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Anmerkung:PsyErkDunSco (Werner)/363:03

aus AufEinWort, der freien Forschung

Vgl. Thom. Aq. I qu. 75, art. 2: Sicut posse creari dicitur aliquid non per potentiam passivam, sed solum per potentiam activam creatoris, qui ex nihilo potest aliquid producere, ita cum dicitur aliquid vertibile in nihil, non importatur in creatura potentia ad non esse, sed in creatore potentia ad hoc, quod esse non influat. Dicitur autem aliquid corruptibile per hoc quod inest ei potentia ad non esse.


„Wie man von etwas sagt, es könne erschaffen werden, nicht aufgrund einer passiven Potenz [in der Sache selbst], sondern allein aufgrund der aktiven Potenz des Schöpfers, der aus dem Nichts etwas hervorbringen kann, so wird auch – wenn man sagt, etwas sei in das Nichts zurückführbar – damit nicht eine Potenz zum Nichtsein in der Kreatur ausgedrückt, sondern im Schöpfer die Potenz dazu, das Sein nicht mehr einfließen zu lassen.

Vergänglich [corruptibile] hingegen wird etwas dadurch genannt, dass ihm selbst eine Potenz zum Nichtsein innewohnt.“