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Sokrates

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Sokrates agr.-deu. "Heilmächtiger", 'Heiler'

Büste des Sokrates, römische Kopie eines griechischen Originals, 1. Jahrhundert, Louvre, Paris

Sokrates (altgriechisch Σωκράτης Sōkrátēs; * 469 v. Chr. in Alopeke, Athen; † 399 v. Chr. in Athen) war ein für das abendländische Denken grundlegender griechischer Philosoph, der in Athen zur Zeit der Attischen Demokratie lebte und wirkte. Zur Erlangung von Menschenkenntnis, ethischen Grundsätzen und Weltverstehen entwickelte er die philosophische Methode eines strukturierten Dialogs, die er Maieutik („Hebammenkunst“) nannte.

Sokrates selbst hinterließ keine schriftlichen Werke. Die Überlieferung seines Lebens und Denkens beruht auf Schriften anderer, hauptsächlich seiner Schüler Platon und Xenophon. Sie verfassten sokratische Dialoge und betonten darin unterschiedliche Züge seiner Lehre. Jede Darstellung des historischen Sokrates und seiner Philosophie ist deshalb lückenhaft und mit Unsicherheiten verbunden.

Sokrates’ herausragende Bedeutung zeigt sich vor allem in seiner nachhaltigen Wirkung innerhalb der Philosophiegeschichte, aber auch darin, dass die griechischen Denker vor ihm heute als Vorsokratiker bezeichnet werden. Zu seinem Nachruhm trug wesentlich bei, dass er zwar die Begründung des gegen ihn verhängten Todesurteils nicht akzeptierte (angeblich verderblicher Einfluss auf die Jugend sowie Missachtung der Götter), jedoch aus Respekt vor den Gesetzen darauf verzichtete, sich der Vollstreckung durch Flucht zu entziehen. Bis zur Hinrichtung durch den Schierlingsbecher beschäftigten ihn und die zu Besuch im Gefängnis weilenden Freunde und Schüler philosophische Fragen. Die meisten bedeutenden Philosophenschulen der Antike beriefen sich auf Sokrates. Michel de Montaigne nannte ihn im 16. Jahrhundert den „Meister aller Meister“[1] und Karl Jaspers schrieb: „Sokrates vor Augen zu haben ist eine der unerlässlichen Voraussetzungen unseres Philosophierens.“[2]

Mittelpunkt einer geistesgeschichtlichen Wende

Sokrates habe die Philosophie als Erster vom Himmel auf die Erde heruntergerufen, unter den Menschen angesiedelt und zum Prüfinstrument der Lebensweisen, Sitten und Wertvorstellungen gemacht, bemerkte der römische Politiker Cicero,[3] der ein vorzüglicher Kenner der griechischen Philosophie war.[4] In Sokrates sah er die Abkehr von der ionischen Naturphilosophie personifiziert, die bis 430 v. Chr. durch Anaxagoras in Athen prominent vertreten war. Dessen Vernunftprinzip hatte Sokrates zwar beeindruckt, doch vermisste er bei Anaxagoras die Anwendung der Vernunft auf menschliche Problemstellungen.[5] Allerdings war Sokrates, anders als Cicero glaubte, nicht der Erste oder Einzige, der die menschlichen Belange in den Mittelpunkt seines philosophischen Denkens stellte.

Zu Sokrates’ Lebzeiten war Athen als Vormacht im Attischen Seebund und infolge der Ausgestaltung der Attischen Demokratie das politisch-gesellschaftlich tiefgreifendem Wandel und vielfältigen Spannungen ausgesetzte kulturelle Zentrum Griechenlands. Daher gab es dort im 5. Jahrhundert v. Chr. gute Entfaltungschancen für neue geistige Strömungen. Eine solche breit angelegte, durch Lehrangebote auch wirksam hervortretende Geistesrichtung war die der Sophisten, mit denen Sokrates so vieles verband, dass er den Zeitgenossen oft selbst als Sophist galt: Das praktische Leben der Menschen, Fragen der Polis- und Rechtsordnung sowie der Stellung des Einzelnen darin, die Kritik der hergebrachten Mythen, die Auseinandersetzung mit Sprache und Rhetorik, außerdem Bedeutung und Inhalte von Bildung – das alles beschäftigte auch Sokrates.

Was ihn von den Sophisten unterschied und zur geistesgeschichtlichen Gründerfigur machte, waren die darüber hinausgehenden Merkmale seines Philosophierens. Bezeichnend war beispielsweise sein stetiges, bohrendes Bemühen, den Dingen auf den Grund zu gehen und sich bei Fragen wie „Was ist Tapferkeit?“ nicht mit Vordergründig-Augenscheinlichem zufriedenzugeben, sondern den „besten Logos“ zur Sprache zu bringen, das heißt das von Zeit und Örtlichkeit unabhängige, gleichbleibende Wesen der Sache.[6]

Methodisch neu zu seiner Zeit war die Maieutik, das von Sokrates eingeführte Verfahren des philosophischen Dialogs zwecks Erkenntnisgewinn in einem ergebnisoffenen Forschungsprozess. Originär sokratisch war ferner das Fragen und Forschen zur Begründung einer philosophischen Ethik. Zu den von Sokrates erzielten Ergebnissen gehörte, dass richtiges Handeln aus der richtigen Einsicht folgt und dass Gerechtigkeit Grundbedingung für einen guten Zustand der Seele ist. Daraus ergab sich für ihn: Unrecht tun ist schlimmer als Unrecht erleiden.

Daran knüpft sich ein viertes Element des mit Sokrates verbundenen philosophischen Neubeginns: die Bedeutung und Bewährung philosophischer Einsichten in der Lebenspraxis. In dem mit seinem Todesurteil endenden Prozess bescheinigte Sokrates seinen Widersachern, dass sie erkennbar im Unrecht seien. Gleichwohl lehnte er anschließend die Flucht aus dem Gefängnis ab, um sich nicht seinerseits ins Unrecht zu setzen. Die philosophische Lebensweise und die Einhaltung des Grundsatzes, dass Unrecht tun schlimmer ist als Unrecht leiden, gewichtete er höher als die Möglichkeit, sein Leben zu erhalten.[7]

Sokratesbüste im Archäologischen Nationalmuseum Neapel

Lebensweg des Philosophen

Grundzüge sokratischer Philosophie

Büste Platons (römische Kopie des griechischen Platonporträts des Silanion, Glyptothek München)

Nachwirkung

Die Schule von Athen von Raffael, Sokrates in der hinteren Reihe der linke Seite
Sokratesbüste aus dem 1. Jahrhundert im Museo Nazionale Romano, Palazzo Massimo alle Terme, Rom

Bildnisse

Zahlreiche antike Sokratesporträts zeigen markante Merkmale: runder Schädel, breites, flaches Gesicht, eingedrückte Nase, Halbglatze, wulstige Lippen, strähniges Haar und Bart. Es ist aber nicht sicher, dass Sokrates tatsächlich so aussah. Möglicherweise liegen diesen Bildnissen nicht wirkliche Kenntnisse über das Aussehen des historischen Sokrates zugrunde, sondern literarische Schilderungen des Gegensatzes zwischen Sokrates’ edlem Inneren und hässlichem Äußeren.[205]

Man unterscheidet unter den erhaltenen antiken Porträts zwei oder drei Typen.[206] Der erste Typ leitet sich von einer etwa 375 v. Chr. geschaffenen Sokratesstatue her, der zweite von einem erst in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. entstandenen, wahrscheinlich von Lysipp[207] stammenden Standbild. Ob es noch einen eigenständigen dritten Typ ab etwa 200 v. Chr. gibt oder dieser als Variante des ersten anzusehen ist, ist umstritten. Ein Beispiel des ersten Typs ist die Sokratesbüste im Archäologischen Nationalmuseum Neapel,[208] eines des zweiten Typs der Sokrateskopf im römischen Palazzo Massimo alle Terme.[209] Zum dritten Typ zählt in erster Linie der Sokrateskopf in der Villa Albani in Rom.[210]

Der zweite Typ unterscheidet sich vom ersten beträchtlich. Er geht auf ein Monument zurück, das auf Beschluss der Volksversammlung geschaffen und in einem öffentlichen Gebäude aufgestellt wurde. Erhalten ist neben mehreren Repliken des Kopfes auch eine Wiederholung des Körpers in Statuettenformat aus Alexandria.[211] Sie lässt ein revidiertes Sokratesbild in dieser Zeit erkennen. Der Archäologe Paul Zanker bringt diesen Wandel mit der Veränderung der politischen Verhältnisse in Verbindung. In der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. war die demokratische Verfassung Athens durch die Übermacht des Makedonenkönigs und seiner Anhänger in der Stadt bedroht. Daher wurde ein patriotisches Erneuerungsprogramm in Angriff genommen, zu dem – so Zanker – eine Aktualisierung der Vergangenheit, ein Bewusstmachen des politischen und kulturellen Erbes gehörte. In diesen Kontext ist wohl die Sokratesstatue einzuordnen. Sie zeigt den Philosophen nicht mehr wie die ältesten Darstellungen als unschönen, provokativen Außenseiter, sondern als tadellosen Bürger mit wohlproportioniertem Körper, in klassisch ausgewogener Haltung mit Gesten, die ausdrücken, dass er bei seiner Kleidung auf ordentliche Drapierung und schönen Faltenfall achtete. Diese äußere Ordnung symbolisiert die innere, die von einem guten Bürger zu erwartende moralische Qualität. Das Gesicht weist zwar einzelne Züge der fest etablierten unattraktiven Physiognomie des Sokrates auf, ist aber ebenfalls verschönert, das Haupthaar ist voller als auf den frühen Bildnissen. Die Aufstellung der Statue im Pompeion, einem zentralen Ort der Religionspflege und der Ephebenausbildung, lässt erkennen, dass Sokrates in dieser Zeit als Inbegriff bürgerlicher Tugenden zu erzieherischen Zwecken präsentiert wurde.[212]

Im Römischen Reich wurde Sokrates oft auf Gemmen und Kameen abgebildet. Auf einem Wandgemälde des 1. Jahrhunderts aus einem Privathaus in Ephesos sitzt er auf einer Bank. Darstellungen auf römischen Mosaiken aus dem 3. Jahrhundert zeigen ihn zusammen mit anderen Figuren. Auf einem Fußbodenmosaik im Archäologischen Museum von Mytilini ist er zwischen Simmias und Kebes, seinen Dialogpartnern aus Platons Phaidon, zu sehen. Ein Mosaik aus einer römischen Villa in Baalbek zeigt ihn inmitten der Sieben Weisen.[213] In Apameia wurde 362/363 ein Mosaik angefertigt, auf dem Sokrates in einem Kreis von Philosophen als Lehrer erscheint. Diese Darstellung hängt vielleicht mit der Religionspolitik des damals regierenden Kaisers Julian zusammen. Julian förderte die traditionelle Religion und Philosophie und war der Meinung, Sokrates habe Bedeutenderes geleistet als Alexander der Große.[214]

Quellenausgaben und -übersetzungen

  • Winfried Czapiewski (Übersetzer): Platon über den Tod des Sokrates. Vier Schriften Platons zu Person und Tod des Sokrates: Euthyphron, Apologie, Kriton, Phaidon. Laufen, Oberhausen 2018, ISBN 978-3-87468-378-4.
  • Gabriele Giannantoni (Hrsg.): Socratis et Socraticorum reliquiae, Band 1, Bibliopolis, Neapel 1990, ISBN 88-7088-215-2, S. 1–373 (maßgebliche kritische Ausgabe ohne Übersetzung, enthält alle antiken Quellen außer Aristophanes, Platon und Xenophon).
  • Gunther Eigler (Hrsg.): Platon: Werke in acht Bänden. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1977, ISBN 3-534-02574-1 (kritische Edition mit Übersetzung).
  • Ernst Bux (Übersetzer): Xenophon: Die sokratischen Schriften. Kröner, Stuttgart 1956 (Übersetzung von Memorabilien, Symposion, Oikonomikos, Apologie).
  • Ilai Alon (Hrsg.): Socrates Arabus. Life and Teachings. Sources, Translations, Notes, Apparatus, and Indices. The Hebrew University of Jerusalem, Jerusalem 1995, ISBN 965-222-605-X (Edition mittelalterlicher arabischer Quellentexte mit englischer Übersetzung).

Literatur

Übersichtsdarstellungen in Handbüchern

Einführungen und Monographien

  • Rudolf Altrichter, Elisabeth Ehrensperger: Sokrates. UTB, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8252-3358-7.
  • Hannah Arendt: Sokrates. Apologie der Pluralität. 2. Auflage, Matthes & Seitz, Berlin 2016, ISBN 978-3-95757-168-7.
  • Gernot Böhme: Der Typ Sokrates. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-518-57925-8.
  • Günter Figal: Sokrates. 3., überarbeitete Auflage, Beck, München 2006, ISBN 3-406-54747-8.
  • Romano Guardini: Der Tod des Sokrates. Eine Interpretation der platonischen Schriften Euthyphron, Apologie, Kriton, Phaidon, 8. Auflage, Topos, Kevelaer 2013, ISBN 978-3-8367-0430-4.
  • Russell E. Jones, Ravi Sharma, Nicholas D. Smith (Hrsg.): The Bloomsbury Handbook of Socrates. Second Edition. Bloomsbury, London 2024, ISBN 978-1-3501-8567-8.
  • Eva-Maria Kaufmann: Sokrates. dtv, München 2000, ISBN 3-423-31027-8.
  • Christoph Kniest: Sokrates zur Einführung. 2., verbesserte Auflage. Junius, Hamburg 2012, ISBN 978-3-88506-356-8.
  • Ekkehard Martens: Sokrates. Eine Einführung. Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-018318-9.
  • Gottfried Martin: Sokrates in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1967, ISBN 3-499-50128-7.
  • Andreas Patzer (Hrsg.): Der historische Sokrates. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, ISBN 3-534-08380-6.
  • Andreas Patzer: Studia Socratica. Zwölf Abhandlungen über den historischen Sokrates. Narr, Tübingen 2012, ISBN 978-3-8233-6579-2.
  • Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs. Rowohlt, Reinbek 1998.
  • George Rudebusch: Socrates. Wiley-Blackwell, Malden 2009, ISBN 978-1-4051-5086-6 (Rezension von Raphael Woolf).
  • Christopher C. W. Taylor: Sokrates. Herder, Freiburg 1999, ISBN 3-451-04743-8.
  • Johannes Thome: Sokrates. Philosoph der Selbsterkenntnis. (Bd. 16 der Reihe: Philosophie für unterwegs.) Mitteldeutscher Verlag, Halle, 2. Aufl. 2024, ISBN 978-3-96311-458-8.
  • Gregory Vlastos: Socrates. Ironist and Moral Philosopher. Cambridge University Press, Cambridge 1991, ISBN 0-521-31450-X.
  • Robin Waterfield: Why Socrates Died: Dispelling the Myths. Norton, New York 2009, ISBN 978-0-393-06527-5.

Rezeption

  • Martin Hoffmann: Sokrates-Bilder in der europäischen Ideengeschichte. Shaker, Aachen 2006, ISBN 3-8322-5364-5 (Dissertation).
  • James W. Hulse: The Reputations of Socrates. The Afterlife of a Gadfly. Peter Lang, New York 1995, ISBN 0-8204-2608-3.
  • Christopher Moore (Hrsg.): Brill’s Companion to the Reception of Socrates. Brill, Leiden/Boston 2019, ISBN 978-90-04-39674-6.
  • Almut-Barbara Renger, Alexandra Stellmacher: Sokrates. In: Peter von Möllendorff, Annette Simonis, Linda Simonis (Hrsg.): Historische Gestalten der Antike. Rezeption in Literatur, Kunst und Musik (= Der Neue Pauly. Supplemente. Band 8). Metzler, Stuttgart/Weimar 2013, ISBN 978-3-476-02468-8, Sp. 911–932.

Bibliografie

  • Andreas Patzer: Bibliographia Socratica. Alber, Freiburg 1985, ISBN 3-495-47585-0.
Commons: Sokrates – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Sokrates – Zitate

Anmerkungen

  1. ↑ Michel de Montaigne: Les essais 3,13, hrsg. von Pierre Villey: Montaigne: Les Essais. Livre III, 2. Auflage, Paris 1992, S. 1076. Referenzfehler: Unbekannter Parameter „id“ im <ref>-Element. Die unterstützten Parameter sind: dir, follow, group, name.
  2. ↑ Karl Jaspers: Die großen Philosophen, Bd. 1, 3. Auflage, München/Zürich 1981, S. 124.
  3. ↑ Cicero, Tusculanae disputationes 5,10.
  4. ↑ Cicero kannte allerdings nicht alle Quellen, die heutigen Historikern zur Verfügung stehen. Vgl. Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs. Reinbek 1998, S. 29.
  5. ↑ Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs. Reinbek 1998, S. 169 f.
  6. ↑ Vgl. hierzu und zu den nachfolgend skizzierten originären Merkmalen der sokratischen Philosophie Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs. Reinbek 1998, S. 178–180.
  7. ↑ Vgl. Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs. Reinbek 1998, S. 192–194.
  8. ↑ Zu einzelnen Quellen siehe Klaus Döring: Sokrates. In: Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1, Basel 1998, S. 141–178, hier: 143–145.
  9. ↑ Vgl. Andreas Patzer: Sokrates in den Fragmenten der Attischen Komödie. In: Anton Bierl, Peter von Möllendorff (Hrsg.): Orchestra. Drama, Mythos, Bühne, Stuttgart/Leipzig 1994, S. 50–81.
  10. ↑ Platon, Apologie 17d und Kriton 52e.
  11. ↑ Diogenes Laertios, Leben und Lehren berühmter Philosophen 2,44.
  12. ↑ Diogenes Laertios, Leben und Lehren berühmter Philosophen 2,18.
  13. ↑ Platon, Theaitetos 149a.
  14. ↑ Platon, Euthydemos 297d–297e.
  15. ↑ Inscriptiones Graecae I², Nr. 305, Zeile 10.
  16. ↑ Klaus Döring: Sokrates. In: Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1, Basel 1998, S. 141–178, hier: 146.
  17. ↑ Vgl. Alexander Demandt: Sokrates vor dem Volksgericht in Athen 399 v. Chr. In: Alexander Demandt (Hrsg.): Macht und Recht. Große Prozesse in der Geschichte. München 1990, S. 9.
  18. ↑ Klaus Döring: Sokrates. In: Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1, Basel 1998, S. 141–178, hier: 146.
  19. ↑ Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs, Reinbek 1998, S. 48 f.
  20. ↑ Diogenes Laertios, Leben und Lehren berühmter Philosophen 2,19. Vgl. Klaus Döring: Sokrates. In: Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1, Basel 1998, S. 141–178, hier: 146.
  21. ↑ Platon, Symposion 220a.
  22. ↑ Xenophon, Memorabilia 1,1,10, zitiert nach Peter Jaerisch (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, 3., verbesserte Auflage, München 1980, S. 11.
  23. ↑ Aristophanes, Die Wolken 359–363, zitiert nach Gottfried Martin: Sokrates. Hamburg 1967, S. 82 f.
  24. ↑ Platon, Symposion 221d–222a, zitiert nach Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs, Reinbek 1998, S. 53.
  25. ↑ Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs, Reinbek 1998, S. 57.
  26. ↑ Platon, Apologie 21a.
  27. ↑ Für erfunden hielten die Befragung mehrere antike Autoren, die scharfe Gegner des Platonismus oder der Philosophie im Allgemeinen waren: der Epikureer Kolotes von Lampsakos, gegen dessen Kritik sich Plutarch wandte (Plutarch, Adversus Colotem 1116e–f), ein von Athenaios zitierter Widersacher der Sokratiker (wahrscheinlich der Grammatiker Herodikos von Seleukia; Athenaios 5,218e–219a) und der Rhetor Apollonios Molon (Douwe Holwerda (Hrsg.): Scholia in Aristophanem, Teil 1: Prolegomena de comoedia, scholia in Acharnenses, Equites, Nubes, Fasc. 3,1: Scholia vetera in Nubes, Groningen 1977, S. 41, Scholion 144). Die von Athenaios überlieferte Argumentation, die wohl von Herodikos stammt, lautet, es sei nicht glaubhaft, dass der Gott eine derart törichte Frage erwartungsgemäß im Sinne des Fragestellers beantwortete.
  28. ↑ Siehe dazu Robin Waterfield: Xenophon’s Socratic Mission. In: Christopher Tuplin (Hrsg.): Xenophon and his World, Wiesbaden 2004, S. 79–113, hier: 94 f.; Mario Montuori: The Oracle Given to Chaerephon on the Wisdom of Socrates. An Invention by Plato, in: Kernos 3, 1990, S. 251–259; Olof Gigon: Antike Erzählungen über die Berufung zur Philosophie. In: Museum Helveticum 3, 1946, S. 1–21, hier: 3–8; Louis-André Dorion: The Delphic Oracle on Socrates' Wisdom: A Myth? In: Catherine Collobert u. a. (Hrsg.): Plato and Myth, Leiden 2012, S. 419–434. Vgl. Klaus Döring: Sokrates. In: Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1, Basel 1998, S. 141–178, hier: 155; Joseph Eddy Fontenrose: The Delphic Oracle. Its responses and operations. With a catalogue of responses, Los Angeles/Berkeley 1978, S. 245–246, H 3.
  29. ↑ Siehe dazu Émile de Strycker: Plato’s Apology of Socrates, hrsg. von Simon Roelof Slings, Leiden 1994, S. 74; Ernst Heitsch: Platon: Apologie des Sokrates. Übersetzung und Kommentar, Göttingen 2002, S. 73 f.
  30. ↑ Vgl. die Gefallenenrede des Perikles bei Thukydides, Der Peloponnesische Krieg 2,41,1.
  31. ↑ Xenophon, Memorabilia 3,6,18–20, zitiert nach Johannes Irmscher (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, Leipzig 1973, S. 99.
  32. ↑ Xenophon, Memorabilia 3,5,28, zitiert nach Johannes Irmscher (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, Leipzig 1973, S. 95. Perikles der Jüngere gehörte dann zu jenen Strategen, die auf Beschluss der Volksversammlung nach der Seeschlacht bei den Arginusen hingerichtet wurden.
  33. ↑ Platon, Apologie 32c–d.
  34. ↑ Ekkehard Martens: Sokrates. Eine Einführung. 2. Auflage, Stuttgart 2004, S. 109.
  35. ↑ Klaus Döring: Sokrates. In: Friedo Ricken (Hrsg.): Philosophen der Antike I, Stuttgart u. a. 1996, S. 178–193, hier: 193.
  36. ↑ Vgl. Erich Bayer, Jürgen Heideking: Die Chronologie des Perikleischen Zeitalters. Darmstadt 1975, S. 171.
  37. ↑ Ekkehard Martens: Sokrates. Eine Einführung. 2. Auflage, Stuttgart 2004, S. 75. Martens deutet das Asebie-Gesetz des Diopeithes denn auch als Ausdruck der Angst vor den „zersetzenden Intellektuellen“ (S. 108).
  38. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,23, zitiert nach Johannes Irmscher (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, Leipzig 1973, S. 19–21.
  39. ↑ Christopher C. W. Taylor: Sokrates, Freiburg 1999, S. 31.
  40. ↑ Platon, Apologie 25c.
  41. ↑ Platon, Apologie 29d.
  42. ↑ Platon, Apologie 35c.
  43. ↑ Alexander Demandt: Sokrates vor dem Volksgericht in Athen 399 v. Chr. In: Alexander Demandt (Hrsg.): Macht und Recht. Große Prozesse in der Geschichte, München 1990, S. 16 f.
  44. ↑ Platon, Apologie 39b.
  45. ↑ Platon, Apologie 42a.
  46. ↑ Christopher C. W. Taylor: Sokrates, Freiburg 1999, S. 22.
  47. ↑ Platon, Phaidon 59b–e.
  48. ↑ „Meinst du, dass ein Staat bestehen kann und nicht vielmehr vernichtet wird, in dem Urteile, die gefällt werden, keine Kraft haben, sondern durch einzelne Menschen ungültig gemacht und vereitelt werden?“ (Kriton 50a–b, zitiert nach Gustav Radbruch: Rechtsphilosophie. Studienausgabe, hrsg. von Ralf Dreier u. a., 2. Auflage, Heidelberg 2003, S. 85).
  49. ↑ Alexander Demandt: Sokrates vor dem Volksgericht in Athen 399 v. Chr. In: Alexander Demandt (Hrsg.): Macht und Recht. Große Prozesse in der Geschichte, München 1990, S. 19.
  50. ↑ Platon: Phaidon. Übersetzt und herausgegeben von Barbara Zehnpfennig. Hamburg 1991, S. 206.
  51. ↑ Günter Figal: Sokrates. 3., überarbeitete Auflage, München 2006, S. 15.
  52. ↑ In Auseinandersetzung mit Gregory Vlastos (Socratic Studies, New York 1994) betont Günter Figal: Sokrates. 3., überarbeitete Auflage, München 2006, S. 16–18 jedoch, die mittleren Dialoge, vor allem Phaidon, Symposion und Phaidros, lieferten ein besonders plastisches, lebensvolles Bild des Sokrates und seien nicht als Verfälschung sokratischen Denkens aufzufassen.
  53. ↑ Vgl. Günter Figal: Sokrates. 3., überarbeitete Auflage, München 2006, S. 96–98.
  54. ↑ Günter Figal: Sokrates. 3., überarbeitete Auflage, München 2006, S. 97 f.
  55. ↑ Günter Figal: Sokrates. 3., überarbeitete Auflage, München 2006, S. 97 f.
  56. ↑ Günter Figal: Sokrates. 3., überarbeitete Auflage, München 2006, S. 97 f.
  57. ↑ Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs. Reinbek 1998, S. 195.
  58. ↑ Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs. Reinbek 1998, S. 194 f.
  59. ↑ Vgl. Klaus Döring: Sokrates. In: Friedo Ricken (Hrsg.): Philosophen der Antike I, Stuttgart u. a. 1996, S. 189.
  60. ↑ Klaus Döring: Sokrates. In: Friedo Ricken (Hrsg.): Philosophen der Antike I, Stuttgart u. a. 1996, S. 190.
  61. ↑ Ekkehard Martens: Sokrates. Eine Einführung. 2. Auflage, Stuttgart 2004, S. 118 ff., vor allem S. 125.
  62. ↑ Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs. Reinbek 1998, S. 197.
  63. ↑ Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs. Reinbek 1998, S. 145.
  64. ↑ Platon, Politeia 331b.
  65. ↑ Platon, Politeia 332a–b.
  66. ↑ Platon, Politeia 338a.
  67. ↑ Platon, Politeia 338c–339b.
  68. ↑ Platon, Politeia 339e.
  69. ↑ Platon, Politeia 341a–342e.
  70. ↑ Platon, Politeia 348e–d.
  71. ↑ Platon, Politeia 351a–353e.
  72. ↑ Platon, Politeia 354b–c.
  73. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,11.
  74. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,13–21.
  75. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,23, zitiert nach Johannes Irmscher (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, Leipzig 1973, S. 129.
  76. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,25, zitiert nach Johannes Irmscher (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, Leipzig 1973, S. 130.
  77. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,26, zitiert nach Peter Jaerisch (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, 3., verbesserte Auflage, München 1980, S. 261.
  78. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,29, zitiert nach Johannes Irmscher (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, Leipzig 1973, S. 131.
  79. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,34, zitiert nach Johannes Irmscher (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, Leipzig 1973, S. 132.
  80. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,36, zitiert nach Johannes Irmscher (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, Leipzig 1973, S. 133.
  81. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,37–38, zitiert nach Johannes Irmscher (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, Leipzig 1973, S. 133.
  82. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,39, zitiert nach Johannes Irmscher (Hrsg.): Xenophon: Erinnerungen an Sokrates, Leipzig 1973, S. 133 f.
  83. ↑ Xenophon, Memorabilia 4,2,40.
  84. ↑ Platon, Apologie 29d–30a.
  85. ↑ Christopher C. W. Taylor: Sokrates, Freiburg 1999, S. 79 zitiert Aristoteles, Nikomachische Ethik 1145b26–27: „Denn keiner handelt gegen das Beste, in der Meinung, dass er gegen das Beste handelt, sondern nur aus Unwissen.“
  86. ↑ Julius Stenzel: Sokrates 5. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band III A,1, Stuttgart 1927, Sp. 811–890, hier Sp. 826–837.
  87. ↑ Ekkehard Martens: Sokrates. Eine Einführung. 2. Auflage, Stuttgart 2004, S. 113–115.
  88. ↑ Ekkehard Martens: Sokrates. Eine Einführung. 2. Auflage, Stuttgart 2004, S. 117.
  89. ↑ Klaus Döring: Sokrates. In: Friedo Ricken (Hrsg.): Philosophen der Antike I, Stuttgart u. a. 1996, S. 186.
  90. ↑ Günter Figal: Sokrates. 3., überarbeitete Auflage, München 2006, S. 71 f.
  91. ↑ Platon, Apologie 40b–41a.
  92. ↑ Günter Figal: Sokrates. 3., überarbeitete Auflage, München 2006, S. 124.
  93. ↑ Günter Figal: Sokrates. 3., überarbeitete Auflage, München 2006, S. 130.
  94. ↑ Klaus Döring: Sokrates. In: Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1, Basel 1998, S. 141–178, hier: 141 f. Eine umfangreiche Zusammenstellung von Forschungsmeinungen bietet Mario Montuori: The Socratic problem. The history – the solutions, Amsterdam 1992.
  95. ↑ Siehe dazu Klaus Döring: Sokrates, die Sokratiker und die von ihnen begründeten Traditionen. In: Klaus Döring u. a.: Sophistik, Sokrates, Sokratik, Mathematik, Medizin (= Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1), Basel 1998, S. 139–364, hier: 179–181.
  96. ↑ Siehe dazu Klaus Döring: Sokrates, die Sokratiker und die von ihnen begründeten Traditionen. In: Klaus Döring u. a.: Sophistik, Sokrates, Sokratik, Mathematik, Medizin (= Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1), Basel 1998, S. 139–364, hier: 167, 275–277, 294.
  97. ↑ Klaus Döring: Sokrates, die Sokratiker und die von ihnen begründeten Traditionen. In: Klaus Döring u. a.: Sophistik, Sokrates, Sokratik, Mathematik, Medizin (= Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1), Basel 1998, S. 139–364, hier: 247–257.
  98. ↑ Klaus Döring: Sokrates, die Sokratiker und die von ihnen begründeten Traditionen. In: Klaus Döring u. a.: Sophistik, Sokrates, Sokratik, Mathematik, Medizin (= Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1), Basel 1998, S. 139–364, hier: 208–212.
  99. ↑ Siehe zur stoischen Rezeption Anthony Arthur Long: Socrates in Hellenistic philosophy. In: Long: Stoic studies, Cambridge 1996, S. 1–34, hier: 3 f., 16–23.
  100. ↑ Siehe dazu Olof Gigon: Sokrates, 3. Auflage, Tübingen/Basel 1994, S. 107–110.
  101. ↑ Klaus Döring: Sokrates, die Sokratiker und die von ihnen begründeten Traditionen. In: Klaus Döring u. a.: Sophistik, Sokrates, Sokratik, Mathematik, Medizin (= Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1), Basel 1998, S. 139–364, hier: 167–169. Vgl. zur epikureischen Rezeption Anthony Arthur Long: Socrates in Hellenistic philosophy. In: Long: Stoic studies, Cambridge 1996, S. 1–34, hier: 9–11; Knut Kleve: Scurra Atticus. The Epicurean View of Socrates. In: Συζήτησις. Studi sull’epicureismo greco e romano offerti a Marcello Gigante, G. Macchiaroli, Neapel 1983, S. 227–251.
  102. ↑ Klaus Döring: Sokrates, die Sokratiker und die von ihnen begründeten Traditionen. In: Klaus Döring u. a.: Sophistik, Sokrates, Sokratik, Mathematik, Medizin (= Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1), Basel 1998, S. 139–364, hier: 168 f.; Woldemar Görler: Arkesilaos. In: Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 4/2, Basel 1994, S. 786–828, hier: 796–801; Anthony Arthur Long: Socrates in Hellenistic philosophy. In: Long: Stoic studies, Cambridge 1996, S. 1–34, hier: 11–16.
  103. ↑ Klaus Döring: Exemplum Socratis, Wiesbaden 1979, S. 18–42.
  104. ↑ Klaus Döring: Exemplum Socratis, Wiesbaden 1979, S. 43–79.
  105. ↑ Klaus Döring: Exemplum Socratis, Wiesbaden 1979, S. 37–41.
  106. ↑ Mark Aurel, Selbstbetrachtungen 3,6.
  107. ↑ Michael Erler: Hilfe der Götter und Erkenntnis des Selbst. Sokrates als Göttergeschenk bei Platon und den Platonikern. In: Theo Kobusch, Michael Erler (Hrsg.): Metaphysik und Religion, Leipzig 2002, S. 387–413, hier: 393–397.
  108. ↑ Zu den Forschungsdebatten über die Schrift des Polykrates siehe Michel Narcy: Polycrate d’Athènes. In: Richard Goulet (Hrsg.): Dictionnaire des philosophes antiques, Band Vb, Paris 2012, S. 1246–1252.
  109. ↑ Siehe zu diesem Legenden- und Anekdotenkreis Olof Gigon: Sokrates, 3. Auflage, Tübingen/Basel 1994, S. 114–123.
  110. ↑ Lukian, Totengespräche 21.
  111. ↑ Aelian, Bunte Geschichte 2,13.
  112. ↑ Siehe dazu die Untersuchung von Caroline Stamm: Vergangenheitsbezug in der Zweiten Sophistik?, Frankfurt 2003, S. 167–170.
  113. ↑ Ilona Opelt: Das Bild des Sokrates in der christlichen lateinischen Literatur. In: Horst-Dieter Blume, Friedhelm Mann (Hrsg.): Platonismus und Christentum. Festschrift für Heinrich Dörrie, Münster 1983, S. 192–207; Ernst Dassmann: Christus und Sokrates. Zu Philosophie und Theologie bei den Kirchenvätern. In: Jahrbuch für Antike und Christentum 36, 1993, S. 33–45; Michael Erler: Sokrates als religiöser Erzieher. Anmerkungen zum Sokratesbild bei Augustinus. In: Cornelius Petrus Mayer, Christof Müller (Hrsg.): Augustinus. Bildung – Wissen – Weisheit, Würzburg 2011, S. 29–48.
  114. ↑ Justin der Märtyrer, Apologie 78,4–8 (= 2,10,4–8). Vgl. Klaus Döring: Exemplum Socratis, Wiesbaden 1979, S. 148–153; Ekkehard W. Stegemann: Paulus und Sokrates. In: Karl Pestalozzi (Hrsg.): Der fragende Sokrates, Stuttgart/Leipzig 1999, S. 115–131, hier: 116–120.
  115. ↑ Siehe dazu Edgar Früchtel: Einige Bemerkungen zum Sokratesbild bei Clemens Alexandrinus. In: Wolfgang von der Weppen u. a. (Hrsg.): Sokrates im Gang der Zeiten, Tübingen 2006, S. 57–76, hier: 64–66.
  116. ↑ Augustinus, De civitate dei 8,3.
  117. ↑ Danielle Alexandra Layne: Socrate dans le néoplatonisme. In: Richard Goulet (Hrsg.): Dictionnaire des philosophes antiques, Band 6, Paris 2016, S. 417–438, hier: 437 f.; Michael Trapp: Beyond Plato and Xenophon: some other ancient Socrateses. In: Michael Trapp (Hrsg.): Socrates from antiquity to the Enlightenment, Aldershot 2007, S. 51–63, hier: 60 f.
  118. ↑ Clemens von Alexandria, Stromata 5,91,5. Vgl. Edgar Früchtel: Einige Bemerkungen zum Sokratesbild bei Clemens Alexandrinus. In: Wolfgang von der Weppen u. a. (Hrsg.): Sokrates im Gang der Zeiten, Tübingen 2006, S. 57–76, hier: 66–68.
  119. ↑ Tertullian, De anima 1,2–6. Vgl. Klaus Döring: Exemplum Socratis, Wiesbaden 1979, S. 154–160.
  120. ↑ Eine Übersicht bietet Matthias Laarmann: Sokrates im Mittelalter. In: Lexikon des Mittelalters, Bd. 7, München 1995, Sp. 2027 f.
  121. ↑ Paul Gerhard Schmidt: Sokrates im Mittelalter. In: Wolfgang von der Weppen u. a. (Hrsg.): Sokrates im Gang der Zeiten, Tübingen 2006, S. 77–90, hier: 79.
  122. ↑ Isidor von Sevilla, Etymologiae 2,24,5.
  123. ↑ Hugo von St. Viktor, Didascalicon 3,2.
  124. ↑ Notker der Deutsche, Boethius, »De consolatione Philosophiae« Buch III, hrsg. von Petrus W. Tax, Tübingen 1988, S. 178.
  125. ↑ Johannes von Salisbury, Entheticus 773–806.
  126. ↑ Petrus Alfonsi, Disciplina clericalis, hrsg. von Alfons Hilka, Werner Söderhjelm, Heidelberg 1911, S. 2 f.
  127. ↑ Alanus ab Insulis, Summa „Quoniam homines“ 4.
  128. ↑ Vinzenz von Beauvais, Speculum historiale 3,56–58; 3,66.
  129. ↑ Hermann Knust (Hrsg.): Gualteri Burlaei liber de vita et moribus philosophorum, Tübingen 1886, S. 108–143.
  130. ↑ Paul Gerhard Schmidt: Petraca und Sokrates. In: Ulrike Auhagen u. a. (Hrsg.): Petrarca und die römische Literatur, Tübingen 2005, S. 11–15, hier: 14 f.
  131. ↑ James Hankins: Socrates in the Italian Renaissance. In: Michael Trapp (Hrsg.): Socrates from antiquity to the Enlightenment, Aldershot 2007, S. 179–208, hier: 180, 183–188.
  132. ↑ James Hankins: Socrates in the Italian Renaissance. In: Michael Trapp (Hrsg.): Socrates from antiquity to the Enlightenment, Aldershot 2007, S. 179–208, hier: 189 f.; James Hankins: Manetti’s Socrates and the Socrateses of Antiquity. In: Stefano U. Baldassarri (Hrsg.): Dignitas et excellentia hominis, Florenz 2008, S. 203–219.
  133. ↑ Kurt Flasch: Nikolaus von Kues. Geschichte einer Entwicklung, Frankfurt 1998, S. 185, 255 f.
  134. ↑ Ilai Alon: Socrates in Mediaeval Arabic Literature, Leiden/Jerusalem 1991, S. 19 f.
  135. ↑ Elvira Wakelnig: Socrate – tradition arabe. In: Richard Goulet (Hrsg.): Dictionnaire des philosophes antiques, Band 6, Paris 2016, S. 438–446; Gotthard Strohmaier: Hellas im Islam, Wiesbaden 2003, S. 50–58; Jean Jolivet: Philosophie médiévale arabe et latine, Paris 1995, S. 78–89.
  136. ↑ Siehe dazu Raymond Marcel: „Saint“ Socrate Patron de l’Humanisme. In: Revue internationale de Philosophie 5, 1951, S. 135–143, hier: 136 f.
  137. ↑ Girolamo Cardano: De Socratis studio. In: Cardano: Opera omnia, Bd. 1, New York/London 1967, S. 151–158. Vgl. Thomas Leinkauf: Grundriss Philosophie des Humanismus und der Renaissance (1350–1600), Bd. 1, Hamburg 2017, S. 917 Anm. 369.
  138. ↑ Pierre-Maxime Schuhl: Études platoniciennes, Paris 1960, S. 152–166; Frederick Kellermann: Montaigne’s Socrates. In: The Romanic Review 45, 1954, S. 170–177; Floyd Gray: Montaigne and the Memorabilia. In: Studies in Philology 58, 1961, S. 130–139; Elaine Limbrick: Montaigne and Socrates. In: Renaissance and Reformation, Bd. 9, Nr. 2, 1973, S. 46–57.
  139. ↑ James W. Hulse: The Reputations of Socrates, New York 1995, S. 88 f.
  140. ↑ Siehe zum kulturgeschichtlichen Hintergrund Benno Böhm: Sokrates im achtzehnten Jahrhundert, 2. Auflage, Neumünster 1966, S. 11–34, 134–154, 158–167, 183–189, zu Thomasius S. 29–34, zu Collins S. 77–79.
  141. ↑ Jean-Jacques Rousseau: Discours sur les sciences et les arts, Teil 1. In: Rousseau: Schriften zur Kulturkritik, hrsg. von Kurt Weigand, 2., erweiterte Auflage, Hamburg 1971, S. 22–25. Vgl. Raymond Trousson: Socrate devant Voltaire, Diderot et Rousseau, Paris 1967, S. 84–86.
  142. ↑ Raymond Trousson: Socrate devant Voltaire, Diderot et Rousseau, Paris 1967, S. 88–90.
  143. ↑ Benno Böhm: Sokrates im achtzehnten Jahrhundert, 2. Auflage, Neumünster 1966, S. 265–277.
  144. ↑ Immanuel Kant: Logik. In: Kant’s Werke (Akademie-Ausgabe), Bd. 9, Berlin/Leipzig 1923, S. 29.
  145. ↑ Immanuel Kant: Logik. In: Kant’s Werke (Akademie-Ausgabe), Bd. 9, Berlin/Leipzig 1923, S. 44.
  146. ↑ Bettina Fröhlich, Brian O’Connor: Sokrates. In: Marcus Willaschek u. a. (Hrsg.): Kant-Lexikon, Bd. 3, Berlin 2015, S. 2130 f.; Wolfgang H. Pleger: Sokrates. Der Beginn des philosophischen Dialogs, Reinbek 1998, S. 227 f.
  147. ↑ Brian O’Connor: sokratisch. In: Marcus Willaschek u. a. (Hrsg.): Kant-Lexikon, Bd. 3, Berlin 2015, S. 2131 f.
  148. ↑ Gabriele Weiß: Die sokratische Methode in der Pädagogik des 18. Jahrhunderts. In: Wolfgang von der Weppen u. a. (Hrsg.): Sokrates im Gang der Zeiten, Tübingen 2006, S. 143–166.
  149. ↑ Benno Böhm: Sokrates im achtzehnten Jahrhundert, 2. Auflage, Neumünster 1966, S. 175–183, 245 f.; Erik Abma: Sokrates in der deutschen Literatur, Utrecht 1949, S. 15.
  150. ↑ Peter Brown: The comic Socrates. In: Michael Trapp (Hrsg.): Socrates from antiquity to the Enlightenment, Aldershot 2007, S. 1–16, hier: 12 f.
  151. ↑ Russell Goulbourne: Voltaire’s Socrates. In: Michael Trapp (Hrsg.): Socrates from antiquity to the Enlightenment, Aldershot 2007, S. 229–247, hier: 236–244.
  152. ↑ Martin Puchner: The Drama of Ideas, Oxford 2010, S. 42–45, 70 f.
  153. ↑ Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke, hrsg. von Friedrich Beißner, Bd. 1, Stuttgart 1944, S. 256.
  154. ↑ Siehe dazu Wolfgang von Löhneysen: Der sterbende Sokrates. In: Herbert Kessler (Hrsg.): Sokrates. Geschichte, Legende, Spiegelungen, Zug 1995, S. 201–259; Gabriele Oberreuter-Kronabel: Der Tod des Philosophen, München 1986, S. 52–54, 60–67, 73–84, 91–94.
  155. ↑ Kenneth Lapatin: Picturing Socrates. In: Sara Ahbel-Rappe, Rachana Kamtekar (Hrsg.): A Companion to Socrates, Malden 2006, S. 145–148; James Lesher: Later views of the Socrates of Plato’s Symposium. In: Michael Trapp (Hrsg.): Socrates in the nineteenth and twentieth centuries, Aldershot 2007, S. 59–76, hier: 70.
  156. ↑ Possagno, Gipsoteca Canoviana. Siehe dazu Wolfgang von Löhneysen: Der sterbende Sokrates. In: Herbert Kessler (Hrsg.): Sokrates. Geschichte, Legende, Spiegelungen, Zug 1995, S. 201–259, hier: 235–238.
  157. ↑ Klaus Döring: Sokrates auf der Opernbühne. In: Antike und Abendland 47, 2001, S. 198–213, hier: 198–208.
  158. ↑ Friedrich Schleiermacher: Über den Werth des Sokrates als Philosophen. In: Schleiermacher: Sämmtliche Werke, 3. Abteilung, Band 2, Berlin 1838, S. 287–308.
  159. ↑ Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte (= Werke, Bd. 12), hrsg. von Eva Moldenhauer und Karl Markus Michel, Frankfurt 1970, S. 328 f.
  160. ↑ Siehe zu Hegels Sichtweise Gerhart Schmidt: Hegels Urteil über Sokrates. In: Herbert Kessler (Hrsg.): Sokrates. Geschichte, Legende, Spiegelungen, Zug 1995, S. 275–294; Paul R. Harrison: The Disenchantment of Reason, Albany 1994, S. 58–65; Glenn W. Most: Socrates in Hegel. In: Michael Trapp (Hrsg.): Socrates in the nineteenth and twentieth centuries, Aldershot 2007, S. 1–17.
  161. ↑ Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling: Philosophie der Mythologie, Stuttgart/Augsburg 1857, S. 284 f.
  162. ↑ Rudolf Schottlaender: Sören Kierkegaards Sokratesauffassung. In: Philosophischer Anzeiger 4, 1929–1930, S. 27–41.
  163. ↑ Søren Kierkegaard: Unwissenschaftliche Nachschrift. Zweiter Teil [1846], hrsg. von Hermann Diem und Walter Rest, München 1976, S. 347. Vgl. Harold Sarf: Reflections on Kierkegaard’s Socrates. In: Journal of the History of Ideas 44, 1983, S. 255–276, hier: 257 f., 264–276; Paul R. Harrison: The Disenchantment of Reason, Albany 1994, S. 116 f.
  164. ↑ John Stuart Mill: On Liberty, hrsg. von Currin V. Shields, Indianapolis/New York 1956, S. 29 f., 54 f.
  165. ↑ Einschlägige Stellen sind zusammengestellt bei Walter A. Kaufmann: Nietzsche’s Admiration for Socrates. In: Journal of the History of Ideas 9, 1948, S. 472–491.
  166. ↑ Friedrich Nietzsche: Gesammelte Werke, hrsg. von Richard Oehler u. a., Band 6, München 1922, S. 101.
  167. ↑ Andreas Becke: Sokrates. In: Christian Niemeyer (Hrsg.): Nietzsche-Lexikon, Darmstadt 2009, S. 328 f. Vgl. Ernst Sandvoss: Sokrates und Nietzsche, Leiden 1966, S. 4 f.; Gerhart Schmidt: Nietzsche und Sokrates. In: Nietzsche – kontrovers 4, 1984, S. 7–33; Michael Silk: Nietzsche’s Socrateases. In: Michael Trapp (Hrsg.): Socrates in the nineteenth and twentieth centuries, Aldershot 2007, S. 37–57.
  168. ↑ Friedrich Nietzsche: Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden, hrsg. von Giorgio Colli und Mazzino Montinari, Band 8, München 1980, S. 108.
  169. ↑ Wilhelm Dilthey: Einleitung in die Geisteswissenschaften, Bd. 1 (= Dilthey: Gesammelte Schriften, Bd. 1), 6. Auflage, Stuttgart/Göttingen 1966, S. 178.
  170. ↑ Wilhelm Dilthey: Pädagogik, 2. Auflage, Stuttgart/Göttingen 1960, S. 39.
  171. ↑ Jacob Burckhardt: Griechische Kulturgeschichte, Bd. 3 (= Burckhardt: Gesammelte Werke, Bd. 7), Basel/Stuttgart 1978, S. 349–354.
  172. ↑ Frank M. Turner: The Greek Heritage in Victorian Britain, New Haven/London 1981, S. 317–321.
  173. ↑ Edmund Husserl: Erste Philosophie (1923/24). Erster Teil: Kritische Ideengeschichte (= Husserliana, Bd. 7), Den Haag 1956, S. 9–11.
  174. ↑ José Ortega y Gasset: Die Aufgabe unserer Zeit. In: Ortega y Gasset: Gesammelte Werke, Bd. 2, Stuttgart 1955, S. 79–141, hier: 111–114.
  175. ↑ José Ortega y Gasset: Vitalität, Seele, Geist. In: Ortega y Gasset: Gesammelte Werke, Bd. 1, Stuttgart 1954, S. 317–350, hier: 326 und Griechische Ethik. In: Ortega y Gasset: Gesammelte Werke, Bd. 2, Stuttgart 1955, S. 343–355, hier: 351–355.
  176. ↑ Leo Strauss: Cohen und Maimuni. In: Strauss: Philosophie und Gesetz – Frühe Schriften, 2., durchgesehene Auflage, Stuttgart/Weimar 2013, S. 393–436, hier: 411 f.
  177. ↑ Werner Jaeger: Paideia, Berlin/New York 1989 (1. Auflage von Teil II 1944), S. 575, 590, 619.
  178. ↑ Karl Popper: Ausgangspunkte, Hamburg 1979, S. 2.
  179. ↑ Karl Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, Bd. 1, 6. Auflage, Tübingen 1980, S. 19, 114, 149 f., 155, 179, 185 f., 220 f., 227–235.
  180. ↑ Romano Guardini: Der Tod des Sokrates, 3., erweiterte Auflage, Godesberg 1947, S. 11.
  181. ↑ Hannah Arendt: Sokrates. Apologie der Pluralität, 2. Auflage, Berlin 2016, S. 47.
  182. ↑ Hannah Arendt: Sokrates. Apologie der Pluralität, 2. Auflage, Berlin 2016, S. 48–50.
  183. ↑ Hinzu kommt für Arendt ein zeitkritischer Aspekt, siehe Hannah Arendt: Sokrates. Apologie der Pluralität, 2. Auflage, Berlin 2016, S. 52: „Diese Darstellung des Gleichwertigwerdens hat als polemische Pointe die Kritik an der ständig wachsenden Differenzierung der Bürger in einer agonalen Gesellschaft.“
  184. ↑ Hannah Arendt: Sokrates. Apologie der Pluralität, 2. Auflage, Berlin 2016, S. 53 f.
  185. ↑ Karl Jaspers: Die großen Philosophen, Bd. 1, 3. Auflage, München/Zürich 1981, S. 105, 123–127.
  186. ↑ Jacques Derrida: Dissemination, Wien 1995, S. 130–144. Vgl. Paul R. Harrison: The Disenchantment of Reason, Albany 1994, S. 195–199.
  187. ↑ Michel Foucault: Der Mut zur Wahrheit. Die Regierung des Selbst und der anderen II, Berlin 2010, S. 24–37, 42–48, 101–126, 138, 154 f., 158.
  188. ↑ Günter Figal: Sokrates, 3., überarbeitete Auflage, München 2006, S. 12.
  189. ↑ Siehe dazu Sandra Sider: Lamartine’s “La mort de Socrate” and Plato’s Phaedo. In: Romance Notes, Bd. 20, Nr. 1, 1979, S. 58–64.
  190. ↑ Siehe dazu Erik Abma: Sokrates in der deutschen Literatur, Utrecht 1949, S. 51–59.
  191. ↑ Siehe dazu Martin Puchner: The Drama of Ideas, Oxford 2010, S. 76–79.
  192. ↑ John H. White: The thorn of Sokrates: Georg Kaiser’s Alkibiades Saved and Bertolt Brecht’s Sokrates Wounded. In: Michael Trapp (Hrsg.): Socrates in the nineteenth and twentieth centuries, Aldershot 2007, S. 119–140; Robert B. Todd: Socrates dramatised: Georg Kaiser and Others. In: Antike und Abendland 27, 1981, S. 116–129, hier: 122–129.
  193. ↑ Manès Sperber: Sokrates. Roman, Drama, Essay, Wien/Zürich 1988, S. 9.
  194. ↑ Geoffrey Trease: Die Krone von Athen. Übersetzung Hanns Schumacher. Frankfurt 1998.
  195. ↑ Elisabeth Herrmann: Lars Gyllensten. In: Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Kindlers Literatur Lexikon, 3., neu bearbeitete Auflage, Bd. 6, Stuttgart/Weimar 2009, S. 756.
  196. ↑ Friedrich Dürrenmatt: Turmbau, Zürich 1990, S. 143–156. Eine Einführung bietet Thomas Strässle: Sokrates und die Maske. Friedrich Dürrenmatts Umgang mit dem Sokrates-Stoff. In: Wolfgang von der Weppen u. a. (Hrsg.): Sokrates im Gang der Zeiten, Tübingen 2006, S. 187–224.
  197. ↑ Daumiers Socrate chez Aspasie.
  198. ↑ Gérômes Gemälde, heute in der Sammlung von Terence Garnett, San Mateo, Kalifornien.
  199. ↑ Feuerbachs Gemälde in der Alten Nationalgalerie, Berlin. Sokrates sitzend als fünfter von rechts, hinter ihm der Knabe Platon. Zur Rolle des Sokrates bei Feuerbach siehe Florian Arnold: Paramoderne. Anselm Feuerbachs "Gastmahl des Plato" und die Tragödie der Kunstreligion. Köln u. a. 2023, S. 109–117.
  200. ↑ Siehe zu diesem Gemälde Eva-Maria Kaufmann: Die Weisheit des Sokrates. Der Philosoph als Thema der bildenden Kunst. In: Wolfgang von der Weppen u. a. (Hrsg.): Sokrates im Gang der Zeiten, Tübingen 2006, S. 105–142, hier: 131–133 (mit Abbildung).
  201. ↑ Horvaths Gemälde.
  202. ↑ Klaus Döring: Sokrates auf der Opernbühne. In: Antike und Abendland 47, 2001, S. 198–213, hier: 208–213.
  203. ↑ Volker Riedel: Antikerezeption in der deutschen Literatur vom Renaissance-Humanismus bis zur Gegenwart, Stuttgart/Weimar 2000, S. 366.
  204. ↑ Siehe zur filmischen Rezeption Almut-Barbara Renger, Alexandra Stellmacher: Sokrates. In: Peter von Möllendorff, Annette Simonis, Linda Simonis (Hrsg.): Historische Gestalten der Antike. Rezeption in Literatur, Kunst und Musik, Stuttgart/Weimar 2013, Sp. 911–932, hier: 930 f.
  205. ↑ Klaus Döring: Sokrates. In: Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 2/1, Basel 1998, S. 141–178, hier: 145.
  206. ↑ Zu den antiken Bildnissen des Sokrates siehe Gisela M. A. Richter: The portraits of the Greeks, London 1965, Bd. 1, S. 109–119; Ingeborg Scheibler: Zum ältesten Bildnis des Sokrates. In: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst, 3. Folge, Bd. 40, 1989, S. 7–33; Ingeborg Scheibler: Sokrates in der griechischen Bildkunst. Katalog der Sonderausstellung der Glyptothek und des Museums für Abgüsse Klassischer Bildwerke, München 1989; Luca Giuliani: Das älteste Sokrates-Bildnis. Ein physiognomisches Portrait wider die Physiognomiker. In: Wilhelm Schlink (Hrsg.): Bildnisse. Die europäische Tradition der Portraitkunst, Freiburg i. Br. 1997, S. 11–55.
  207. ↑ Siehe Diogenes Laertios, Über Leben und Lehren berühmter Philosophen 2,43.
  208. ↑ Inventarnummer 6129.
  209. ↑ Inventarnummer 1236.
  210. ↑ Inventarnummer 1040.
  211. ↑ London, British Museum, Inventarnummer 1925.II-18.1.
  212. ↑ Siehe dazu Paul Zanker: Die Maske des Sokrates, München 1995, S. 62–66.
  213. ↑ Almut-Barbara Renger, Alexandra Stellmacher: Sokrates. In: Peter von Möllendorff, Annette Simonis, Linda Simonis (Hrsg.): Historische Gestalten der Antike. Rezeption in Literatur, Kunst und Musik, Stuttgart/Weimar 2013, Sp. 911–932, hier: 915; Jörn Lang: Socrate d'Athènes. Iconographie. In: Richard Goulet (Hrsg.): Dictionnaire des philosophes antiques, Band 6, Paris 2016, S. 446–453, hier: 452.
  214. ↑ Eva-Maria Kaufmann: Die Weisheit des Sokrates. Der Philosoph als Thema der bildenden Kunst. In: Wolfgang von der Weppen u. a. (Hrsg.): Sokrates im Gang der Zeiten. Tübingen 2006, S. 105–142, hier: 110–112.
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