Zum Inhalt springen

Anmerkung:AbhVrhSpr (Grotz)/Einleitung:015

aus AufEinWort, der freien Forschung

Siehe dazu Johannes von Salisbury, Metalogicus I (ed. Migne (1855), col. 823-946). Johannes' Grammatik-Begriff ist entscheidend durch den seiner Lehrer Wilhelm von Conches und Petrus Helias geprägt (dazu unten, xiif.), doch sollte aus seiner Betonung der disziplinären Eigenständigkeit und der grundlegenden Bedeutung der Grammatik für alle anderen Disziplinen und insbesondere für die Logik keine generell ablehnende Haltung gegenüber der Logik abgeleitet werden. Dazu Grabmann (1911), 441f. - Einen Nachhall dieser Auseinandersetzungen um die Ars grammatica stellt das um 1250 entstandene, im Geist von Martianus Capellas «De nuptiis Philologiae et Mercurii» verfaßte Gedicht «La Bataille des sept arts des Troubadours» des Henri d'Andeli (ed. Paetow [1914]) dar. Dort zieht «[djie Grammatik, die in Orléans residiert, [...] aufgestachelt von den Klassikern und humanistischen Dichtern, in den Krieg gegen die Logik, die in Paris ihren Sitz hat. Und sie wird besiegt. Der Dichter schliesst sein Gedicht mit der Hoffnung, dass die nächste Generation der Logik den Rücken wenden und sich wieder den klassischen Studien zuwenden wird.» (Roos [1946), 101.) Siehe dazu auch Jubinal (1875).