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Lautwert

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Lautwert (Deutsch)


Singular Plural
Nominativ der Lautwert die Lautwerte
Genitiv des Lautwertes
des Lautwerts
der Lautwerte
Dativ dem Lautwert
dem Lautwerte
den Lautwerten
Akkusativ den Lautwert die Lautwerte

Worttrennung:

Laut·wert, Plural: Laut·wer·te

Aussprache:

IPA: [ˈlaʊ̯tˌveːɐ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Lautwert (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: der Sprachlaut, für den ein Schriftzeichen steht

Herkunft:

Determinativkompositum aus Laut und Wert

Beispiele:

[1] „Was die genauen von den Hieroglyphen wiedergegebenen Lautwerte betrifft, glaubte Champollion im hebräischen Alphabet die engste Analogie zu finden und widmete ihrer Untersuchung des Rest des dritten Kapitels.“[1]
[1] „Es sieht so aus, als ob wir niemals in der Lage sein werden, irgendeine der vorindogermanischen Sprachen aus der Periode der alteuropäischen Schriftkultur zu individualisieren, gescheige denn Lautwerte oder Silbenstrukturen einer solchen mit den Zeichen der altbalkanischen Schrift zu assoziieren.“[2]
[1] „Als Rawlinson Ende 1836, nach Bagdad zurückgekehrt, dort von Oberst Taylor die Keilschriftalphabete von Grotefend und (das erborgte von) Saint-Martin erhält, hat er selbst bereits mehr Lautwerte bestimmt als die beiden genannten Forscher, die sich obendrein widersprechen, zusammengenommen.“[3]
[1] „Es gibt heute nur wenige Sprachen, in denen das q ohne ein nachfolgendes u vorkommt (etwa im Albanischen und Arabischen), und auch im Deutschen kommt das q aus historischen Gründen nur als sogenannter Digraph beziehungsweise Doppelbuchstabe mit einem u vor und trägt noch immer, wie zu lateinischen Zeiten, den Lautwert /kv/.“[4]