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Anmerkung:PsyErkDunSco (Werner)/365:03

aus AufEinWort, der freien Forschung

A posteriori potest tantum probari, Deum esse intelligentem et intelligere; et quod ita est, ostendunt necessario effectus in universo, qui sunt ab eo mediate vel immediate. Et non potest a priori probari, quia, sicut homo vel humanitas est prima ratio constitutiva hominis vel entitatis specifice talis, nec potest ostendi sibi inesse per aliquem conceptum sibi immediatiorem vel priorem, quin tunc non esset prima ratio constitutiva ejus. … ita etiam, quod intellectualitas sit prima ratio entis intelligibilis constituens ipsum in esse tali, et nihil exigat re prius essentialiter ea, quo hoc posset de eo ostendi. 1 dist. 35, qu. 1, art. 1 (Op. Paris).


„A posteriori [aus den Wirkungen] kann nur bewiesen werden, dass Gott einsichtig ist [versteht] und denkt; und dass dies so ist, zeigen notwendigerweise die Wirkungen im Universum, die mittelbar oder unmittelbar von Ihm stammen.

A priori [aus den Ursachen] hingegen kann es nicht bewiesen werden. Denn so wie ‚Mensch‘ oder ‚Menschheit‘ der erste konstitutive Grund des Menschen oder einer spezifisch so gearteten Entität ist und nicht gezeigt werden kann, dass ihm dies durch irgendeinen unmittelbareren oder früheren Begriff innewohnt (da es andernfalls nicht sein erster konstitutiver Grund wäre) … ebenso verhält es sich damit, dass die Intellektualität der erste Grund des denkenden Wesens ist, der es in einem solchen Sein konstituiert, und der der Sache nach im Wesen nichts fordert, was vor ihr läge und womit dies von ihr gezeigt werden könnte.“