Volumen
Erscheinungsbild
volūmen ger.-lat.-dt. n. a.s. ‘Wälzer'; 1. 'Schriftrolle, Schriftwerk, Buch, Band’; 2. Umfang, Rauminhalt, Masse, Größe’
- ‘Schriftrolle, Bündel Schriften’ und (fachsprachlich noch heute)
- ‘Teil eines aus mehreren Bänden bestehenden Werkes, Band’
- ist eine Entlehnung (2. Hälfte 16. Jh.)
- von lat. volūmen n. ‘Schriftrolle, Schriftwerk, Buch, Band’,
- eigentlich ‘alles, was gerollt, gewickelt wird’;
- zu lat. volvere ‘rollen, wälzen, drehen, wirbeln, winden’.
- von lat. volūmen n. ‘Schriftrolle, Schriftwerk, Buch, Band’,
- Ebenfalls auf dem Lat. beruhendes afrz. frz. volume m.
- wird (bereits im Afrz.) auf die Ausdehnung eines Körpers übertragen;
- unter frz. Einwirkung nimmt daher Volumen auch im Dt. die Bedeutung ‘Umfang, Rauminhalt, Masse, Größe’ (Anfang 18. Jh.) an.
- Danach im weiteren Sinne (besonders im Bereich der Wirtschaft) ‘Umfang, Gesamtmenge, Kapazität (des Handels, Umsatzes, der Produktion) innerhalb eines bestimmten Zeitraums’ (1. Hälfte 20. Jh.).