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lehn

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leh-n ahd.-deu.

lehnen1

  • ‘an einen stützenden Gegenstand stellen’,
  • rückbeziehend ‘sich an etw. stützen, gegen etw. stellen’. Zugrunde liegen zwei Verben,
  • und zwar ein intransitives
    • ahdt. hlinēn, linēn (8. Jh.),
    • mhdt. linen, lenen ‘lehnen, sich stützen’
    • mit
      • asächs. hlinon,
      • mnl. lenen, loenen, leunen,
      • nl. leunen,
      • aengl. hleonian, hlinian,
      • engl. to lean
  • und ein kausatives transitives
    • ahdt. hleinen, leinen (um 1000),
    • mhdt. leinen ‘lehnen’,
    • nhdt. leinen
      • (bei obdt. Schriftstellern noch bis zum 18. Jh.)
    • mit
      • mnl. leinen,
      • aengl. hlǣnan.

Die Vermischung von intransitivem und transitivem Gebrauch

  • beginnt mhdt.,
    • worauf beide Formen wohl in dem
      • (neben mhdt. leinen stehenden)
    • mdt. lēnen zusammengefallen sind.

Beide Verben

lehnen2

s. lehnen (Lehen)

lehn,lehne,lehnend,lehnt,lehnte,lehnten,gelehnt,lehenen