vorbring
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vor–bring Vorlage:ahdt.-dt. wrtl.-sgm. 'vortrag (zu einem/etwas hin)'
| Worttrennung: vor·brin·gen | |||
| Präteritum: brach·te vor | |||
| Partizip II: vor·ge·bracht | |||
| Aussprache: IPA: [ˈfoːɐ̯ˌbʁɪŋən] | |||
| Person | Wortform | ||
|---|---|---|---|
| Präsens | ich | bringe vor | |
| du | bringst vor | ||
| er, sie, es | bringt vor | ||
| Präteritum | ich | brachte vor | |
| Konjunktiv II | ich | brächte vor | |
| Imperativ | Singular | bring vor! | |
| Plural | bringt vor! | ||
| Perfekt | Partizip II | Hilfsverb | |
| vorgebracht | haben | ||
Alle weiteren Formen: Flexion:vorbringen
| |||
Bedeutungen:
- [1] umgangssprachlich, räumlich: nach vorne tragen (bringen)
- [2] etwas sagen, meist als Begründung, Erläuterung oder Wunsch
- [3] anderen Personen (zusammenfassend zur weiteren Bearbeitung/Würdigung) anbieten, vorlegen
Herkunft:
Sinnverwandte Wörter:
- [1] anbringen
- [2] anführen, geltend machen, präsentieren, unterbreiten, vortragen
- [3] aufzählen, vorlegen, vorschlagen, vorstellen
Gegenwörter:
- [1] zurückbringen
- [2] schweigen, zurückhalten
- [3] zurücknehmen
Beispiele:
- [1] So, einer nach dem anderen kommt ihr jetzt und bringt eure Zeichnungen vor.
- [2] Wenn ich noch einen besonderen Wunsch vorbringen darf, so ist es der, dass wir morgen pünktlich anfangen.
- [2] Zu meiner Entschuldigung kann ich vorbringen, dass ich zu dem fraglichen Zeitpunkt völlig übermüdet war.
- [2, 3] Wenn du keine Beweise vorbringst, wird es schwierig.
- [3] „Erst am 2. April hatte sich Orsenigo beim Auswärtigen Amt für einige Zeit aus Berlin verabschiedet und bei dieser Gelegenheit noch einmal alle bis dahin aufgelaufenen Fragen vorgebracht.“[1]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [2] ein Argument, einen Wunsch vorbringen, zur Verteidigung/Entlastung/Entschuldigung vorbringen
Wortbildungen: