Theorema
Erscheinungsbild
theōrēma (lat.), agr.-lat.-deu. eigtl. Wrtdtng:: 'Schauung, Geschautes'‘; Angeschautes, Untersuchung, Lehrsatz (oft auch nur Satz)‘; "Naturgesetz oder Physikalisches Gesetz"
- Theorem ‘‚Angeschautes, Untersuchung, Lehrsatz‘;
- ursprünglich nach Euklid grie. theṓrēma θεώρημᾰ „Mutmaßung, zu beweisender Satz“ (Euklid),
- allgemein ein Lehrsatz einer Lehrmeinung oder den Bestandteil einer wissenschaftlichen Theorie;
- spezieller „die erklärten Sätze (Aussagen, Normen) eines Systems“ bzw. die in einer Theorie bewiesene Aussage respektive einen bewiesenen Satz.
- In einer axiomatisch-deduktiven Theorie bedeutet Theorem in einem engeren Sinn „der aus den Axiome logisch abgeleitete Satz“.
- Teilweise werden dann auch die Axiome als Theoreme der Theorie bezeichnet.
- In der Mathematik spricht man statt vom Theorem oder Lehrsatz oft auch einfach vom Satz (Mathematik).
- Damit er als wahr anerkannt wird, muss er aus den Axiomen der Theorie mit den Schlussregeln der Theorie bewiesen werden. (s. (Beweis (Mathematik))
- In der Physik nennt man einen Lehrsatz auch ein Naturgesetz oder Physikalisches Gesetz.
- Im Unterschied zur Mathematik spielt hier der Bezug zur Wirklichkeit eine entscheidende Rolle.
- Der Lehrsatz muss durch Experimente als adäquat nachgewiesen werden.