Anmerkung:PsyErkDunSco (Werner)/405:03
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Goethals beruft sich auf Augustin. Quaestt. LXXXIII, qu. 9: Omne quod corporeus sensus attingit, quod et sensibile dicitur, sine ulla intermissione temporis commutatur … Quod autem non manet, percipi non potest; illud enim percipitur, quod scientia comprehenditur … Non est igitur expectanda sinceritas veritatis a sensibus corporis etc.
Alles, was der körperliche Sinn erreicht — und was daher sensibile heißt —, verändert sich ohne jede zeitliche Unterbrechung.
Was aber nicht bleibt, kann nicht eigentlich erfasst werden; denn erfasst wird nur das, was durch scientia begriffen wird.
Daher darf man die reine Lauterkeit der Wahrheit nicht von den körperlichen Sinnen erwarten.