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Albertiner (Orden)

aus AufEinWort, der freien Forschung

vgl. Dritter Orden

Die Albertiner (offiziell: Kongregation der Brüder vom Dritten Orden des heiligen Franziskus) sind eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft, die 1888 vom polnischen Maler Adam Chmielowski (bekannt als Bruder Albert) in Krakau gegründet wurde.

Geschichte und Wirken:

  • Der Gründer: Adam Hilarius Chmielowski (1845–1916) war ein polnischer Künstler, der sich 1887 dazu entschied, sein Leben in den Dienst der Ärmsten zu stellen. Er wurde 1989 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.
  • Das Ziel: Der Orden kümmert sich primär um Obdachlose, Bettler, Waisen und gesellschaftliche Randgruppen. Die Brüder betreiben Suppenküchen, Notquartiere und bieten soziale Betreuung an.
  • Der weibliche Zweig: Im Jahr 1891 gründete Bruder Albert gemeinsam mit der Seligen Bernardyna Maria Jabłońska die weibliche Kongregation, die Albertinerinnen (Schwestern Dienerinnen der Armen).
  • Verbreitung: Das Hauptquartier des Ordens befindet sich in Polen, wo die meisten Niederlassungen liegen. Die Gemeinschaft ist aber auch international in Ländern wie Argentinien, der Slowakei, Italien und den USA aktiv