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Kommunikation der Räume

aus AufEinWort, der freien Forschung
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  1. Kommunikation die Eins, Einheit, Einigkeit als Bestreben.

Wie wir bereits in Erfahrung gebracht haben wird der Wortbegriff Kommunikation mit der Herkunft zu lateinisch communicatio mit der Wortbedeutung "Mitteilung, Unterredung" und der Worterklärung (Definition) "Verständigung durch die Verwendung von Zeichen und Sprache" im Duden und auch auf Wikipedia offenbar falsch angegeben, da communicatio auf Lateinisch für die auf die Gemeinschaft einer Gemeinde bezieht.

An sich sind alle Wortherleitungen fraglich, wenn man ein wenig Latein und die Gesetze der Wortbildungen versteht. Auffällig bei dem Wort communicatio sind so vielfältige Begriffe, die dem Wort nicht wirklich als Wortbedeutung unmittelbar zu eigen sind und dies ist besonders dann der Fall, wenn Gelehrte daran herumgeschraubt haben.

Zuvor hegte ich den Verdacht wegen der Verbindung zu Mauer, auch die Kommunion klingelt noch in meinen Ohren und so nehmen wir erneut das Wort communicatio auf einer weiteren Weise auseinander und suchen darin nach anderen Worten und trennen es wie folgt auf in com + m + uni + ca + tio.

Das einzelne m können wir verschwinden lassen, wenn wir es nach vorn mit der Silbe com + m zu einem con verschmelzen lassen. In vielen romanischen Sprachen steht con für "mit, wie," als gekürzte Wortgestalt aus quō “was” + modō "Weise".

Mit dem nächsten Wortbestandteil uni gelangen wir zu "einheitlich" lateinisch unus für "Eins" und ohne das Eigenschaft bildende i am Ende zu einem un für 1 wie im althochdeutsch en.

Wir wissen, daß die Gelehrten seiner Zeit sehr auf die Gelehrten der Antike Griechenlands schauten und wir haben am Wortende als Wortbestandteil ein catio welches zu griechisch katión für Etwas, daß “hinabgehend” ist, gebildet aus cata- "runter"+ eîmi, “gehen”. Ein catio steht in lateinisch auch für "Hut". Als sinngemäßen Bedeutungsumfang wird mir daraus so etwas wie "Miteins werden und sich untergeben", "Einswerdung durch Unterordnung", "alle unter einem Hut".

Bleibe ich mit cation bei der Wandlung von althochdeutsch tuen, so wird daraus ein "für Eins tuen", "zu Eins machen". Ich könnte auch als Wortbestandteil unicat herauslösen und das io für die Eigenschaft des so seins stehen lassen und erhalte etwas, was nur einmal vorhanden ist, was es nur in einem Dasein gibt, daß alles Eins ist und da würde Platon als Das Eine ins Spiel kommen. Auch im althochdeutschen mein steckt ein Ein, sozusagen mein für "mit ein", "Eins mit mir oder uns" drin.

Mir scheint daß der Wortlaut und das Schriftzeichen m für Bindung, Mitschwingen (Resonanz, Fuß steht, wie auch Masse oder Ansammlung bildend ist.

Es deutet darauf hin das Kommunikation die Eins, Einheit, Einigkeit als Bestreben in einer möglicherweise urchristlichen oder heidnischen Herkunft in sich birgt.

    1. Kommunikation und Kommunion zur Bindung an den Glauben.

Zu Kommunikation steht der Begriff Kommunion als Wortbegriff der katholischen Kirche wie "die Kommunion empfangen", entlehnt im 15. Jahrhundert aus lateinisch commūnicāre für "etwas gemeinsam, gemeinschaftlich machen, sich besprechen", zu lateinisch commūnis für "Kommunion", wo doch laut Lateinbuch mūnia für "Pflicht", mūnis "dienen" mūnus "Dienst, Service" , somit commūnis an sich so viel wie "mitverpflichtet, mitdienlich" bedeuten müßte.

Exkommunizieren bedeutet "wegen schwerer Vergehen aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausschließen – daß heißt vor allem vom Sakramentenempfang und vom kirchlichen Begräbnis", als Entlehnung wiederum im 15. Jahrhundert aus kirchenlateinisch excommūnicāre für "in den Bann tun". Exkommunikation für "Ausschluß aus der Gemeinschaft der Gläubigen, Kirchenbann", excommūnicātio für "Kirchenbann".

Erst im 16. Jahrhundert gelangt Kommunikation für "Mitteilung, Unterredung" und im 20. Jahrhundert als ‘Verständigung durch sprachliche Mittel, Informationsaustausch’ aus lateinisch commūnicātio für ‘Mitteilung’ zu uns.

Kommunion steht in der katholischen Kirche für "Altarssakrament, Empfang des Altarssakraments, Gemeinschaftsmahl", wieder entlehnt im 16. Jahrhundert aus lateinisch commūniō "Gemeinschaft", kirchenlateinisch "kirchliche Gemeinschaft, das heilige Abendmahl", zu lateinisch commūnis für "gemeinschaftlich, allgemein, gewöhnlich".

Was bedeutet den nun Kommunikation wirklich von der ursprünglichen Wortbedeutung her wenn man herausfindet daß commūniō auch "verbarrikadieren, stärken" bedeutet?

Die Begriffe Kommunikation und Kommunion wurden mit christlichen Bedeutungen ausgeschmückt, die mit ihren Riten auf die Bildung wie auch Bindung der von Kommunen und damit Gemeinden ausgerichtet sind, um sie zugleich an den Glauben zu binden und ihrem Herrn unterzuordnen.

  1. Kommunikation im Wandel der Religion zur Wissenschaft.

Kommunion wird in der katholischen Kirche wie folgt erklärt und beschrieben:

"Die heilige Kommunion bezeichnet und bewirkt die sakramentale (geheiligte) Einheit (griechisch koinōníā, lateinisch commūniō) zwischen dem auferstandenen und zur Rechten des Vaters erhöhten Herrn und der Kirche, der örtlichen Gemeinde und den einzelnen kommunizierenden, sprich die Kommunion empfangenden Gläubigen (Kommunikanten), indem sie Christus selbst als Speise zu sich nehmen, auch wenn die äußeren Merkmale von Brot und Wein für den Bereich des sinnlich Warnehmbaren erhalten bleiben.

In der Messfeier sollen alle in der Kommunion von den Gaben empfangen, die in derselben Heiligen Messe konsekriert (geweiht) worden sind."

Im kirchlichen Zusammenhang bedeutet kommunizieren in Bindung mit den Herrn zu gehen und Kommunion kann dann nur noch "Mit-Union, Miteinswerdung", "Wir sind alle Eins", somit Einheit als ursprünglichste Wortbedeutung tragen.

Von Einheit, Einigkeit, "zusammen Eins sein" als Ziel wird Kommunikation als Bestreben der Einigung unter einem Hut, als eine Weltgemeinde und dadurch Eins sein deutlich und so stehen alle abrahamistischen Religion en mit ihrem Bestreben auf derselben Ebene wie der Buddhismus und alle weiteren Religionen, Wissenschaften die ein "wir sind alle Eins" in ihre Propagandaposaunen blasen.

Ich kann mir einen Gelehrten der frühen Stufe des Einfluß gewinnenden Christentum vorstellen, der mit Wissen über Das Eine als Neoplatonismus da steht und sich Gedanken über die ähnliche Wortgestalt zu muniere für "Mauer, Wand, Gemauertes" und mundo für "Welt", mūnia “Pflicht" und so weiter wie auch unus "Eins" machte und zur Erleuchtung kam in den Wortbegriffen germanisch *gamainiz, griechisch koinonó und lateinisch communio die Strategie und Zielsetzung des Einen als geheime Bedeutung aufzusetzen, die letztlich auf die Weltherrschaft durch eine Führungselite hinausläuft. Bestätigt wird dies durch den Verlauf der Weltgeschichte der letzten 6.000 Jahre an aufsteigenden Weltmächten und deren Zerfall, wobei der jeweilige Zerfall jeweils die Unsinnigkeit dieses Bestrebens bestätigt.

Wenn die Konfirmation "Bekräftigung (des Glauben und der Bindung an die Kirche)" erst vor etwa 500 Jahren wegen vielerlei Unstimmigkeiten in Bezug auf die Taufe vom elsässischen Theologen und Reformator Martin Bucer rief die Konfirmation als Kompromiß ins Leben. Die Taufe wurde beibehalten, aber durch das Glaubensbekenntnis der Konfirmation ergänzt, so kann man sich auch fragen, wann zuvor durch einen Theologen die Kommunion angeregt wurde.

Über Papst Innozenz III. konnte ich zumindest herausfinden, daß er durch einen päpstliche Bulle die Kommunion in der heutigen Ausgestalt als Sakrament bekräftigte und laut Prof. Dr. Hubertus, Mynarekeinem Aussteieger aus dem Jesuitenorden ist die Kommunion das höchste christliche Sakrament, jedoch seien alle Sakramente der katholischen Kirche als von Jesus stammend vorgetäuscht und wenn es überhaupt welche gegeben haben, wobei dies weder im alten noch im neuen Testament so vorgesehen war und daher auch nicht darin steht, dann mögen es die Taufe und das Abendmahl sein, die jedoch schon vor dem Erscheinen Jesu heidnisches Brauchtum in dieser Kultur und Region waren.

Mein Eindruck verstärkt sich, daß Kommunikation im Christentum wenig mit Sprechen, Reden oder ähnlich zu tun hatte und die Begriffe sich im Wandel der Religion zur Wissenschaft in den letzten drei Jahrhunderten erneut in dessen Bedeutungsumfang mit gewandelt hat. Der Begriff Kommunikation im heutigen Sinn taucht in den Wissenschaften verhältnismäßig spät auf da man noch im 19. Jahrhundert diesen Begriff meist für Veranstaltungen einer Gemeinde verwendete uns bis nach dem zweiten Weltkrieg vorwiegend von Wissenschaften in Bezug auf Nachrichten, Journalismus, Zeitungswesen, Publikationen, Druckereiwesen sprach. Treibende Kraft dieser Entwicklung war Karl Bücher, der sich um ein strukturiertes und freies Pressewesen einsetzte und Ausbildungen für diese Branchen über die Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts einführte.

Jedoch sollte man sich da keine falschen Vorstellungen machen, da es immer auch um Zensur und Beeinflussung der Massen ging und solange es kein Gesetz gibt, daß die Herausgeber, Autoren bis hin zu den Leuten in sozialen Medien nach bestem Gewissen, Wissen, Kenntnissen und Informationen zu veröffentlichen haben, daß sie persönlich für die Richtigkeit ihrer Angaben haften, wird es Zensur und Lügen in der Ausgestalt von Beeinflussung, Lenkung, Lobbying, Lobbyismus, Überredung, Verführung, Verhetzung und so weiter geben.

    1. Kommunion und geistiger Kannibalismus.

Die Bedeutung der heiligen Kommunion als Sakrament entnehme ich einem Buch Katholischer Katechismus (1963):

  • In der heiligen Kommunion empfangen wir den Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus als Speise zum ewigen Leben.
  • In der heiligen Kommunion vereinigt sich Christus, unser himmlischer Herr, schon jetzt aufs innigste mit uns.
  • Durch die heilige Kommunion vermehrt Christus in uns das Gnadenleben und gibt uns neue Kraft, als Kinder Gottes zu leben und ihm, unserm Meister, nachzufolgen.
  • Wer im Stande der Gnade ist und in rechter Absieht nach dem Brot des Lebens verlangt, darf täglich zur heiligen Kommunion gehen. Katechismus 1963

"Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus als Speise" erinnert mich eher an Kannibalismus und ein "In der heiligen Kommunion vereinigt sich Christus, unser himmlischer Herr, schon jetzt aufs innigste mit uns." wird man sich über den beschriebenen Bedeutungsinhalt bei bildlich-räumlicher Vorstellung klar, daß ein Priester in der Messe die Macht habe durch einen rituellen Spruch, Jesus als Gott in Wein und Brot zu wandeln und sie lassen uns dann ein Stück Gott essen und trinken, damit wir mit ihm Eins werden würden?

Das Wort Sakrament setzt sich aus sakra + ment, wobei ment für "Gedenken" steht. Sakra wird mit heilig übersetzt, jedoch stehen dafür das Wort sanctus und es gibt keine Wortfamilie vor dem Christentum die auf sakra aufbaut und so läßt sich das Wort sakra nur an Chakra anbinden, welches für „Lebensrad“, „ewigen Zyklus von Wiedergeburt“ und so weiter steht, so daß Sakramente diesen Kreislauf fördern. Zudem wurde die Bibel aus dem Griechisch meist hieros als heilig übersetzt, so daß es keinen Bedarf an einem dritten Wort gab, es sei denn, man hat damit eine geheime Bedeutung verbunden. Die gesamte Wortherkunft zu sakra wirkt durch Sprachwissenschaftler als erfunden, da es keinerlei wirklich nachweisbare Wortfamilie zu anderen Sprachen oder Dialekten hin gibt.

Ein Priester ist also mächtiger als Gottvater und Jesus und wir essen und trinken Jesus, auch wenn es nur eine gewandelte Ausgestalte des Brot und Wein ist? Fachlich nennt man den "Gottesverzehr" Theophagie zu griechisch theos ‚Gottheit‘ und phagein ‚verzehren‘, und bezeichnet die Einverleibung einer Gottheit über die Aufnahme von Speisen oder Getränken. Zu unterscheiden ist üblicherweise die Hierophagie (aus griechisch hieros heilig), ein religiösen Zwecken dienendes Mahl, und die Anthropophagie (aus altgriechisch anthropos ‚Mensch‘ und phageín ‚essen‘).

Zu diesem Ritus paßt der Ausspruch Jesu aus der Bibel Matthaeus 28 "Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Wenn Jesus alle Tage bei seinen Gläubigen ist, frage ich mich, warum Kleriker ihre Gläubigen dieses eines Gottes nach meinem empfinden unnötigen und unwürdigen Ritual auferzwingen, da jeder laut des katholischen Kathechismus auf ewgig zu verfluchen (Anathema) und zu exkommunizieren "Entvergemeinden" sei, der es auch nur wagen würde, dies anzuzweifeln und in Frage zu stellen – somit bin ich zumindest ab jetzt ein Ketzer, da diese Bestimmungen immer noch gültig sind.

Nun ist dies eine Bibelüberlieferung, die zu diesem Ritus geführt hat und wir wissen, daß die Bibel mehrere Abfolgen von Übersetzungen durchlaufen hat und vor der katholischen Ausgabe der Bibel in Latein, es die ursprünglicheren Ausgaben in Griechsich gab. Die von den Päpsten bevorzugte Bibel ist die Vulgata und diese sollte für alle Christen gelten, bis man schon im 16. Jahrhundert feststellte, daß sie mit den ursprünglicherne Ausgaben in Griechisch und zuvor Armenisch nicht übereinstimmt, als Gelehrte wie Erasmus von Rotterdam und Martin Luther die Abweichungen der Vulgata zu den verfügbar gewordenene älteren Schriften der Urchristen sich zu neuen Übersetzungen veranlaßt sahen.

In dieser Zeit stelletn die Gelehrten wie auch Bürger fest, daß die Bibel mit dem was die Päpste, Priester, Mönsche und Kleriker sagen und tun nicht viel mit dem geschriebenen Wort Gottes zu tun hatte und noch weniger mit den offenbar unverfälschten früheren Schriften, die vom Urchristentum und der Ostkirche her damals nach Westeuropa gelangten. Als der damalige Könige Englands von Erasmus darüber erfuhr ließ er die King James Bibel erstellen, ließ sie in jeder Kirche auslegen und trennte sich von der päpstlichen Struktur und gründete die anglekanische Gemeinschaft (englisch Anglican Communion) aus der die Kirche von England, Church of England hervor ging.

Die heilige Messe als Kmmunion blieb auch bei den Kirchen Englands ein Sakrament und ebenso bei den späteren Reformanten und dies, obwohl in keiner der ursprünglichen Bibelrollen irgendetwas darin zu finden ist, daß es Sakramente seitens der Verkündigungen durch Jesus gegeben habe, sogar im Gegenteil darauf bestand, daß es keinerlei Riten braucht um ein gläubiger Christ und unter der Gnade Gottes zu stehen. Somit betreiben die christlichen Kirchen mit der Kommunion an sich eine fragwürdige Art von zumindest geistigen Kanabalismus, wenn man die Hostie als das Fleisch und den Geist Jesu annehmen und essen soll – oder?

      1. Geheimnisse der Kommunikation offenbart.

Kommunikation bedeutet im Ursprung als Wortbedeutung Gemeindetum und zugleich übersinnlich "Vereinigung, Einswerdung mit Gott".

Kommunizieren bedeutet daher sinngemäß „vergemeinden, vereinigen, mit Gott eins werden“. Es sind christliche Begriffe, daher auch der Begriff Kommunion. Komm - Union. Komm bedeutet „mit“ zu Mit-Union.

Gelehrte haben in den Begriffen ihre Strategie eingebunden, alle unter einem Gott, einem Glauben, einer Kirchenherrschaft einzubinden und zu unterstellen. Dies weitet sich aus Gemeinden zu bilden, die dem Papst als Eigentum unterstellt sind. Daher haben wohl Mönche Gemeinden gebildet und Kirchen gebaut. Es war von Anfang der katholischen Kirche der Plan, sich so die Ländereien und Landbevölkerungen zu eigen zu machen.

Der Begriff hat also vom Ursprung her wenig mit Sprechen, Reden, Kontaktpflegen zu tun – es ist eine Strategie. Schlaue Gelehrte. Das macht Kommunikation nicht vollkommen schlecht oder unbrauchbar, ist jedoch definitiv ein gewandelter und an sich falscher Wortbegriff für das, was wir heutzutage darunter verstehen.

Für uns heute ist wichtig zu verstehen, daß Kommunikation Einswerdung bedeutet, es zumindest die Bestrebung ist und daß es in zum Beispiel der Kommunikation darum geht Einigung und Übereinstimmung zu erzielen.

Kommunikation ist in der Unternehmenswelt ein bedeutender Begriff und auf Kunden bezogen bedeutet er in gewisser Weise Einswerden, auf etwas einig werden, auf dem man eine Bindung aufbaut. Im Geschäftsleben würde somit die Kommunion der Vertragsabschluß den Verkäufer und Kunde miteinander unterzeichnen, oder auch per Handschlag eingehen – die Einigung.

Indem Begriff Kommunion steckt vom Ursprung her nichts drin, was wir heute damit in Verbindung bringen und das bedeutende in Bezug auf Union war uns nicht bekannt und bewusst. Diese Bedeutung "Mit-Union, Vereinigung, Einswerdung, Übereinstimmung, Gemeinwerdung, Gemeinbildung" oder ähnlich kann man nun besser nutzen und dadurch den Sinn von Kommunikation besser begreifen, wie auch begreifen, daß es alles einbezieht, daß irgendwie dazu beiträgt Einigkeit, Einklang und Übereinstimmung zu erwirken oder bewirken.

Bei den Wörtern erwirken und bewirken muß man sich darüber bewußt sein, daß erwirken sich auf die Kleriker und ihren für ihre Gläubigen unbewußte Beeinflussung und Hintergedanken in Bezug auf die Bildung von Gemeinden und mit dem Geben der heiligen Kommunion hatten, es mit Täuschung, Drang, Zwang und brutalster Gewalt erwirkten während ein bewirken weitestgehend gewaltfrei ist.

Die christlichen Gelehrten haben beim Wandel der Macht von Religion auf Wissenschaften den Bedeutungswandel erreicht und so nach meinem Eindruck einen bedeutenden Anteil ihrer Riten in die moderne Gesellschaft hinübergerettet, so daß wir heute noch den Begriff Kommunikation benutzen, jedoch uns nicht bewußt ist, was damit an sich gemient war.

Man wird bemerken, daß alle Wissenschaftler begonnen haben in ihren Büchern und Vorträgen ein „wir sind alle Eins“ verkünden – der Beweis, daß die Wissenschaft die neue Religion ist, die unter denselben Machthabern fortbestehen wird, wenn wir uns weiterhin den Wissenschaftlern als neue Priester unterwerfen, wie es gerade weltweit geschieht.

Wichtig für uns ist zu begreifen daß über allem, was wir in Bezug auf Kommunikation wissen, Einigung und Vergemeindung in Bezug auf oder im Hinblick auf eine Übereinstimmung steht. Übereinstimmungen müssen bedingt über Selbstbestimmung und den freien Willen gehen damit sie auch halten. Daher all die Täuschung auf Erden und dies durch Propaganda so zu bewirken, daß die Masse der Menschen mit der Politik übereinstimmen und ist man Mal nicht willig so gebrauchen sie Gewalt, um die Einswerdung zu erzwingen. Religion, Politik und Wissenschaften sind sich darin offensichlich einig und erwirken ihre Kommunion unverholen tagtäglich durch Täuschung.

      1. Heidnischer Brauch als Ursprung der Kommunion.

Durch Übersetzungen aus den in Griechisch verschrifteten Werken der Urchristen kam aus dem Griechisch der Wortbegriff koinonía auf, wurde als communio in Latein und als Gemeinde im Deutsch aufgenommen, wobei es ein urgermanisches *gamainiz ebenfalls gab, wobei dieser Zusammenhang in Herkunfstwörterbüchern offenbar nicht genannt wird und man daher koinonía selbst herausfinden und überprüfen muß.

Auf Griechisch steht koinonía als Wortbegriff für "sozialistiusche Gemeinde", "Mitglieder einer gemeinsamen Kultur" und "heilige Gemeinde" und koinonó für "die Kommunion nehmen oder geben". Griechisch Énosis steht für Union, topikí koinótita für Gemeinde, koinós für gemein, hē koinḕ diálektos, “der gemeine Dialekt” ist für die Zeitspanne 300 Jahre v. Chr. bis 300 Jahre n. Chr. belegt.

Griechisch koinós soll zu urhelenisch *koňňós stehen, dem ein urindoeuropäsch *ḱomyós vorausgegangen sein soll, zusammengesetzt aus *ḱóm für “mit" das mit dem urgermanisch ge- wie in Gemeinde gleichbedeutend sei und -ιος für eine die Zugehörigkeit anzeigende Wortendung in Griechisch, womit wir eine Urbedeutung im Sinne von "meinsein" herausdeuten können. Es läßt sich noch ein *óynos zu urgermanisch einaz für "Eins, eines" auffinden und so könnte *koňňós, *ḱomyós für "Miteins" stehen.

So ist auch über den griechischen Verlauf der Herkunft die Eins und Einigkeit als gemein und damit auch als ge-m-ein für ein "Mit-mir-Ein" rückgebildet als wesentliche Bedeutung dieser Wortbegriffe ermittelt. Sogleich gehe ich hin und beobachte in meinem Anschauungsraum, wie sehr ich dies als menschliches Treiben, Treiben der Gesellschaft, Organisation, Religion, Politik, Wissenschaften und so weiter beobachten und warnehmen kann und mir wir hier nun bewußt, daß es ein allgegenwärtiges Bestreben in jeder Beziehung ist, es damit ein grundlegendes Motiv jedes Menschen sein könnte.

Jeder neigt dazu und ist darin bestrebt sich zu Vergemeinden, sei es eine unmittelbare Beziehung zu einem Lebenspartner oder ein Unternehmen, daß sich eine "Kundengemeinde" zu bilden sucht, oder ein Wissenschaftler, der mit seiner wissenschaftlichen Studie nach Übereinstimmung mit ihr in seiner Wissenschaftsgemeinde lechst.

Es lassen sich alle menschlichen Anstrengungen, Betätigungen und Geschäftigkeit aus diesem einen Ansatz der Kommunikation und dem Bestreben zur Kommunion betrachten und selbst Sex wäre dann eine Kommunion, wenn wir den Aspekt des Kannibalismus außen vor lassen, den die christliche Kirche als eine Art Opferung ihres höchsten Gott, wie ein Lammschlachtung als Opfergabe auf eher wohl heidnische Weise betreiben.

Wohlgemerkt ist eine einseitige Sichtweise immer zugleich auch Monismus und wird leicht zu einen Monotheismus und so darf dieser Begriff nicht alleinig dastehen, sondern muss in Beziehung innerhalb eines Bezugssystems gesetzt werden.

Kannibalismus steht zu lateinisch cannibal für "Organismen, die Mitglieder ihrer eigenen Art undoder Gattung essen", steht im Ursprung bei den babylonischen Priestern und nicht wie es Columbus als Ausruf über Wilde zugesprochen wird, die vermeintlich sich gegenseitig essen würden, sondern den Riten der Anbetung der Götter Moloch und Baal, die als Menschenfresser im alten Testament und der Tora wurden.

"Doch der Baal fraß seit unserer Jugend alles, was unsere Väter erwarben, ihre Schafe und Rinder, ihre Söhne und Töchter. [Jer 3: 24]" in Kanaan und daraus wurde der Begriff „Kanabal“, die Priester der alten babylonischen Riten, die Menschenopfer dargebracht haben sollen, was im Satanismus auch heute nachweisbar der Fall so ist. (siehe Hintergründe und Hinweise aus dem alten Testament dazu unter "Menschenopfer")

Erstmalig taucht das Abendmahl im 1. Korintherbrief etwa 53 n. Chr. des Paulus von Tarsus auf, der als Saulus die Christen verfolgte und als Paulus zum Kirchenvater wurde, jedoch ist ein Abendmal in einer Gemeinschaft oder Gemeinde bereits ein sehr alter Brauch den es in vielerlei Ausgestalt gab und alles deutet darauf hin, daß der hellenische Brauch wie auch der Dionysoskult in der Ausgestaltung der Erzählungen über Jesus auf das Abendmahl einwirkte, da der "Gottesverzehr" auch bei ihnen durch essen von Fleisch und Trinken von Blut schon weit vor der Zeit Jesu als heidnischer Brauch nachgewiesen ist.

Auch wir kennen den Brauch des Familienessen, des Weihnachtsessen, mit Kunden essen zu gehen sozusagen als Kommunion, um eine Bindung aufzubauen, zu stärken und um Einigkeit zu festigen und vielleicht wird uns dies fortan besser gelingen, wo wir nun die Wortbedeutung weitestgehend sicher ermittelt haben.

    1. Raum und Distanz als die Bedingtheit der Kommunikation.

Es ist offenbar so, daß je nachdem in welchem Zusammenhang der Wortbegriff Kommunikation verwendet wird, jeder Gelehrte die Wortherkunft und Wortbedeutung für lateinisch communicare und communicatio einsetzen darf, die einem beliebt und gefällig ist, da die wortwörtliche Bedeutung als Wortbedeutung von Barrikade über Mauer bis hin zu Teilen, Mitteilen und zum Gottesverzehr reicht.

Die Beschreibungen und Erklärungen zu Kommunikation in den moderen Wissenschaften beschränkt sich in dem Versuch die Abläufe der Kommunikation zu ermitteln und anhand der Vergleiche zu technischen Einrichtungen in Modellen zum Beispiel Sender-Empfänger Modell darzustellen, die menschliche Kommunikation auf eine weitestgehend Reizreaktionsbasis aufzulösen in in seine Bestandteile zu zerlegen, Kommunikation wie einen maschinellen Ablauf gestalten zu wollen, so daß ein vorbestimmtes Ergebniß erzielt wird.

Mir ist es bislang nicht gelungen das Zeitalter der Wandlung des Wortbegriff aus dem Zusammenhang mit Religion, Gemeinden und Politik hin zu Begriff für Informationsaustausch, Ideenaustausch oder ähnlich zu ermitteln und wie in allen Wissenschaften liegt wohl der Anteil an Fehlleitungen ebenfalls bei 80 Hundertstel an Mißdeutungen und Mißauslegungen darüber was Kommuniktion sei.

Gleich zu beginn der Entstehenung der Kommunikationswissenschaften an Universitäten der USA Anfang des 19. Jahrhundert gehen die Meinungen darüber, was und wofür Kommunkation sein auseinander und sehr bald finden sich deren Gelehrte in der Entwicklung der Massenhypnose durch Propaganda wieder, ohne der all die Kriege der letzten 120 Jahre nicht so wunderbar leicht durchsetzbar gewesen wären.

Eine frühe Erklärung zu Kommunikation findet sich bei Charles Horton Cooley, der in seinem Werk Social Organisation von 1909 Kommunikation als „den Mechanismus durch den menschliche Beziehungen existieren und sich entwickeln – alle Zeichen des Geistes zusammen mit den Mitteln sie durch den Raum zu befördern und sie in der Zeit zu konservieren.“ Diese Sichtweise, die nachträglich in der Soziologie deutlich herabgesetzt wurde, gab den Kommunikationsprozessen einen zentralen und festen Platz in der Erforschung gesellschaftlicher Beziehungen.

Das besondere an Charles Horton Cooley Erklärung ist die Erkenntniß der Bedeutung des Raum in Bezug auf Kommunikation, da Einigung und Gemeinde grundlegend räumliche Sichtweisen und Bestrebungen sind. Das eigene Denken findet im eigenen Gedankenraum, Denkraum statt und Gedanken sind Räume in ihm, die wir im jeweils eigenen Anschauungsraum auch sehen können, je nach dem wie gut dieses natürliche Vermögen gemäß des Daseinzustand eines Menschen frei von Unterdrückung ist.

Kommunikation als Informationsaustausch zu bezeichnen ist sehr fragwürdig, da es zwar einen Handel von Informationen in den Massenmedien gibt, jedoch Information von der Absicht her an sich eine Einbahnstraße ist, es in einer Richtung fließt, damit sich ein Informationsnehmer nach den Vorgaben des Informationsgebers ausrichtet und sich dieser beginnt entsprechend der Information zu denken, handeln und sich zu verhalten.

Kommunikation als Ideenaustausch oder Gedankenaustausch zu bezeichnen ist wiederum ein Gesichtspunkt des Handel und tatsächlich hingeschaut, was da wirklich geschieht, so kann von Austausch keine Rede sein, da es demjenigen, der einen Gedanken über eine Vorstellung, Erfahrung, Erinnerung, Warnehmung und so weiter meistens nicht darum geht, im Gegenzug einen Gedanken des anderen zu erhalten, sondern in erstrangig darauf abzielt, daß der andere ein exaktes Duplikat von dem macht, was auf welcher Weise er auch immer es aussendet vom anderen unverfälscht und wie gedacht oder gemeint verstanden wird.

Übermittelt wird von einem zum anderen ein Raumerlebnis, welches der andere in dieser Ausgestalt nicht hatte damit er es hat, damit etwas tut oder aufgrund dessen etwas tut, so daß zum Beispiel ein winkendes Zeichen für komm her, die Bewegung des Herkommens als Antwort auslöst.

Kommunikation bedingt Raum wie auch Abstand und würde man vollkommen denselben Raum einnehmen, dieselben Gedanken haben, so wird man feststellen, daß alles, was der Kommunikation zugeschrieben wird "verstummt" aufhört im Dasein da zu sein, da sich zwei Räume im Raum zur Deckungsgleichheit gebracht wurden oder deren Abstand zueinander verringert worden sind.

    1. Kommunikation ein Raumerlebniß

Religiöse Kommunikation hat die räumliche Anbindung, Bindung und Unterordnung im Sinn in der Gewißheit seiend, sie würden den sich fügenden Menschen etwas Gutes zukommen lassen und selbst wenn jemand damit nicht übereinstimmen will oder kann, so tat man ihm Gutes, in dem man seine Seele auf dem Scheiterhaufen von der Bürde des teuflischen Ungehorsam bis Besessenheit zu befreien und auch dies sind räumliche Bedingtheiten und Umstände, die auf Distanz oder Nähe zu bringen sind.

Wenn man sich Raum, Distanz und räumliche Beziehungen der Kommunikation übergeordnet vorstellt und unter diesem Gesichtspunkt alles betrachtet, was wir sowohl der religiösen Kommunikation als auch der Kommunikation in Beziehungen, Geschäft, Politik uns anschauen, so läßt sich leicht erkennen, daß es im Wesentlichen darum geht, welcher Raum sich in welchen wandeln läßt, mit welchem verbinden, einswerden, auseinander gehen und so weiter und was im jeweiligen Raum räumlich zu geschehen hat, sollte, darf oder nicht.

Es gibt keinen Gesichtspunkt oder Standpunkt in Bezug auf Leben, der nicht an Raum beteiligt oder durch Raum bedingt ist und selbst ausgesprochene Worte bilden im Raum jeweils ihre einzigartigen Wortgestalten die es jeweils nur einmal in der Ausgestalt ins Dasein gelangen und es nie wieder eine genau gleiche Ausgestalt des Wortklang geben wird und seien sie sich noch so ähnlich.

Jede Raumbewegung und damit jede Bewegung im Raum ist bereits ein Ausdruck der Kommunikation und Kommunikation ist, wenn gegeben, neben Raum an sich zugleich auch Bewegung an sich, sei es aufeinander zu, voneinander weg oder durchgehend.

Jede Art und Weise der Kommunikation beruht auf der Wandlung von Räumen und so brechen wir durch Sprechen eine Vorstellung in kleinere Bedeutungsräume, die wir Worte nennen und stoßen sie als Wortklangräume aus, wodurch wir nun schon mindesten vier Wandlungen vollzogen haben, bis die Worte hörbar sind.

Zuerst wandeln wir Gedanken in Worte, dann Worte in elektrochemische Körpersignale zur Aussprache und körperliche Bewegungen, dann über den Sprechaparat in bewegte Luft und es erfolgt entsprechend beim Höhrer entgegengesetz über die Ohren, doch sind die grundlegenden Wandlungen dieselben.

Durch Kommunikation wollen wir Wandlungen bewirken, erhalten oder stoppen, somit das Dasein vorwiegend nach unseren Eigenen Einstellungen und Motiven entsprechend ausrichten, und wenn erforderlich andere über Kommunikation zur Übereinstimmung zu bringen, daß Ausmaß der Übereinstimmung in Erfahrung bringen.

Jede Kommunikation ist ein auf Raum einwirkendes ihn wandelndes Ereigniß und ist daher auch immer zugleich ein Raumerlebniß aus dem wir bei Gelingen Vergnügen, Bestätigung, Wohlergehen und so weiter als Raumerhalt oder Raumgewinn, wie ach Stabilität im Raum am Ort verspüren und sich Verlust und Mangel als Verlust von Raum und Stabilität gefühlt als Verkleinerung oder Entzug von Raum und Stabilität empfunden wird.

Wir müssen uns daher Kommunikation in Bezug auf Raum anschauen.