Hut
Erscheinungsbild
hut
- ‘Kopfbedeckung’,
- ahd. (8. Jh.),
- mhd. huot,
- asächs. aengl. hōd,
- engl. hood (‘Kapuze’),
- mnd. hōt,
- mnl. hoet,
- nl. hoed,
- afries. hōd,
- daneben (ablautend und mit ursprünglichem Nasalsuffix)
- aengl. hætt,
- engl. afries. hat,
- anord. hǫttr,
- swed. hatt
- führen
- Übertragen auf Hutähnliches,
- z. B. Fingerhut m. (s. d.) und
- Zuckerhut m. (18. Jh.).
- Wendungen wie etw. geht über die Hutschnur, bis über die Hutschnur in Schulden stecken sind seit dem Anfang des 18. Jhs. nachweisbar.
- Zur Erklärung kann vielleicht eine Urkunde von 1356 herangezogen werden,
- in der die Hutschnur als Maß für die zulässige Stärke des Wasserstrahls für einen Quellenmitbenutzer gilt; vgl. Gleissner in: PBB 58 (1934) 296 f.
- Zur Erklärung kann vielleicht eine Urkunde von 1356 herangezogen werden,
- ‘Schutz, Geborgenheit’,
- ahd. huota ‘Bewachung’ (um 1000),
- mhd. huot(e) ‘Bewachung, Schutz, Fürsorge’,
- auch ‘Wächter, Hinterhalt’,
- mnd. hȫde ‘Bewachung, Wache, Schutz, Hütung des Viehs, Viehweide’,
- mnl. nl. hoede ‘Bewachung, Aufmerksamkeit, Verwahrungsort’,
- afries. hōde, hūde sind zu der unter Hut1 m. (s. d.) angegebenen Wurzel gebildet. Dazu auch Obhut, s. ob1 Präp. –