Werk:TDPC/36.1
▷Iohannes: Intelligo fidem superare naturam et non esse deum alia fide visibilem quam fide Christi. Qui cum sit verbum dei omnipotentis et ars creativa, dum spiritui nostro ipsum per fidem recipienti illabitur, super naturam elevat in sui consortium spiritum nostrum, qui non haesitat propter inhabitantem in eo spiritum Christi et eius virtute supra omnia ut verbum imperiale ferri.
JoH: Ich sehe ein, daß der Glaube die Natur übertrifft und Gott durch keinen anderen Glauben als den Glauben an Christus[1] sichtbar ist. Und dieser, da er das Wort des al- mächtigen Gottes und die schöpferische Kunst ist, hebt, indem er sich unserem Geist, der ihn durch den Glauben aufnimmt, eingießt, diesen über die Natur empor in die Gemeinschaft mit sich[2]. Und dieser unser Geist zögert nicht, um des ihm innewohnenden Geistes Christi willen und in seiner Kraft, über alles wie das herrscherliche Wort sich zu erheben.[3]
Johannes: Ich sehe, daß der Glaube die Natur überwindet und Gott durch keinen anderen Glauben sichtbar wird als durch den Glauben an Christus. Als das Wort Gottes des Allmächtigen und die schöpferische Kunst erhebt er unseren Geist, wenn er sich in ihn herabsenkt und im Glauben empfangen wird, über seine Natur hinaus zur Gemeinschaft mit ihm. Und dieser unser Geist zaudert nicht, um des ihm innewohnenden Geistes Christi und seiner Kraft willen, sich wie das herrschende Wort über alles erheben zu lassen.