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KÜZKDWH/42

aus AufEinWort, der freien Forschung
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▶Soll im Rahmen der Legitimationsproblematik Konsensustheorie der Wahrheit nichts anderes heißen, als daß in den Begriffen von Argumentation und Diskurs für Herrschaftsbeziehungen kein Raum bleibt, so klingt die Ausssage eher trivial. Das kann aber nicht gewollt sein, wenn anders die Polemik gegen abweichende Wahrheitstheorien ein sinnvolles Motiv hat. Wenn dagegen in dem emphatischen Sinn eine Konsensustheorie gesucht ist, daß der Konsens das Wahrheitskriterium oder zumindest ein Moment von ihm darstellen soll, dann stimmt ein solcher Anspruch nicht mit dem überein, was nach Habermas selbst die Grundelemente der Diskurslogik bildet. Allerdings kann man die Konsensustheorie noch in einem anderen, zwar abgeschwächten, gleichwohl nichttrivialen Sinn verstehen. Danach gilt die Übereinstimmung nicht als Grund oder Kriterium der Wahrheit, vielmehr als ihr Zeuge oder Bürge (vgl. 258). Der Diskurs bliebe auf Wahrheit und letztlich allein auf sie verrpflichtet. Sein einziges Motiv wäre die (kooperative) Wahrheitssuche, sein einziger Zwang der des besseren Argumentes, wobei die Kriterien des Besser kohärenz- und korrespondenztheoretisch definiert bleiben könnten.

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Einzelnachweise