Zum Inhalt springen

Versatilität

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. Januar 2026 um 11:10 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „versatil-ität Wendigkeit, Kehrigkeit == Versatilität ({{Sprache|Deutsch}}) == === {{Wortart|Substantiv|Deutsch}}, {{f}} === {{Deutsch Substantiv Übersicht |Genus=f |Nominativ Singular=Versatilität |Nominativ Plural=— |Genitiv Singular=Versatilität |Genitiv Plural=— |Dativ Singular=Versatilität |Dativ Plural=— |Akkusativ Singular=Versatilität |Akkusativ Plural=— }} {{Worttrennung}} :Ver·sa·ti·li·tät, {{kPl.}} {{Aussp…“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

versatil-ität Wendigkeit, Kehrigkeit

Versatilität (Vorlage:Sprache)

Vorlage:Deutsch Substantiv Übersicht

Vorlage:Worttrennung

Ver·sa·ti·li·tät, Vorlage:kPl.

Vorlage:Aussprache

{{{1}}}Fehler bei Vorlage * Pflichtparameter fehlt (Vorlage:IPA): 1 [ˌvɛʁzatiliˈtɛːt]

Vorlage:Bedeutungen

[1] Vorlage:K Eigenschaft/Haltung/Handlungsweise, die in deutlichem Maße bewegliches, gewandtes (versatiles) Verhalten zeigt
[2] Vorlage:K Eigenschaft/Haltung/Handlungsweise, die in deutlichem Maße schwankendes (versatiles) Verhalten zeigt

Vorlage:Herkunft

Ableitung (Suffigierung) vom Adjektiv versatil mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität

Vorlage:Sinnverwandte Wörter

[1] Beweglichkeit, Gewandtheit, Geschmeidigkeit, Schlüpfrigkeit, Wandelbarkeit, Wendigkeit
[2] Ruhelosigkeit, Wankelmütigkeit, auch: Bandbreite, Spannweite, Variabilität, Varianz

Vorlage:Gegenwörter

[1] Dogmatismus, Inflexibilität
[2] Stabilität

Vorlage:Beispiele

[1] „Daß diese Versatilität teils rednerisch sich verlor, teils gewissermaßen gestaltlos als geistiges Rohmaterial liegen geblieben ist: das allein wird trotz der lebendigsten Bewunderung für alle Zeit so manchen nicht ganz zur vollkommenen Versöhnung mit dem Byronschen Geiste gelangen lassen.“[1]
[1] „Versatilität, die Fähigkeit oder Fertigkeit schnell und leicht aus einer Lage, Form, Handlungs- Meinungs- und Gesinnungsart in die andere überzugehen. Es wird gewöhnlich in schlimmer Bedeutung genommen; und für diese haben wir Wandelbarkeit und Schlüpfrigkeit, nur daß dieses letzte gewöhnlicher für wollust-athmend oder Unzüchtigkeit genommen wird.“ (1868)[2]
[2] „Anders als das Deutsche kommt das Chinesische aufgrund seines isolierenden Sprachbaus ohne jegliche Flexion aus. Ein Morphem kann oft ohne zusätzliche Markierung verschiedene grammatische Funktionen erfüllen. Diese morphosyntaktische Versatilität bereitet Schwierigkeiten bei der Kategorisierung von Wortarten.“[3]
[2] „‚Wir müssen‘, sagt Goethe, ‚mit und neben dem Veränderlichen unsere Ansichten zu verändern und mannichfaltige Beweglichkeit lernen, damit wir den Typus in aller seiner Versatilität zu verfolgen gewandt seien und uns dieser Proteus nirgendhin entschlüpfe.‘“ (1868)[4]

Vorlage:Ü-Tabelle

Vorlage:Ü-Tabelle

Vorlage:Referenzen

[*] Suche
[1] Vorlage:Ref-DWDS
[*] Vorlage:Ref-OWID
[1, 2] Vorlage:Ref-Duden