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Zweiwertigkeit

aus AufEinWort, der freien Forschung

zweiwertig-keit deu.

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Zweiwertigkeit die Zweiwertigkeiten
Genitiv der Zweiwertigkeit der Zweiwertigkeiten
Dativ der Zweiwertigkeit den Zweiwertigkeiten
Akkusativ die Zweiwertigkeit die Zweiwertigkeiten

Bedeutungen:

[1] Eigenschaft, in zwei Zustände/Möglichkeiten eingeteilt zu sein, wie etwa „wahr“ oder „falsch“
[2] Chemie: Eigenschaft, mit zwei anderen Atomen eine chemische Bindung eingehen zu können

Synonyme:

[1, 2] Bivalenz, Divalenz

Beispiele:

[1] „Funktionale Teilsysteme generieren ihr Beobachtungsschema über die Zweiwertigkeit von binären Codes.“[1]
[1] „Die Sprache ist binär, zweiwertig codiert, und diese Zweiwertigkeit bestimmt alle ihre Operationen – mehrwertige Unterscheidungen schließen an zweiwertige an.“[2]
[1] „Die Mehrwertigkeit des Konsumismus hebt sich hier sehr prägnant von der Einwertigkeit der Religion und der Zweiwertigkeit der Politik ab.“[3]
[1] „Die logische Elementarstruktur ist die Struktur der Zweiwertigkeit: Ja und nein, ein Drittes ist nicht möglich.“[4]
[2] „Ein Sauerstoffatom hat 8 Elektronen, davon befinden sich 2 auf der ersten Umlaufbahn. Auf der zweiten Umlaufbahn sind 6 Elektronen, es bleiben also zwei freie Plätze. Daraus ergibt sich eine Zweiwertigkeit des Sauerstoffs. Die Zweiwertigkeit wird in der Strukturformel durch 2 Striche (die jeweils Elektronenpaare symbolisieren) neben der chemischen Bezeichnung dargestellt.“[5]Worttrennung:
Zwei·wer·tig·keit, Plural: Zwei·wer·tig·kei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈt͡svaɪ̯ˌveːɐ̯tɪçkaɪ̯t], [ˈt͡svaɪ̯ˌveːɐ̯tɪkkaɪ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Zweiwertigkeit (Info)
Reime: -aɪ̯veːɐ̯tɪçkaɪ̯t