Zweiwertigkeit
Erscheinungsbild
Zweiwertigkeit (Deutsch)
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Zweiwertigkeit | die Zweiwertigkeiten |
| Genitiv | der Zweiwertigkeit | der Zweiwertigkeiten |
| Dativ | der Zweiwertigkeit | den Zweiwertigkeiten |
| Akkusativ | die Zweiwertigkeit | die Zweiwertigkeiten |
Worttrennung:
- Zwei·wer·tig·keit, Plural: Zwei·wer·tig·kei·ten
Aussprache:
- IPA: [ˈt͡svaɪ̯ˌveːɐ̯tɪçkaɪ̯t], [ˈt͡svaɪ̯ˌveːɐ̯tɪkkaɪ̯t]
- Hörbeispiele:
Zweiwertigkeit (Info) - Reime: -aɪ̯veːɐ̯tɪçkaɪ̯t
Bedeutungen:
- [1] Eigenschaft, in zwei Zustände/Möglichkeiten eingeteilt zu sein, wie etwa „wahr“ oder „falsch“
- [2] Chemie: Eigenschaft, mit zwei anderen Atomen eine chemische Bindung eingehen zu können
Synonyme:
Beispiele:
- [1] „Funktionale Teilsysteme generieren ihr Beobachtungsschema über die Zweiwertigkeit von binären Codes.“[1]
- [1] „Die Sprache ist binär, zweiwertig codiert, und diese Zweiwertigkeit bestimmt alle ihre Operationen – mehrwertige Unterscheidungen schließen an zweiwertige an.“[2]
- [1] „Die Mehrwertigkeit des Konsumismus hebt sich hier sehr prägnant von der Einwertigkeit der Religion und der Zweiwertigkeit der Politik ab.“[3]
- [1] „Die logische Elementarstruktur ist die Struktur der Zweiwertigkeit: Ja und nein, ein Drittes ist nicht möglich.“[4]
- [2] „Ein Sauerstoffatom hat 8 Elektronen, davon befinden sich 2 auf der ersten Umlaufbahn. Auf der zweiten Umlaufbahn sind 6 Elektronen, es bleiben also zwei freie Plätze. Daraus ergibt sich eine Zweiwertigkeit des Sauerstoffs. Die Zweiwertigkeit wird in der Strukturformel durch 2 Striche (die jeweils Elektronenpaare symbolisieren) neben der chemischen Bezeichnung dargestellt.“[5]