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künd

aus AufEinWort, der freien Forschung
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kün-d Vorlage:ahdt.-dt. Wrtdtng: "wissend, fähig sein und machen"; kundtun dessen, daß man kennt, weiß, kann; —Nwf. kund

künden Vb. ‘ansagen, kundtun’,

  • Ww
    • ahd. kunden ‘verkünden, bekanntmachen, bezeugen’ (8. Jh.), daneben kundōn ‘verkünden, bekanntmachen’ (um 1000;
    • vgl. anakundōn ‘brandmarken’, urkundōn ‘zeigen’, 9. Jh.),
    • mhd. künden, kunden ‘kundmachen, bekanntmachen, anzeigen’.

¦√¦ uig. *ǵneh₃- "wissen, fähig sein";

künd,künde,kündet,kündete,kündeten,

kund

kun-d ahd.-deu. Adj. ‘bekannt, offenbar’, 'kennen’;

  • Ww
    • ahd. kund (8. Jh.),
    • mhd. mnd. kunt,
    • asächs. kūð,
    • aengl. cūþ,
    • anord. kunnr, kuðr,
    • got. kunþs
    • (germ. *kunþa-)
  • gehört als Partizipialbildung zu dem unter können (s. d.) dargestellten Verb.
  • Auf Grund vornehmlich prädikativer Verwendung wird kund in jüngerer Sprache vielfach erstes Kompositionsglied in Verbindung mit bestimmten Verben, vgl.
    • kundtun (ahd. kund tuon, mhd. kunt tuon),
    • kundmachen (mhd. kunt machen),
    • kundwerden (mhd. kunt werden),
    • kundgeben (18. Jh.), wozu Kundgebung ‘Bekanntmachung’ (um 1850), ‘Demonstration’ (um 1870).
  • – Kunde