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Bedeutungen aus dem inneren Wörterbuch ermitteln

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

Wundersame Sprache
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Heft
17. Oktober 2020 n. Chr. erst.  
Ausgabe 04
Ausgabe 04
Leserschaft: Niemand
veröffentlicht
ungeprüft
↑ Grundannahmen über Sprache
→ Bedeutungen aus dem inneren Wörterbuch ermitteln
↓ Herkunft und Wandlung des Begriff Vernunft
Überarbeitet 2020110305
2020101704 Bedeutungswandel der Vernunft.pages

(1) Leitbild möglichst genaue Vorstellungsdopplung zu bewirken

Wenn ich mehr entdecken will als bislang bekannt ist, muss ich mich zwangsweise über bestehende Betrachtungen und deren Grundannahmen hinwegsetzen und nur dort lässt sich ein wirklicher Fortschritt in einem Wissensgebiet entdecken.

Sprache und Sprachwissenschaften sind für mich wichtig geworden, da ich um die Umstände der möglichen Vielfalt von Missverständnissen aufgrund vielseitiger Erfahrung und Beobachtung auf Grund meiner langjährigen Arbeit schon als Unternehmercoach gelangt bin.

Nicht selten gerieten Unternehmen in Schwierigkeiten, weil Unternehmer Begriffe nicht verstanden hatten, obwohl sie fest davon überzeugt waren diese zu verstehen.

Ich möchte mit dem was ich zum Ausdruck bringe und an Kenntnissen in Form von Informationen vermittle erreichen, dass Leser und Hörer dies in der Weise verstehen, wie ich es beobachtet, gesehen und vernommen habe und es dann in ihren eigenen Vorstellungen als möglichst genaue Vorstellungsdopplung erneut sehen, vernehmen und es in ihrem Umfeld beobachten und somit im Dasein selbst erkennen können, wobei dies ein Leitbild ist, dass Sprache in Form von Schrift nur schwerlich bewirken kann.

Daher werden wir mit diesem Schriftstück auch eine Übung verbinden, die mehr aussagt, als tausend Worte es könnten.

(1.1) Begriffsbedeutung für Schlüsselworte

Aufbau der Entstehung eines Wortes.
1. Dasein, 
2. Deutung des Dasein, 
3. Bedeutung erkennen und bestimmt, 4. Wortbildung zum Wort, dass die Bedeutung zum Ausdruck bringt.
(Sehr vereinfachte Darstellung)

Wenn man den Anspruch hat ein Wort oder Begriff vorbildlich zu beschreiben und zu erklären und sich daran begibt herauszufinden, was denn laut Wörterbüchern und jeweiligen Fachwissen unter einen Begriff verstanden wird, so wird man feststellen dass dies nahezu unmöglich ist, denn für die Beschreibung eines Begriffes werden weitere Wörter und Begriffe benötigt, die man eben so zuvor verstanden haben muss.

Diese benötigen wiederum weitere Worte und Begriffe, die diese wiederum beschreiben.

So kommt es, wenn man ein Wort in seiner Bedeutung wirklich beschreiben will, dass man unweigerlich sich einem alles entgegenzustellen scheint, die gesamte Sprache wie auch alles damit verbundene Fachwissen aller Betrachtungen und deren Annahmen (deren Theorien und Konzepte) erlernen zu müssen, um eine zumindest verständliche weitestgehend wirkliche Begriffsbedeutung für Schlüsselworte, einem Begriff mit zentraler Bedeutung wie Vernunft, Moral, Recht, Seele usw., niederschreiben und vermitteln zu können.

Immer wieder habe ich dies versucht und auf diese Weise habe ich die Vielfalt der Anschauungen (Theorien) kennen gelernt, die mit den Begriffen verbunden sind.

Die Bestimmung der Bedeutungen für Schlüsselwörter steht in dieser Ausarbeitung im „Brennpunkt“.

(2) Wortwörtliche Entsprechung des Dasein

Ich habe in den letzten 20 Jahren schon öfter versucht für meine Schriften eine ihnen entsprechende Fachwortsammlung zu erstellen, jedoch bin ich meist daran gescheitert dass diese einen Umfang erreichten, welcher weit mehr wurde, als die Schriften, die ein Thema behandelten.

Dies liegt vor allem daran, dass die Worte ihre zu eigen seiende aus dem Wort hervorgehende wortwörtliche Bedeutung in Bezug auf ein Dasein haben, dass jeweils durch das Wort bezeichnet ist.

Diese wortwörtliche Bedeutung als Wortbedeutung wird vom Menschen unbewusst bevorzugt und als solche auch meist verwendet.

Ein Wort wandelt sich oder wird zu einem Begriff gewandelt, wenn ihm Bedeutungen zugeordnet sind, die nicht mehr aus der wortwörtlichen Bedeutung des Wortes heraus entnommen werden können.

Für die Sprecher eine Sprache unbemerkt wurden Wörter durch Gelehrte, Wissenschaftler Bedeutungen hinzugefügt, die ihren Vorstellungen und Motiven dienlich sind.

Dies ist besonders bei Begriffen der Fall, die in den Geisteswissenschaften, Religion, Philosophie, Psychologie, Soziologie, Politik Verwendung finden und selbst im Rechtswesen kann man nicht davon ausgehen, dass ein Wort das bedeutet, was es wortwörtlich zum Ausdruck bringt!

Es stellt sich darüber hinaus die Frage, ob man tatsächlich für jedes Dasein eine wortwörtliche Entsprechung zu anderem Dasein abgrenzend bestimmen kann. Wir werden es herausfinden.

(2.1) Annmerkung zu Wort und Begriff

Aufbau der Entstehung eines Begriff. 
1. Erweiterte Deutung des Dasein., 2. Erweiterte Bedeutung erkennen und bestimmt, 
3. Ein bereits in Verwendung befindliches Wort wird genommen und für den Begriff verwendet; selten wird ein neues Wort gebildet, dass die Bedeutung des Begriff zum Ausdruck bringt. 
(sehr starke vereinfachte Darstellung für den häufigsten Fall einer Begriffsbildung)

Diejenigen, denen der Unterschied zwischen Wort und Begriff nicht eindeutig klar ist, der sollte das Schriftstück „Wort oder Begriff“ Ausgabe 2020110601 lesen. Vereinfacht erklärt unterscheiden sich Wort und Begriff durch einen erweiterten Bedeutungsinhalt, den ein Begriff durch Betrachtungen erhält, der über die Wortbedeutung entsprechend dem Wortlaut eines Wortes hinausgeht.

Wörter muss man verstehen, Begriffe muss man begreifen. Ein Wort kann zugleich ein Begriff sein. Ein aus mehreren Wörtern zusammengesetztes Wort oder mehrere Wörter zusammen ergeben einen Begriff.

Ein Begriff wird oder kann auch durch ein Gesamtzeichen, Bildzeichen, Sigel usw. (Symbol) zum Ausdruck gebracht werden. Begriffe werden wie Wörter in Wörterbücher oder Fachwortsammlungen angegeben.

Ein Fachwort entspricht zugleich einem Wort und einem Begriff.

(3) Vergleich Worterklärung zu Definition

Der Bereich in einem Wörterbuch der vermeintlich ein Wort erklärt wird in den Sprachwissenschaften „Definition“ genannt.

Im Duden steht als Herkunft lateinisch definitio für Abgrenzung, Bestimmung und als dessen Erklärung steht „genaue Bestimmung eines Begriffes durch Auseinanderlegung, Erklärung seines Inhalts“.

Auch hier sehen wir dass die gegebene Erklärung von der Wortbedeutung weit abweicht und dass das Wort als Begriff mit einer Anschauung oder Betrachtung beladen wurde.

Der Begriff Definition beschreibt an sich nur, dass etwas abgegrenzt und bestimmt wurde.

Der Begriff Definition wird durch seine eigene Definition widerlegt, da die genaue Bestimmung anhand Auseinanderlegung und Erklärung seines Inhalts mangelhaft ist.

Anstelle von Definition verwende ich daher den Begriff Worterläuterung.

Im Vergeich zu Definition ist die einfachste Bedeutung des Begriff Worterläuterung ist „Wortbereinigung“.

Das Wort leutern bedeutet im deutschen „etwas reinigen bis es sauber oder klar ist“ und wenn man „Fenstererläuterung“ betrieben hätte, ist danach das Fenster gereinigt, somit sauber und so klar sein, dass einem nichts daran hindert hindurchzusehen.

Bei einer Wortläuterung besteht das Reinigen darin ein Wort von Missverständnisse so zu „säubern“, dass das Verstehen des Wortes oder Begriff klar ist, man bei Nennung des Wortes das klar sieht oder weiß, was das Wort oder der Begriff bedeutet.

Dies ist eine erklärende Beschreibung und erst später werde ich eine Worterklärung für Worterklärung geben, da diese genügt um nun fortzufahren.

Wenn ich nachfolgend von Definitionen spreche, dann beziehe ich mit auf die Angaben in Wörterbüchern, oder anderen Quellen.

Definitionen sind nach meinem Erkenntnisstand besonders in Bezug auf Begriffe entweder scheinbare oder vorgetäuschte, mangelhafte wie auch irreführende Wortbeschreibungen oder Worterklärungen und bedürfen der Überprüfung und Erneuerung, während viele Definitionen für Worte zwar mangelhaft, jedoch noch brauchbar sind.

(3.1) Bedeutung eines Wortes oder Begriffs liegt in der eigenen Erkenntnis

In Wörterbüchern wie auch auf Wikipedia und Wiktionary werden weitestgehend nur Bedeutungen und Beschreibungen gegeben, jedoch keine wirkliche Erklärungen.

Zumindest ist es mir noch nicht gelungen eine wirklich brauchbare und wirkliche Erklärung für ein Wort oder einen Begriff zu finden, es sich mehr oder weniger lediglich um Annäherungen an Bedeutungen oder durch Gelehrte erwirkte Bedeutungsverwirrung handelt.

Die wirkliche Bedeutung eines Wortes oder Begriffs liegt immer in der jeweils eigenen Erkenntnis.

Ein Wort oder Begriff oder damit verbundenes Fachgebiet oder Fachwissen wird nicht durch die Sprache als Erkenntnis vermittelt, sondern die Sprache ist lediglich ein Hilfsmittel mit der die jeweilige Erkenntnis erwirkt oder bewirkt werden kann.

Sprache wird nicht bedingt benötigt, um zu einer Erkenntnis zu gelangen, wie man es bei Kleinkindern beobachten kann, die noch nicht sprechen können. Wenn wir zur Erkenntnis bedingt Sprache bräuchten, müssten Babys mit für sie verfügbaren vollem Sprachvermögen und Wortschatz ihrer Muttersprache geboren werden.

Der Wert der Sprache wird von Gelehrten oft überbewertet – Sprache ist ein im gegenwärtig erreichten Zustand und Kenntnisstand der Menschen über Sprache ein sogar mangelhaftes Hilfsmittel.

(4) Übung zum Beweis des inneren Wörterbuch

Beweisen wir also das Dasein des inneren Wörterbuch und der zuvor beschriebenen Umstände, die auf jedes Wort und jeden Begriff unserer Sprache wie auch auf jede andere Sprache zutreffen.

Als erstes holen wir die eigene Bedeutung für ein Wort oder einem Begriff aus dem jeweils unbewussten inneren Wörterbuch heraus, dass als solches keinesfalls in irgendeiner Weise gegenständlich verwirklicht besteht, auch nicht im Gehirn aufgefunden werden kann, sondern Inhalt des Denkens und Unbewusstseins ist und im Laufe des Lebens von einem angelegt wurde und es sich beständig in ähnlicher Weise wandelt, wie es in Bezug auf Sprache dargelegt wurde.

Nachfolgend wird also anhand einer Übung das eigene innere Wörterbuch beschrieben, erklärt und zugleich dessen Vorhandensein sich selbst bewiesen, obwohl es im Dasein, damit der uns gegenwärtigen Natur, nicht vorhanden ist.

(4.1) Vorbereitung der eigenverantwortlichen Übung

Jetzt nimmt jeder ein Blatt Papier und einen Stift zur Vorbereitung der eigenverantwortlich auszuführenden Übung und nachdem er das Wort kennt was wir als Beispiel verwenden werden, schreibt er unmittelbar und ohne jede Verzögerung auf, was er aus sich heraus holend meint, was das noch zu nennende Wort als Begriff für einen selbst bedeutet.

Wenn man so unmittelbar nach der Bedeutung eines Begriff gefragt wird, geht man leicht gedanklich hin und her, versucht mit Stringenz (Logik) bis Vermutung eine möglichst genau erklärende Bedeutung zu verfassen und zum Ausdruck zu bringen.

Welche Bedeutung jemand mit dem Begriff verbunden hat ist jetzt vollkommen bedeutungslos, da jeder seine Bedeutungserklärung des jeweiligen Begriffes nur für sich selbst aufschreibt, somit niemanden gegenüber etwas erklären oder beweisen muss.

(4.2) Unüberdachte erste Antwort

Die unüberdachte somit unmittelbare erste Antwort auf die Frage nach einer Bedeutung ist von Wichtigkeit, da es die Bedeutung ist, die man unbewusst in seinem Sprachgebrauch entsprechend der in seinem eigenen inneren Wörterbuch enthaltenen Bedeutung verwendet und nur wenn man Stringenz hinzuschalten, sein Denken stringend einsetzt, man gegebenenfalls die Bedeutung verwendet, die durch ein Wörterbuch als tatsächliche oder vermeintliche Norm vorbestimmt ist, soweit man diese einst erlernt und verstanden hat.

(4.2.1) Verwendung der Bedeutung aus dem eigenen inneren Wörterbuch

Wenn wir also mit Bedacht Sätze verfassen, dann tun wir das entsprechend einer uns wiederum eigenen Stringenz und unter Umständen nach dem was wir erlernt oder an Betrachtungen oder Annahmen aufgenommen haben, jedoch im Alltag bedenken wir nicht vorher welche Worte mit welcher Bedeutung wir verwenden wollen, sondern reden einfach drauf los und in solchen Begebenheiten verwennden wir meistens die Bedeutung unseres eigenen inneren Wörterbuchs, wie es jeder Mensch für sich tut und dies einer der Gründe ist, warum Missverständnisse entstehen, der andere einen nicht genau genug verstehen kann – insbsondere in gefühlsmäßig angeregten Umständen, Bedrängnissen, Krankheit usw.

(4.3) Arbeitsmittel entsprechend der Möglichkeiten vorbereiten

Zur weiteren Vorbereitung holt sich jeder ein Wörterbuch dazu, denn im Anschluss werden wir dieses Wort darin nachschlagen, um die aktuelle Bedeutung in der Gegenwartssprache zu erfassen.

Wer schon heufig mehrere Wörterbücher verschiedener Autorengemeinschaften verwendet hat, der weiß bereits, dass deren Inhalte voneinander abweichen.

Für dieses Beispiel sollte daher ein möglichst einfaches Wörterbuch verwendet werden.

Wenn möglich sollte mittels eines Smartphone, Tablettcomputer oder Computer ein Zugang zu Wikipedia vorbereitet sein, indem wir das Wort im Anschluss nach dem Wörterbuch nochmals in deren Bedeutung vergleichen.

Für diejenigen, die gerade kein Wörterbuch zur Verfügung haben, werde ich die Definition aus einem Wörterbuch nehmen, das sich nach dem Duden richtet und nachfolgend an geeigneter Stelle mitteilen.

Nun bitte ich darum die Arbeitsmittel entsprechend der Möglichkeiten vorzubereiten.

(4.4) Unüberdacht aufschreiben

Jemand ist korrekt vorbereitet, wenn er jetzt ein Blatt mit Stift für die eigene Definition des Begriffes und Wörterbuch (Wahlweise auch Wiktionary) bereitliegen hat, sei es in Buchform den Zugang zu Wikipedia Suchsfeld vorbereitet hat.

Sobald das Wort genannt ist, bitte unüberdacht, also ohne nachzudenken aufschreiben, was dieses Wort bedeuten mag, wobei ein Wort bis zu ein bis zwei Sätze genügen sollten, im Versuch dessen Bedeutung so zu erklären, so dass ein anderer, der dieses Wort nicht kennt, es verstehen könnte.

Nachdem man diese Bedeutung als erste Worterläuterung aufgeschrieben hat, bei manchen auch schon während dem Schreiben, kommen weitere Bedeutungen und Hinweise wie von selbst aus dem Unbewusstsein hoch ins Bewusstsein, die man gerne noch hinzufügen würde oder auch geneigt ist, das bereits geschriebene unmittelbar wieder zu verbessern, abzuwandeln oder zu erweitern.

Dies solte man unterlassen und nur die erste Bedeutung aufschreiben, da es nicht diejenige ist, die man im Alltag verwendet.

Im nachfolgenden Absatz beginnt die Übung und im letzten Satz wird der Begriff genannt, der dann unmittelbar als Frage an sich gestellt wird.

(5) Der erste Anstoß zur Anregung der Inhalte im Unbewusstsein

Die bei einer direkten Frage aufkommenden Daseinserscheinungen liegen daran, dass mit jedem Wort alle damit in Verbindung stehenden anderen Wörter und sogar Erlebnisse und Erfahrungen mit angeregt werden.

Alles was nach dem ersten Anstoß zur Anregung der Inhalte im Unbewusstsein aufkommt wird bitte unterdrückt und weggelassen, somit nicht aufgeschrieben, so dass der unmittelbare erste Bedeutungsinhalt unverändert, unkorrigiert und unergänzt niedergeschrieben verbleibt.

Wir erlangen damit Erkenntnisse, Erfahrung und den Spaß, der damit verbunden ist.

Wir machen dies alles gemeinsam und nachdem man die Bedeutung aufgeschrieben hat, bitte ab dem nächsten Absatz weiterlesen und die aufgeschriebene Bedeutung bereithalten, da wir diese mehrfach zum Vergleich nutzen werden.

Nach dem Wort, welches zugleich ein Begriff ist wird das Unbewusstsein mit seinem inneren Wörterbuch gefragt, in dem man folgende Frage so leist und setllt, als wäre das eigene Unbewusstsein eine eigenständige Person, die zur Antwort fähig ist und das Unbewusstsein antwortet auf Fragen, die mit „mich“ enden. Bitte folgende Frage für einen selbst hörbar stellen:

„Welche Bedeutung hat der Begriff Vernunft für mich?“

(5.1) Ureigener Bedeutungsinhalt und Bezug zum Dasein

Antwort aus dem eigenen Unbewusstsein erhalten?

Wenn nicht dann bitte sich nochmals die Frage hörbar stellen und es wirklich wie eine Frage erklingen lassen. Sollte einem auch beim dritten mal stellen der Frage keine unmittelbare Antwort gekommen sein, was in seltenen Fällen vorkommen kann, so überlegt er sich bitte eine Antwort und schreibt diese auf und verwendet diese.

Ich habe den Begriff Vernunft genommen, weil es ein Begriff ist, den es offenbar nur in der deutschen Sprache in seiner ureigenen Bedeutungsinhalt und Bezug zum Dasein gibt, ähnlich wie es bei dem Begriff Power in der englischen Sprache für Macht, Energie, Strom, Kraft usw. als ein Begriff der Fall ist, für den wir keine direkte Übersetzung haben.

(5.2) Vernunft mit Vernunft erklären

Eigentlich dürfte man Vernunft nur mit dem Ausdruck Vernunft erläutern und dies liegt darin begründet, dass man ein wirklich verstandenes Wort als Begriff mit seiner eigenen Erkenntnis und einer hohen Wirklichkeitsgüte, mit keinem anderen Wort erklären und beschreiben kann, als mit dem Wort was es zu beschreiben und zu erklären gilt.

Jedes weitere Wort, dass man der Definition hinzufügt gibt schon Raum für Missverständnisse und führt von der Beschreibung oder Erklärung oft eher weg als zu ihr hin.

Wenn man Worte verwendet um einen Begriff zu erklären, dann kann man diesen Begriff nur umschreiben, da man letztendlich ein Wort kaum durch Verwenden des Wortes zu dessen Erklärung verwenden kann und dennoch steckt mehr in einem Wort drin, als man so vermuten mag.

(5.3) Aha-Erlebnis einer Erkenntnis

Wenn man das vollkommene Verstehen eines Begriffs erlangt hat, erkennt man auch die Mängel in der in Wörterbüchern verfasten Angaben und der Auslegung oder Zusammensetzung des Wortes, wie auch in der Verwendung des Begriff bei sich selbst und anderen, da Verstehen in Gestalt eines Aha-Erlebnis der Erkenntnis erfolgt, gefolgt oder einhergehend mit einem guten Gefühl, da die Wirklichkeitsgüte höher liegt, als die durch das verfasste Wort, dessen Wortbildung und abgeleiteten Bedeutungen erfassbar ist.

(6) Vergleich des inneren Wörterbuch zum äußeren Wörterbuch

Nun geht jeder für sich hin und nimmt das Wörterbuch und sucht anhand der Stichwörter, die meist oben jeweils auf den Seiten angegeben sind, bis er zu Rubrik der Wörter kommt die das Wort Vernunft enthalten müsste und sucht es darin.

Diejenigen die mit einem Computer oder ähnlich arbeiten gehen den Begriff im Suchfeld ein und rufen den Begriff durch Eingabe auf.

Im Anschluss geht jeder hin und sucht die Definition, die Beschreibung oder vermeintliche Erklärung des Begriffs liest und vergleicht diese mit der jeweils eigenen zuvor ermittelten Bedeutung seines inneren Wörterbuches. Bei mir im äußeren Wörterbuch finde ich folgende Definition:

„Vernunft: geistige Fähigkeit des Menschen, Einsichten zu gewinnen, sich ein Urteil zu bilden, die Zusammenhänge und die Ordnung des Wahrgenommenen zu erkennen und sich in seinem Handeln danach zu richten.“

(7) Abweichungen zueinander ermitteln

Spätestens jetzt vergleicht jeder seine Bedeutung mit derjenigen, die er zum Vergleich nutzt und ermittelt die Abweichungen zueinander und auch, was sich aus der Wirkabfolge, der Wirkung die in Abfolge sich aus der jeweiligen Abweichung zueinander an Missverständnissen ergeben könnte.

Möglichst die durch den Vergleich erlangten Erkenntnisse ebenfalls aufschreiben, wie man auch im weiteren Verlauf sich seiner Erkenntnisse erst aufschreiben und gegebenenfalls dann mit anderen darüber sprechen mag.

Im Anschluss hieher zurückkehren und ich werde einige Gründe aufzeigen, warum diese Abweichungen als Daseinserscheinungen auftreten.

(7.1) In einem Wörterbuch stehen nicht bedingt Wirklichkeiten

Jeder der nun die allgemeine Bedeutungen in dem Wörterbuch gelesen hat und diese mit seiner eigenen vergleicht wird durch den Vergleich mehr oder weniger starke Abweichungen feststellen, wobei es nicht gesagt ist, dass diese Abweichungen aufgrund von Fehler und Missverständnissen beruhen, denn es kann durchaus sein, dass die im Wörterbuch enthaltene Definition falsch ist und dies kommt leider häufiger vor als man denken würde.

Ein Wörterbuch gibt meist nur die vorbestimmten, vorausgewählten allgemein verwendeten Bedeutungen wieder.

In einem Wörterbuch stehen daher nicht bedingt Wirklichkeit, da ein Wörterbuch ein Hilfsmittel zur jeweiligen Sprache ist, die selbst wiederum ein Hilfsmittel ist und Wörterbücher bereits seit Mitte des 19. Jh. aus politischen, religiösen und soziologischen Motiven heraus gestaltet werden und gar der Zensur unterliegen, wie es insbesondere auf den deutschen Ausgaben von Wikipedia und Wiktionary, jedoch auch im Duden usw. der Fall ist.

Man kann also durchaus völlig von einer Bedeutung abweichen und doch richtiger liegen als die Bedeutung des jeweiligen Wörterbuches vortäuscht.

(7.2) Denken und Handeln ist den Tieren somit von Natur aus gegeben

Die in meinem Wörterbuch enthaltene Beschreibung zu Vernunft gibt eine Anschauung über Vernunft wieder und beschreibt noch erklärt sie das, was Vernunft ist, wie sie sich bildet und daher auch nicht was sie wirklich ist.

Vernunft ist keine geistige Fähigkeit, da es kein Geist ist, der sie betreibt, oder was ist Geist? Wenn schon, dann könnte man sagen, dass sie eine mentale Fähigkeit, eine Fähigkeit des Verstandes wäre, diese jedoch sehr stark von vielen Faktoren abhängig ist – doch was ist Verstand?

Die Wörter „geistig“, „mental“, „seelisch“ sind schon als Begriffe so missverständlich erklärt, werden verwechselt oder wechselweise für dasselbe verwendet, dass man nicht genau herausfinden kann, was sie nun wirklich bedeuten.

Zudem müssten wir um Vernunft daraus verstehen zu können herausfinden, was Fähigkeit, Mensch, Einsicht, Urteil, Ordnung und so weiter für Bedeutungen tragen und alle diese Begriffe sind ungenau erklärt, wobei ich jetzt darauf nicht weiter eingehen kann. Vernunft ist auch nicht allein eine Fähigkeit der Menschen, da selbst ein Vogel wie Raben untereinander laut wissenschaftlicher Studien durchaus eine Vernunft in dem Ausmaß zeigt, die einem 6 jährigen Kind in Bezug auf soziales Verhalten zu eigen ist.

Raben kann man bei der Abfolge zur Erlangung einer Schlussfolgerung, der eine Handlung folgt genauso beobachten wie es beim Menschen erfolgt. Denken und Handeln ist den Tieren somit von Natur aus gegeben.

Die Begrenzung auf Mensch ist falsch, da sie so nicht beobachtbar ist. Die Bedeutung in meinem Wörterbuch spricht damit Tieren Vernunft ab, was den ein oder anderen sicher erleichtert sie zu essen.

Der Rest der Bedeutung ist zumindest eine brauchbare Beschreibung für eine erste Vorstellung, was sich Gelehrte unter Vernunft vorstellten, jedoch klingt sie eher nach der Abfolge von auszuführenden Schritten.

(8) Güte der Übereinstimmung zur Worterläuterung

Egal welche Bedeutung, Beschreibung oder Erklärung in einem Wörterbuch steht, insbesondere wenn es ein sehr weit verbreitetes Wörterbuch ist, so ist doch deren Definition auch diejenige, über die allgemeine Übereinstimmung erwirkt wurde, oder auch diejenige Bedeutung, mit der zukünftig Übereinstimmung bewirkt werden soll.

Die Güte der Übereinstimmung wird durch die Güte der Worterläuterung vorgegeben.

Die Güte der Worterläuterungen sind jedoch mit großen Mängeln behaftet. Insofern besteht an sich keine ausreichende Übereinstimmung im Denken der Menschen oder durch die gegebenen Worterläuterungen wird sogar das Erlangen von Übereinstimmung der Menschen behindert.

(8.1) Missverständnisse in Bezug auf Schlüsselworte sind an jedem Leid auf Erden maßgebend beteiligt

Um eine Worterläuterung zu verstehen, muss man stringent folgerichtig jedes darin enthaltene, zu dessen Beschreibung und Erklärung verwendete Wort ebenso verstehen und jedes darin enthaltene Wort beschreibt Eigenschaften und Zustände, die mit dem Wort als Begriff in Verbindung gebracht werden oder tatsächlich in einer Beziehung zueinander stehen.

In Definition stehen jeweils die Worte und Begriffe, die den jeweiligen Begriff umschreiben, so dass man daraus erkennen könnte, was mit diesem Begriff gemeint ist.

Jedes Missverständnis in einem der zur Beschreibung oder Erklärung verwendeten Worte und Begriffe, selbst mögliche Satzzeichen, jegliche zusätzliche Angaben führen zu einem entsprechend ansteigenden Missverständnis des Hauptbegriff, den man zu verstehen und infolge zu begreifen sucht.

Insbesondere Missverständnisse in Bezug auf Schlüsselworte sind an jedem Leid auf Erden maßgebend beteiligt – mit jedem Versagen stehen Missverständnisse in Verbindung, die es mit erwirkten.

Dies ist ohne Ausnahme im Coaching als Mitursache für Scheitern, Versagen und Fehler der Fall gewesen und ich werde im Verlauf der Ausarbeitung die Verfahren vermitteln, wie man dies entdeckt und behebt.

Ich bitte darum dies hier in seiner Bedeutung und Wichtigkeit zu erkennen, es zumindest vorerst anzunehmen, bis man es für sich selbst als so seiend entdeckt hat.

Sollte man also einst mal die Worterläuterung gelesen und sich gemerkt haben, so können es die mitaufgenommenen Missverständnisse sein, die im Anschluß die vermeintlich verstandene Worterläuterung verändert und unbrauchbar machten, sie auch so leichter ins Vergessen geraten, wobei Vergessen im Grunde nur ein Absinken ins Unbewusstsein ist.

(9) Begreifen steht in einem direkten Bezug zum eigenen Daseinzustand

Bevor man also nun den Begriff Vernunft vollkommen versteht, müssten wir, was wir jetzt nicht tun werden, jeden einzelnen Begriff auf unser Verständnis hin überprüfen.

Also für jedes Wort und Zeichen die Bedeutungen die diese Definition zu Vernunft enthält wieder jeweils die eigenen Bedeutungen aus dem inneren Wörterbuch und damit aus dem Unbewusstsein hochholen und sie mit den Angaben in einem Wörterbuch vergleichen.

Dann würden wir hier und da feststellen, dass wir ähnliche Ergebnisse haben, wie zuvor in Bezug auf den Begriff Vernunft und wir weitere Abweichungen in anderen Begriffen finden werden, die zu deren Beschreibung verwendet wurden und es müssten die festgestellten Missverständnisse allesamt aufgelöst werden, bevor wir den Begriff Vernunft zum verstehen in Gestalt einer Erkenntnis im Augenblick des Begreifen bringen könnten.

Der Aufwand ist unermesslich und nur derjenige der die Folgen dieser Umstände nicht erkennt, wird sich fragen „Was solls?“ und es dabei belassen.

Das Ganze entlastet sich mit dem Bewusstsein darüber, dass man es einmal sehr gründlich zu einem Begriff tun muss und es von diesem ausgehend immer leichter und schneller erfolgt, da man mit einer wirklich gut erreichten Worterläuterung mit einer hohen Wirklichkeitsgüte und einhergehendem Begreifen, in sich selbst einen stabilen Halt bildet, der unmittelbar eine ihm entsprechenden Halt im Leben bewirkt.

Dem einher geht ein Anstieg an Fähigkeiten, Fertigkeiten und im Gemüt. Begreifen steht in einem direkten Bezug zum eigenen Daseinzustand.

(9.1) Gelehrte streiten sich seit tausenden Jahren über die Bedeutungen offenbar aller wichtigen Schlüsselbegriffe

Wer den Schlüsselbegriff Vernunft nicht verstanden hat, leidet somit bereits für sich selbst unbewusst unter den Wirkabfolgen des Nichtverstehen und fügt sogar gegebenenfalls anderen Leid zu, wenn er sie auffordert zur Vernunft zu kommen, oder sie als Unvernünftig bezeichnet, da es eine unmöglich erfüllbare Anweisung ist, wenn man diesen Begriff nicht begriffen hat.

Und so kommt es auf Grund mangelhafter Definitionen unweigerlich dazu, dass man mit einem Begriff wie Vernunft anfängt und unendlich fortfahren könnte, bis man irgendwann wieder auf dem Begriff Vernunft zurück käme und bei Verwendung der einem zur Verfügung stehenden Mittel kann es einem geschehen, dass man nach einer Weile gar nicht mehr weiß welchen Begriff man in seiner Bedeutung zu Beginn noch erfassen wollte.

Dies ist besonders der Fall, wenn man sich der Bedeutung eines Begriffs auf Wikipedia vergewissern will, da man nichts anderes feststellen wird, als das die Gelehrten sich seit tausenden Jahren über die Bedeutungen offenbar aller Schlüsselbegriffe streiten und es für viele Begriffe keine einheitlich anerkannte und verwendete Worterläuterung gibt.

Wenn die Gelehrten sich nicht einigen können, muss man sich Fragen welche Definition dann diejenige ist, die man in einem Wörterbuch auffindet und warum sie dahinein gelangt ist?

Somit sind es eigentlich die Gelehrten, die an sich die Unvernunft auf Erden hervorrufen, wobei sie sich selbst als die Wissenden und den Rest als unwissend und damit dumm betrachten.

Man kann ihnen jedoch keinerlei Schuld zuweisen, da sie ebenfalls wie Politiker usw. nicht wissen, was sie tun, wie es in den vorangegangenen Ausarbeitungshefte eingehend in Bezug auf die Gut-Böse-Denkweise aufgezeigt wurde.

(9.2) Eine Sprache besteht aus nichts anderem, als aus Wörtern die Zustände beschreiben

Vernunft als Hauptwort beschreibt mit der vermeintlichen Worterläuterung aus dem Dudeneinen Ablauf wie man logisch (stringent) schlussfolgert und nicht wie Vernunft zustandekommt, oder was sie ist.

Hauptwörter (Substantive) werden in der Regel aus Tuwörtern, Tätigkeitswörtern oder Zeitwörtern (Verben) und Eigenschaftswörter (Adjektiven) bei einer sich aus sich selbst heraus aufbauenden Sprache gebildet.

Räumlich geht man bei der Wortbildung eines Hauptwortes hin und beobachtet die Eigenschaft und Tätigkeit sozusagen aus der Ferne von oben oder einer Seite aus als Ganzes und zieht das Wort so zusammen, dass Eigenschaft und Tätigkeit als gefestigter Zustand, Verdeutlichung, Versachlichung, Vergegenwärtigung mit entsprechender Endung versehen zum Ausdruck gebracht wird.

Daher der Begriff abstrakt, abstrahieren zu lateinisch abstrahere = „ab-, wegziehen“.

Man zieht bei der Wortbildung eines Hauptwortes jeweils durch Vernehmen und Deuten erkannten Eigenschaft und Tätigkeit als Bedeutungen ab und erhält auf diese Weise eine durch das Wort gefasste Bedeutung, die einen Zustand im Dasein zum Ausdruck bringt, wobei auch Eigenschaft wie Tätigkeit letztendlich lediglich Zustände sind, an sich eine Sprache aus nichts anderem besteht als aus Wörtern, die Zustände beschreiben oder zur Beschreibung von Zuständen, wie auch Geschehen als Zustände dienlich sind.

(9.3) Begriff verändern bis ins völlige Gegenteil verkehren

Die jeweils eigene Worterläuterung wird auch sehr stark von den eigenen Erfahrung, Erlebnissen im Bezug auf Vernunft beeinflusst und mit deren Bedeutungen aufgeladen, die den Begriff verändern bis ins völlige Gegenteil verkehren können.

So kann für den einen Vernunft vorteilhaft und förderlich wirken und ein anderer fängt gar an zu stottern sobald er das Wort vernimmt, weil Vater oder Mutter auf es einschrien „komm endlich zur Vernunft“ oder die Vernunft dem Kind einprügeln wollten.

(10) Abspeichern der Wortbedeutung und deren Anregung

Die eigene Wortbedeutung entspricht in der Regel dem Ausmaß oder Umfang der Bedeutung, die man diesen Begriff selbst beimisst, mit der man zuvor eine Übereinstimmung eingegangen ist und so steht es mit fast jedem Begriff, insbesondere von Begriffen, die mit zwischenmenschlichen Beziehungen, dem Mensch in seinem Dasein und Verhalten wie auch Denken und Handeln bezeichnen.

Im Grunde speichert man einen Begriff in dem Ausmaß der erreichten Übereinstimmung ab und fügt dem im Verlauf des Lebens weitere Bedeutungen entsprechend erlangter Übereinstimmung hinzu.

Alles was je hinzugefügt wurde befindet sich im Unbewusstsein und ist mit dem Begriff verknüpft.

Das Abspeichern der Wortbedeutung erfolgt ähnlich dem Abspeichern von Daten auf einem Computer und beliben in ihrem Original auch fortwährend vorhanden, werden jedoch immer durch Anregung und in Beziehung zu allen anderen ähnlichen Begriffen wieder aufgerufen und daher sind Erinnerungen an Worter und Begriffe auf die von einem als wichtig erdachten Bedeutungsinhalte begrenzt.

Dies kann man durch Auswendiglernen so steigern, dass man etwas wortwörtlich wiedergeben kann, jedoch ist dies im Alltag offenbar für den Menschen im Hinblick auf Überleben und Wohlergehen wichtiger auf das Wesentliche vereinfachte Wortbedeutungen schnell verfügbar zu haben, die im Umfang geringer sind, als der im Unbewusstsein weiterhin vorhandene gesamte Bedeutungsinhalt.

Man könnte die auf das wesentliche vereinfachten und somit verkürtzten Bedeutungen der Worte oder Begriffe als Kernbedeutungen bezeichnen.

Durch erneutes Anregen kommt mehr und mehr von dem Bedeutungsinhalt ins Bewusstsein hoch und über die Kernbedeutung gelangt man zu allen weiteren Bedeutungsinhalten, die im Unbewusstsein vorhanden sind.

(11) Von den Wirkabfolgen durch Begriffschöpfer befreien

Durch die Begriffsbildung Vernunft hat derjenige, der diesen Begriff erstmalig erdachte und aussprach sein Wissen durch die Wortwahl und seinen erdachten Bedeutungsumfang eingebracht, was er mit diesem Begriff zu verdeutlichen suchte.

Somit enthält jeder Begriff bereits in sich das Wissen des Begriffschöpfers und nicht dem ihn vorausgehenden Wortschöpfers und dies war umso mehr der Fall, je weiter die Wortschöpfung geschichtlich zurückliegt. Der Mensch hat somit weit mehr Schwirigkeiten durch die Vorgehensweise der Begriffsschöpfer als durch die Wortschöpfer.

Die Wortschöpfer taten im Grunde zuvor dasselbe, da es den Begriff Begriff zuvor nicht gab und sie dies in Bezug auf Worte taten. Begriffsschöpfer unterdrücken durch deren aufzwingenden Vorgehensweise den ursprünglichen Wortbedeutungsinhalt.

So kommt es, dass die Seele noch vor 120 Jahren weit verbreitet zurecht als unsterblich galt und auch so verstanden wurde, sie heute auf Grund von Begriffsveränderung mit dem Gehirngleichgesetzt wird und wir durch diese verwerfliche Tat über uns Menschen mit der Verbreitung und Durchsetzung solcher Vorstellungen, insbesondere von Psychologen, Hirnforscher und Neurowissenschaftler ausgehend, bis in die Gesetzgebung hinein in der Wirkabfolgen davon betroffen sind, dass die Menschen für sie unbewusst begangen sich selbst als Gegenstände zu betrachten, wie wir auch entsprechend durch das jeweils herrschende Regime wie Gegenstände behandelt und gegängelt werden.

In Bezug auf Vernunft werden wir somit herausfinden müssen, welche ursprüngliche Vorstellung damit verbunden war um uns von falschen Begriffsinhalten befreien zu können, die uns daran hindern zur Vernunft zu gelangen.

(11.1) Aufgrund der Verwendung eines Begriff im Leben scheitern

Aufgrund der Art und Weise welche Wörter man wie verwendet, richtet man sein Denken, Handeln und sein Verhalten, somit auch jede seiner Entscheidungen aus.

Daher enthält jede Schlussfolgerung und Entscheidung mehr oder weniger anteilig die Wirkabfolge des allgemeinen Bedeutungsinhalt des Begriffs, und vorwiegend des Bedeutungsinhalt entsprechend des eignen innernen Wörterbuch und je weiter ein Begriff von seiner tstsächlichen Bedeutung und in der Bedeutung vom Dasein abweicht, umso mehr neigt der Mensch dazu aufgrund der Verwendung dieses Begriffs im Leben zu scheitern.

Somit scheitern Menschen weniger im Leben an ihren Absichten, sondern an ihrem Unverständnis der Begriffe und noch an der Unkenntnis über die Wirkabfolgen und Unvernunft der Machenschaften der Gelehrten, Wissenschaftler, Politiker usw. in Bezug auf Begriffe.

(11.2) Andere entsprechend der Bedeutung des inneren Wörterbuchs auch so zu behandeln

Dies kann man leicht herausfinden, in dem man eine Umfrage zu einer Anzahl an Begriffen macht, man zum Beispeil einen Mann auf der Straße fragt „Was bedeutet  Frau für Sie?“ und man erhält die Anwort „Luder“ aus dessen innerem Wörterbuch und erst dann wird dem Befrager bewusst, dass an der Seite des Mannes eine völlig eingeschüchterte Frau steht, eben ein Luder „Bezeichnung für eine weibliche Person, die als durchtrieben und liederlich angesehen wird.“, die er offenbar der Bedeutung Luder für Frau aus seinem inneren Wörterbuch heraus auch entsprechend so zu behandeln scheint.

Die Definition für Frau lautete in der mittelalterlichen Gesellschaftsordnung „Frau: die Standesbezeichnung und Anrede für die verheiratete Edeldame als Vorsteherin des Hauswesens“ und als unverheiratetet wurde eine weibliche Person mit Jungfrau angeredt, wodurch man gleich wusste woran man war – andere Zeiten, andere Sitten.

(11.3) Bedeutungsinhalte erwirken grundlegende Einstellungen und Gleichsetzungen

Bedeutungsinhalte haben das Vermögen grundlegende Einstellungen und Gleichsetzungen von nur Ähnlichem oder Anderem zu erwirken und so wird man zu den jeweils den Begriffen aus dem inneren Wörterbuch aktiv wirkenden Bedeutungsinhalt, auch weitestgehend entsprechende Verhaltensweisen bei einer Person feststellen – wohlgemerkt, insbesondere bei Begriffen und noch mehr bei Schlüsselbegriffen, entsprechend dem Ausmaß wie der Begriffbedeutungsinhalt vom Wortbedeutungsinhalt abweicht und sich somit auch von der Tatsächlichkeit des Daseins entfernt.

(11.4) Sich im Dasein und Persönlichkeit auf Bedeutungsinhalte stützen

Jemand der die wirkliche Bedeutung der Begriffe kennt und frei von nachteiligen Erlebnissen ist, wird sie richtig verwenden und in Folge zu korrekteren Schlussfolgerungen kommen, die richtigeren Entscheidungen treffen und durch sein Denken und Handeln vernünftiger und wohlgesinnter wirken, soweit die jeweilige nBedeutungsinhalte, auf die er sich in seinem Dasein und seiner Persönlichkeit stützt, eine hohe Wirklichkeitsgüte hat.

Ein Großteil der Unvernunft in der jeweiligen Gesellschaft wird somit schon durch die falsche Verwendung von Wörten und Begriffen, wie auch damit verbundener falscher oder fragwürdiger oft unbewusster Einstellungen, Betrachtungen, Anschauungen usw. wie und Erlebnisse mit verursacht, die zum jeweiligen Verhalten führen.

Der Mensch steht also meist nicht „mit beiden Beinen auf dem Boden“, sondern sinnbildlich gesprochen „mit beiden Beinen auf Bedeutungen“ und wundert sich womöglich über seine Instabilität im Leben.

(11.5) Sich im Dasein und Persönlichkeit auf Bedeutungsinhalte stützen

Jemand der die wirkliche Bedeutung der Begriffe kennt und frei von nachteiligen Erlebnissen ist, wird sie richtig verwenden und in Folge zu korrekteren Schlussfolgerungen kommen, die richtigeren Entscheidungen treffen und durch sein Denken und Handeln vernünftiger und wohlgesinnter wirken, soweit die jeweiligen Bedeutungsinhalte, auf die er sich in seinem Dasein und seiner Persönlichkeit stützt, eine hohe Wirklichkeitsgüte haben.

Ein Großteil der Unvernunft in der jeweiligen Gesellschaft wird somit schon durch die falsche Verwendung von Wörten und Begriffen, wie auch damit verbundener falscher oder fragwürdiger oft unbewusster Einstellungen, Betrachtungen, Anschauungen usw. wie auch Erlebnisse mit verursacht, die zum jeweiligen Verhalten führen.

Der Mensch steht also meist nicht „mit beiden Beinen auf dem Boden“, sondern sinnbildlich gesprochen „mit beiden Beinen auf Bedeutungen“ und wundert sich womöglich über seine Instabilität im Leben.

(12) Gewissheit über die Daseinserscheinung des inneren Wörterbuch erlangt haben

Anhand des Vergleich des Begriff Vernunft anhand des inneren Wörterbuch mit dem Bedeutungsinhalt eines Wörterbuches und meinen weiteren Ausführungen dazu, dürfte inzwischem jedem bewusst werden, wie es auf Grund dessen mit seiner eigenen Vernunft und seinem Verständnis in Bezug auf Vernunft steht.

Damit sind wir nun nicht am Ende, da ich weder Leser noch Hörer ohne eine Worterläuterung für Vernunft zu geben zurücklassen kann.

Diese Ausarbeitung in Bezug auf den Begriff Vernunft ist von hoher Wichtigkeit für das eigene Wohlergehen, dass seiner Nächsten und Anderer, wie auch der Natur. Die Übung zum inneren Wörterbuch ist dazu bestimmt worden, sich in Eigenverantwortung des Vorhandenseins des inneren Wörterbuch als Daseinserscheinung zu vergewissern.

Es erscheint als im Dasein auf Grund seiner Wirkweisen vorhanden zu sein.

Was es wirklich ist und wie wir es bewusst beeinflussen und gestalten, somit uns der unbewusten Beeinflussung entziehen können, wird sich im Verlauf der Ausarbeitung herausstellen.

(13) Abschluss Übung zur Gewissheit über die Daseinserscheinung des inneren Wörterbuch

Das Ausmaß der erreichten Gewissheit darüber entspricht genau dem Ausmaß des eigenen bemühen die Übung auszuführen, zu den damit verbundenen eigenen Erkenntnissen zu gelangen und wer diese Übung nicht ausgeführt hat, oder im Nachgang meine Erkenntnisse und Aussführungen dazu jetzt nicht nachvollziehen den bitte ich die Übung nochmals mit dem Begriff durchzuführen, somit dieses Schriftstück nochmals durchzuarbeiten, oder dies erneut mit weiteren selbst ausgewählten Begriff solange zu überprüfen, bis man auf Grund eigener Erkenntnisse zu der Gewissheit über die Daseinserscheinung des inneren Wörterbuch gelangt ist und dessen Wirkweise und  Wirkabfolgen, der Abfolgen der daraus hervorgehenden Wirkungen ihrer Vielfalt erkannt hat.

Alles was ich herausgefunden habe und auch nachfolgend vermittel, wird jemand mit Gewissheit ebenfalls herausfinden, wenn er meine Arbeitsweise begreift und ihr folgt. Mein Bestreben besteht auch in der Unabhängigkeit des Leser oder Hörer dieser Ausarbeitungen zu meiner Person als Autor.

Alles was ich sage lässt sich im Dasein beobachten oder bei Suche danach im eigenen Bemühen um ein besseres Dasein bestrebt, auch von einem selbst entdecken.

Die eigen Bobachtung des Daseins ist meine Hauptquelle eigenen Wissens, somit keine Lehre eines Gelehrten.

Der beste Lehrer ist das Dasein selbst, somit auch nicht ich als Autor.

Klaus Feldmann

Urheber