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Werk:TDPC/2.4

aus AufEinWort, der freien Forschung
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▷Cardinalis: Conspiciuntur invisibiliter, sicut intellectus invisibilem veritatem, quae latet sub littera, quando intelligit quae legit invisibiliter videt. Dico invisibiliter hoc est mentaliter, cum aliter invisibilis veritas, quae est obiectum intellectus, videri nequeat.

Kardinal: Unsichtbares wird geschaut, so wie Vernunft unsichtbare Wahrheit, welche unterm Verschrifteten verborgen liegt, wenn er was er liest begreift sieht er Unsichtbares. Ich sage unsichtbar, das heißt mental, da sonst die unsichtbare Wahrheit, die Gegenstand der Vernunft ist, nicht gesehen werden kann.

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KARD: Es wird unsichtbar erblickt, so wie die Vernunft, wenn sie einsieht was sie liest, die unsichtbare, unter dem Buchstaben verborgene Wahrheit unsichtbar sieht. Ich sage unsichtbar, das heißt geistig[1], weil anders die unsichtbare Wahrheit, die Gegenstand der Vernunft ist[2], nicht gesehen werden kann.

Kardinal: Es wird unsichtbar erblickt, so wie die Vernunft, die unter dem Buchstaben – den sie versteht – verborgen bleibende unsichtbare Wahrheit unsichtbar sieht. Unsichtbar heißt in geistiger Weise, da die unsichtbare Wahrheit, der Gegenstand des Vernunft-Denkens, anders nicht gesehen werden kann.

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