unzielend
un- + zielend | intransitiv
unzielende,unzielenden
in der Sprachkunde nach Gelehrtenmeinung Tw, dessen Wirkweise sich nicht auf ein im Satz bestimmtes oder benanntes Dasein oder einen Daseinszustand bezieht, nicht darauf abzielt, beispielsweise sei läuten ein unzielendes (intransitives) Tätigkeitswort läute in "Ich leute" mit scheinbar unbekannten Ziel, da kein Gegenstand genannt wird, gegenüber "Ich läute die Glocke", in dem sich läuten auf die Glocke abzielend bezieht, jedoch beim ersten Satz lediglich der Gegenstand ausgelassen wird. (21 Jh. ndt.)
Dies kommt oft vor, da im Sprechen bereits bekanntes, selbstverständliches für gewöhnlich ausgelassen wird, somit in unvollständigen Sätzen mit oft in Unkenntnis der Sachlage unklaren Aussagen gesprochen wird. (21 Jh. ndt.)
Als unzielend werden als nicht zielende Worte bspw. blühen, wachsen, … … benannt, jedoch erfolgt jedes Blühen auf das Ziel der Bestäubung und Bildung eines Samen, Kern, … … und jedes Wachsen auf das Ziel des vollkommenen ausgewachsen sein wie auch darüber hinausgehend auf daß zeugen und verbreiten von Nachkommen hinaus und somit gibt es den Umstand unzielend (intransitiv) nur in Bezug auf den Satz aufgrund von verkürzten, einen gemeinsamen Kenntnißstand voraussetzenden Aussagen.