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KÜZKDWH/4

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Der so in äußerster Verkürzung skizzierte Gedankengang entwickelt keine Korrektiv-Theorie, die lediglich einen bisher vernachlässigten Aspekt zur Sprache bringen soll. Er enthält vielmehr den Anspruch, in der Konsensustheorie finde sich der Ansatz der einzig angemessenen Wahrheitstheorie. Ob dieser Anspruch Habermas’ tatsächlicher Leistung entspricht, – zu diesem Fragenkomplex sollen drei ineinander verschränkte Überlegungsreihen vor­ getragen werden:

1. Ist die Suche nach einer einzigen, in sich homogenen Wahrheitstheorie überhaupt sinnvoll?

2. Kommt Habermas’ Konsensustheorie tatsächlich ohne Elemente jener Theorien aus, die er ablehnt, ohne Elemente einer transzendentalen Theorie sowie einer Kohärenz- und einer Korrespondenztheorie der Wahrheit?

3. In welchem Sinn wird durch Habermas eine Konsensustheorie der Wahr­heit begründet?

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Einzelnachweise