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π (Kreiszahl)/Experimentelle Konstruktion

aus AufEinWort, der freien Forschung
Kreiszahl π als experimentelle Konstruktion

Die folgende Methode nutzt die in der Kreisfläche „versteckte“ Kreiszahl π, um mit Hilfe experimenteller Physik den Wert von π als messbare Größe darzustellen.[1]

Ein Zylinder mit dem Radius r=1 und der Gefäßhöhe hGZ≈1,5 wird bis auf die Höhe hZ=1 mit Wasser gefüllt. Die so bestimmte Wassermenge wird nun vom Zylinder in einen Quader umgefüllt, der eine quadratische Grundfläche mit Seitenlänge a=1 und eine Gefäßhöhe von hGQ≈4 aufweist.

Wassermenge im Zylinder VZ in Volumeneinheiten [VE]:

VZ=r2πhZ=13⋅π=3,141…[VE][2]

Wasserstand im Quader hQ in Längeneinheiten [LE]:

VQ=a2hQ=12hQ=VZ, daraus hQ[3]
hQ=13π12=π=3,141…[LE]

Das Ergebnis zeigt: Eine Wassermenge, die in einem Zylinder mit dem Radius r=1 den Wasserstand 1[LE] hat, liefert – umgefüllt in den Quader (a=1) – den Wasserstand π[LE].

  1. ↑ Konstruktion von π – Schwimmbadmethode (Wikiversity)
  2. ↑ Arnfried Kemnitz: Gerade Kreiszylinder; Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge, Springer-Verlag, 2010, S. 155 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. ↑ Arnfried Kemnitz: Parallelepiped und Würfel; Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge, Springer-Verlag, 2010, S. 153–154 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).