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drücken

aus AufEinWort, der freien Forschung
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drück--en; 'entgegen rücken' drucken zu Druck;

Anm. KF Druck auf ein Dasein ausüben;

  • ‘pressen, belasten, bedrängen’;
    • Bis ins 17. Jh. daneben gleichbed. umlautloses obd. drucken.
  • uig. *treuk-, *trū̌k-, *ter(ə)-, uig. *ter- ‘reiben, drehend reiben’ (*ter-);
    • uger. *þrukkijaną "drücken";
    • ahd. thrucken, drucchen ‘pressen, bedrücken, quälen, bedrängen’ (9. Jh.),
      • mhd. drücken, drucken ‘(be)drängen, pressen, auspressen, sich drängen’,
      • mnd. drücken,
      • mnl. drucken,
        • nl. drukken,
    • aengl. þryccan ‘zerdrücken, drängen, beleidigen, unterdrücken’,
    • swed. trycka ‘drücken, drucken’ sind Intensivbildungen
      • (germ. *þrukkjan)
    • zu einer Weiterbildung der Verbalwurzel germ. *þrūg-,
      • die innerhalb des —Ger. auch in anord. þrūga ‘drohen, unterdrücken, nötigen’
    • überliefert ist.
    • Mit verwandtem
      • lit. trū́kti ‘entzweireißen, zerspringen, bersten’
    • stellen sich die ger. Formen zu uig. *treuk-, *trū̌k-,
      • einer zweifachen Erweiterung der Wurzel uig. *ter(ə)- ‘reiben, drehend reiben’,
      • auf die auch drehen und drohen zurückgehen (s. d.).;

drücke, drückst, drückt, drückte, drück, gedrückt,