Kohyponym
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ko-Hyponym Vorlage:agrie.-lat.-dt.
Kohyponyme sind Hyponyme eines gemeinsamen Hyperonyms. In begriffslogischer Terminologie sind Kohyponyme die Unterbegriffe eines gemeinsamen Oberbegriffs. Kohyponyme stehen in der Relation der Kohyponymie. Diese Relation ist symmetrisch und transitiv. Die Inhalte der Elemente unterscheiden sich in mindestens einem semantischen Merkmal.
Zum Beispiel sind Dackel und Pudel Kohyponyme zum gemeinsamen Hyperonym Hund:
- „Dieser Dackel ist ein Hund.“
- „Dieser Pudel ist ein Hund.“
Kohyponyme schließen sich gegenseitig aus, sie sind inkompatibel (unverträglich):
- „Dieser Dackel ist kein Pudel.“
- „Dieser Pudel ist kein Dackel.“
Kohyponym (Deutsch)
Substantiv, n
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Kohyponym | die Kohyponyme |
| Genitiv | des Kohyponyms | der Kohyponyme |
| Dativ | dem Kohyponym | den Kohyponymen |
| Akkusativ | das Kohyponym | die Kohyponyme |
Worttrennung:
- Ko·hy·p·o·nym, Plural: Ko·hy·p·o·ny·me
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] Linguistik: eines von mehreren Hyponymen des gleichen Hyperonyms (also einer von mehreren Unterbegriffen zu demselben Oberbegriff)
Herkunft:
- lateinisch co- → la, „zusammen“ und (alt)griechisch ὑπό, hypó, „unter“ sowie ὄνομα, ónoma, „Name“ [Quellen fehlen]
Synonyme:
- [1] Synhyponym
Gegenwörter:
- [1] Hyperonym, Kohyperonym
Oberbegriffe:
- [1] Hyponym, Unterbegriff
Beispiele:
- [1] „Ochse“ und „Stier“ sind Kohyponyme zu dem Hyperonym „Rind“. „Stier“ und „Hengst“ sind dagegen keine Kohyponyme, da sie Hyponyme verschiedener Hyperonyme sind, und zwar der Hyperonyme „Rind“ einerseits und „Pferd“ andererseits.
- [1] „Kohyponyme sind Lexeme, die sich gleichrangig auf das gleiche Hyperonym beziehen.“[1]
Wortbildungen: