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Anmerkung:AbhVrhSpr (Grotz)/Einleitung:047

aus AufEinWort, der freien Forschung

Die Rede von der ‹Akzidentialität› einer pars orationis hat also eine doppelte Ausrichtung: einerseits auf den Umstand, daß sich eine Wortklasse an einem Sprachzeichen ausformt und daß sie dieses Sprachzeichen so für einen syntaktischen Bezug prädestiniert, andererseits darauf, daß sie dies nur tut in einer spezifischen, in der nicht-essentiellen Form einer Wortklasse ‹an sich›. Diese doppelte Ausrichtung des Terminus «akzidentell» sucht Thomas zu verdeutlichen durch die Difterenzierung zwischen der «reinen Akzidentialität» einerseits, welche das Verhältnis einer Wortklasse ‹an sich› (‹dem› Nomen, ‹dem› Verb usw.) zu der spezifischen grammatischen Form eines konkreten Sprachzeichens betrifft, und der «relativen Akzidentialität» andererseits, die den syntaktischen Bezug zwischen den spezifischen – jeweils mit den einzelnen Sprachzeichen zum Vorschein kommenden – grammatischen Ausformungen meint. Zu dieser Differenzierung vgl. VII, 2.