-ing
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i + ng | Das l in -ling l + ing des Wortbildungselement -ing ist erst zweitrangig angetreten (wohl ähnlich zu Ableitungen, die zum Wortstamm gehörendes -l- enthalten, vergleiche etwa ahd. hālingon, hālingun ‘heimlich’, ītalingūn ‘vergeblich’, zu Hehl bzw. eitel, zeigen die in früher Zeit gleichermaßen nachweisbaren Umstandswörter ahd. -ingū̌n, -ingon (z. B. ahd. arawingūn, ardingū̌n ‘umsonst, grundlos’, fāringūn ‘plötzlich, aus dem Hinterhalt’).
Auf ahd. -ingū̌n, -ingon (z. B. ahd. arawingūn, ardingū̌n ‘umsonst, grundlos’, fāringūn ‘plötzlich, aus dem Hinterhalt’), mhd. (selten) -ingen.