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Bedeutbeziehung

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[ Bedeutung + Beziehung ]

die Beziehung von mindestens vier Bedeutungen zueinander

Bedeutungsbeziehung liegt dann vor, wenn die Bedeutungsbestimmung eines Begriff die Kenntniß der Bedeutung eines anderen Begriff bedingt, wodurch sich zeigt, daß ein Begriff nur mittels einem oder weiterer Begriffe bestimmen läßt und es daher einen Begriff geben muß, der nicht nur durch ein Begriffwort dargelegt wird, sondern auch eine unmittelbare Ensprechung im Dasein, in der Natur als Dasein, Daseinszustand oder Erscheinung hat, ein Begriff somit mittels unmittelbarer oder mittelbarer Erfahrung aufgenommen und verstanden wird und erst dann dem ein Begriff als Grundbegriff zugeordnet wird und es bedarf vier Grundbbegriffe die zueinander jeweils drei unmittelbare und eine über die drei mittelbare Bedeutungsbeziehung haben. Die Ermittlung der Grundbegriffe erfolgt über die Wirkweise der Grundbegriffe als Benennung der Verfertiger des Daseins und deren Bedeutungsbeziehung. (21. Jh. ndt.)

Im zweiwertigen, gegensätzlichem Denken behaftet folgern Gelehrten, Wissenschaftlern …, daß die Kenntniß der Bedeutung bspw. eines Begriffspaar nicht schrittweise erreicht werden kann, indem erst ein Begriff bestimmt wird und dann der zweite; denn auf diesem Wege würden Zirkeldefinitionen bewirkt werden. Begriffe werden tatsächlich anhand und mit bereits bestehender (notwendigerweise) veränderlicher Begriffen herausgebildet, damit oder in Bedeutungsbeziehung zu bereits bestehenden unveränderlichen Begriffen gesetzt um einen Begriff oder Grundbegriff zu bestimmen. (21. Jh. ndt.)

Bedeutungsrelation

Bedeutungen:

[1] Linguistik: anderer Ausdruck für Bedeutungsbeziehung: Verhältnis der Bedeutungen verschiedener sprachlicher Ausdrücke (Wörter, Syntagmen) zueinander

Herkunft:

Determinativkompositum aus Bedeutung, Fugenelement -s und Relation

Synonyme:

[1] Bedeutungsbeziehung, semantische Relation, Sinnrelation

Oberbegriffe:

[1] Bedeutung, Semantik

Unterbegriffe:

[1] paradigmatische Bedeutungsrelationen: Antonymie, Hyperonymie, Hyponymie, Polysemie, Synonymie
[1] syntagmatische Bedeutungsrelationen: lexikalische Solidarität, Selektionsbeschränkung, wesenhafte Bedeutungsbeziehung

Beispiele:

[1] Die Bedeutungsrelation zwischen den Wörtern „groß“ und „klein“ ist die Antonymie.
[1] Der Satz „Mein Teppich frisst Mäuse“ ist grammatisch korrekt, semantisch aber wegen der unverträglichen Bedeutungsrelationen zwischen den Satzgliedern misslungen.
[1] „Konventionell ist dabei nicht die Relation der Denotation, die für das Sprachzeichen sowieso nicht konstitutiv ist, sondern die Bedeutungsrelation.“[1]
[1] „Damit wendet er das Modell der Bedeutungsrelationen auf die Lesarten eines als polysem bestimmten Lemmazeichens an.“[2]

Bedeutungsbeziehung

Bedeutungen:

[1] Linguistik, Semantik: Verhältnis der Bedeutungen verschiedener sprachlicher Ausdrücke (Wörter, Syntagmen) zueinander

Herkunft:

Determinativkompositum aus Bedeutung, Fugenelement -s und Beziehung

Synonyme:

[1] Bedeutungsrelation, semantische Relation, Sinnrelation

Oberbegriffe:

[1] Bedeutung, Semantik

Unterbegriffe:

[1] Heteronymie
[1] paradigmatische Bedeutungsbeziehungen: Antonymie, Hyperonymie, Hyponymie, Komplenymie, Meronymie, Multisemie, Polysemie, Synonymie
[1] syntagmatische Bedeutungsbeziehungen: lexikalische Solidarität, Selektionsbeschränkung, wesenhafte Bedeutungsbeziehung

Beispiele:

[1] Die Bedeutungsbeziehung zwischen den Wörtern „groß“ und „klein“ ist die Antonymie.
[1] Der Satz „Mein Teppich frisst Mäuse“ ist syntaktisch korrekt, semantisch aber wegen der unverträglichen Bedeutungsbeziehungen zwischen den Satzgliedern misslungen.