mit Nachdenken und Überlegen erleidet, Vernunft erstens eine eigene und persönliche Daseinserscheinung ist, wie auch Vernunft nicht bedingt Denken benötigt, wie es sich noch zeigen wird, sie im Wesentlichen mit der eigenen Wahrnehmung und zum eigenen Daseinzustand in Beziehung steht, wie wir es der Herkunft des Wortes entnehmen können, der wir uns jetzt zuwenden.
(6.2) Wörterbücher können die eigene Erkentnis des Dasein nicht ersetzen
Wie ich bereits sagte, gibt es Wörterbücher in einer Variation und der Uneinigkeit zwischen der Menge an in ein Wörterbuch aufzunehmenden Wörter und dem Umfang ihrer Beschreibung wird zumeist dadurch gelöst, in dem nur jeweils dass darin aufgenommen wird, was für die Erklärung des jeweiligen Begriffs von der Autorengemeinschaft als notwendig erachtet wird und wenn man nicht gleich aus jedem Begriff ein Studium machen will, so ist dies sicherlich auch sinnvoll. Wörterbücher sind trotz aller Bemühungen ein mangelhaftes Hilfsmittel. Wörterbücher können das Bemühen der eigenen Erkentnis des Dasein in seinem Dasein nicht ersetzen. Das Dasein gibt an was da ist, ein Wörterbuch gibt an, was man meint das da sei und daher muss man herausfinden ob es auch wirklich so da ist.
(7) Herkunft der Vernunft – Vernehmen, Wahrnehmen und Wahrheit unterscheiden
Vernehmen ist Aus dem Duden entnehme ich über die Herkunft zu Vernunft „mittelhochdeutsch vernunft, althochdeutsch vernumft, zu vernehmen in der veralteten Bedeutung »erfassen, ergreifen«, ursprünglich genutzt um „Erfassung, Wahrnehmung“ zum Ausdruck zu bringen. Diese Herkunft weißt den Mangel auf, dass ein althochdeutscher Begriff mit der heutigen Bedeutung für Wahrnehmung hinzugefügt und damit bedeutungsverändernd vom Gelehrten, der dies tat, behaftet wurde.
Leicht lässt sich beweisen, dass Deutsch Wahrnehmung von wahrnehmen, alternativ zusammengesetzt aus wahr- und nehmen zu dem vorangegangenen mittelhochdeutschen war nemen, es später zu einem zusammengesetzten Wort und dadurch zu einem Begriff wurde zu althochdeutsch wara neman, wörtlich zu wara für „Aufmerksamkeit, Wachsamkeit“ und nemanfür nehmen steht, mit wara neman der vorbedingte Zustand für Wahrnehmung im heutigen Sinne ist und Germanisch wohl eher im Sinne von „Wache (ein)nehmen“ verwendet wurde.
Hinzu kommt der Umstand das wahr von dessen Herkunft althochddeutsch für „wahr-sein“ wie auch für Gunst, Freundlichkeit (erweisen) wie auch vertrauenswert stand, somit wahr im Sinne von „tatsächlich oder wirklich seiend“ an sich in Wahrnehmung als Bedeutungsinhalt nicht bedingt enthalten ist, wie wir es heute jedoch meist verwenden. Wir halten fest, das Vernehmenjeweils etwas anderes ist, als das Wahrnehmen, die Wahrheit und Wirklichkeit. Wir unterscheiden fortan zwischen diesen Begriffen und werden sie nicht mehr mitbenennend (synonymisch) verwenden. Wir haben also Vernehmen für das, was wir heute als Wahrnehmenverwenden und wechseln mit diesem Bedeutungsinhalt wieder zurück zu Vernehmen.
Wir haben Wahrnehmen mit der Gleichsetzung von Wahrheit und Vernehmen, begrenzen Wahrnehmen auf „Ware-nehmen“ auf Wachsamkeit und Aufmerksamkeit als einen einzunehmenden Zustand um vernehmen zu können und lösen so diese Verwirrung auf. Wir müssten im Wort Wahrnehmen eigentlich den Buchstaben h herausnehmen um es von Wahrheit im Sinne von Wirklichkeit zu trennen. Merken wir uns, dass der Buchstabe h in Wahrnehmen, wahrnehmen, Wahrnehmung, Wahrheit die Gleichsetzung mit wahr im Sinne von Tatsächlichkeit oder Wirklichkeit des Dasein bewirken kann.
(8) Vom Begriff Vernunft ablösen, was uns daran hindert diesen Begriff zu begreifen
Die Herkunft eines Wortes zu ermitteln ist hiermit noch nicht vollständig abgeschlossen, da wir den frühest möglichen Ursprung eines Wortes in seiner ursprünglichsten Ausgestalt meist nur mit Hilfe eines Wortherkunftsbuch, meist „Etymologiesches Wörterbuch“ genannt, ermitteln können, welches wir erst im Verlauf dieser Ausarbeitung erreichen. Aufgezeigt habe ich den Wandel, der schon direkt im Bezug auf das Wort durch Verwendung von Mitbenenner (Synonyme) und mangelhafte Angabe der Herkünfte das Verstehen und Begreifen behindert. Mit den bereits ermittelten Angaben werden wir nun herausfinden und vom Begriff Vernunft ablösen, was uns daran hindert diesen Begriff zu begreifen und für das eigene Wohl, das anderer und der Natur zu verwenden.
Klaus Feldmann
Urheber