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Fingern

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Finger-n Nwf. Mz.

fing-er deu. Wrtdtng:: 'Glieder der Hand zum fangen von Etwas'

  • Finger m. ‘jedes der fünf Endglieder der Hand’,
    • ahd. fingar (8. Jh.),
    • mhd. vinger,
    • asächs. fingar,
    • mnd. vinger,
    • mnl. vingher,
    • nl. vinger,
    • aengl. engl. finger,
    • anord. fingr,
    • swed. finger,
    • got. figgrs.
    • Germ. *fengra-
  • kann auf eine Bildung mit uig. ro-Suffix zur uig. Form des Zahlworts fünf (s. d.) zurückgehen,
    • so daß uig. *penku̯ro- anzusetzen wäre, das dann für ‘einen aus der Gesamtheit der fünf Finger’ gelten würde.
  • Aber auch Anschluß an die Verbalwurzel von fangen (germ.*fanhan ‘fassen, ergreifen’)
    • mit einem Ansatz uig. *penkro- ist möglich.
  • Die einzelnen Finger haben bereits frühzeitig eigene Bezeichnungen: Daumen (s. d.); Zeigefinger m. (15. Jh.), dafür ahd. zeigāri (9. Jh.), mhd. zeiger; Mittelfinger m. (15. Jh.); Ringfinger m. (16. Jh.) oder Goldfinger m., ahd. goldfingar (Hs. 12. Jh.), mhd. goltvinger; kleiner Finger m. (16. Jh.).