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DILW/17

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Darüber hinaus kann es keinen Beweis für die angeführte These geben.

Denn ein Beweis der These würde die Lehre von der Heiligen Dreifaltigkeit völlig aufheben, da es laut diesem Autor von Unkenntnislehre weder Unterschiede noch Gegensätze von Beziehungen im Absoluten Maximum geben, das Gott ist.

Somit würden sich die Personen nicht in ihren göttlichen Eigenschaften unterscheiden, und folglich käme es in dieser Unkenntnislehre nicht nur zu einer Verwechslung der göttlichen Personen, sondern auch zu einer wesentlichen Vereinigung aller Dinge mit Gott.

Dies [-e Konsequenz] steht nicht nur im eklatanten Widerspruch zum orthodoxen Glauben, sondern auch zu ihm [dem Autor] selbst, der später in seinem Buch versucht, die Heilige Dreifaltigkeit anhand von Ähnlichkeiten zu beweisen – die er jedoch in seiner Unbkenntnislehre [von Gott] getrennt und hinter sich gelassen hat.

Und wenn auf diese Weise eine Trennung aller Dinge von Gott stattfindet – wie er im Lichte seiner Unkenntnislehre über das einfachste Sein und Wesen aller Dinge behauptet –, wie kommt es dann, dass er in dieser ersten These alle Dinge durch Zusammenfallen mit Gott verbindet?

  1. Moreover, there cannot be any proof of the adduced thesis.
  2. For proof of the thesis would completely abolish [the doctrine of] the Blessed Trinity, since according to this author of Learned Ignorance there is neither distinction nor opposition of relations in the Absolute Maximum, which is God.
  3. Thus, the persons would not differ in their divine properties; and, consequently, in this learned ignorance there would be not only a confusion of the divine persons but also an essential union of all things with God.
  4. This [consequence] is patently opposed not only to orthodox faith but also to the [author] himself, who later in his book tries to prove the Blessed Trinity by means of likenesses — which, however, his learned ignorance has separated [from God] and left behind.
  5. And if in this way there is a separation of all things from God—as he affirms in view of his most learned ignorance of the most simple Being [and] Essence of all things — how is it that in this first thesis he connects all things with God through coinciding?

Einzelnachweise